Al-Qaida fordert Europa heraus
"Al-Qaida nimmt immer mehr europäische Geiseln, damit die Europäische Union bei der Lösung des Geiseldramas in der Sahara mit eingreift", titelt ABC. Die spanische Tageszeitung erinnert daran, dass sich drei spanische Helfer und ein Franzose seit dem 29. November in der Gewalt der Terrorgruppe Al-Quaida im islamischen Maghreb (AQMI) befinden. Zu den in Mauretanien entführten Geiseln kam noch ein italienisches Paar hinzu, das ein paar Tage später entführt wurde. "Der in dieser Region sehr präsente französische Geheimdienst leitet, in Zusammenarbeit mit den spanischen und italienischen Geheimdiensten, die Kontaktaufnahme mit den Terroristen", präzisiert ABC. Die Terrorgruppe profitiert in der Region von der Beihilfe einiger schwer kontrollierbarer Tuareg-Stämme, Drogenbanden und Waffenhändler. Die Geiselnehmer könnten sogar ein einziges, gruppiertes Lösegeld für alle Geiseln verlangen. Es handele sich dabei "wahrscheinlich um einen Plan, die Geiselnahmen auf Bürger der gesamten EU auszuweiten", so die Tageszeitung.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.