Gesundes neues und teures Jahr
Gerade hat das neue Jahr begonnen und schon sind die Preise für eine Vielzahl von Produkten um fünf bis zehn Prozent angestiegen, berichtet România Liberă und veröffentlicht eine Liste der am meisten betroffenen Produkte: Treibstoffe, Energie, Brot, Obst, Gemüse und Zigaretten. Der höchste Preisanstieg ist für Fleischprodukte zu verzeichnen: 50 Prozent Preiserhöhung für Rind- und Schafsfleisch, sowie 20 bis 30 Prozent für Geflügel. Nach Erklärungen der Tageszeitung ist der Grund dafür vor allem der Subventions-Stopp für Bauern. Die Zuschüsse wurden übereinstimmend mit den Verpflichtungen der Gemeinschaft abgeschafft. Die Zeitung befürchtet auch, dass "der Markt einen solchen Preisanstieg nicht vertragen wird" und die rumänischen Bauern die Regierung gebeten haben "in Brüssel eine Ausnahmeregelung zu erwirken, dank derer weiterhin Subventionen an die Viehzüchter gezahlt werden könnten".
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.