2010 schließen wir Frieden!
Steht die Zypernfrage kurz vor ihrer Lösung? Einen Tag nach dem Treffen der Präsidenten des griechischen und türkischen Teils der Insel, Dimitris Christofias und Mehmet Ali Talat, stellt Phileleftheros fest, dass sich "die Agenda beschleunigt." Für die größte Tageszeitung der Insel war 2009 ein Jahr der diplomatischen Stagnation, doch hätten "die beiden Spitzenpolitker beschlossen, sich in Zukunft öfters zu treffen, um die Friedenverhandlungen schneller voranzubringen." Um eine Lösung für die geteilte Insel zu finden, deren Nordteil seit 1974 von der türkischen Armee besetzt ist, werden sich "Dimitris Christofias und Mehmet Ali Talat Anfang des kommenden Jahres sechs Mal in zehn Tagen unter der Ägide der UNO treffen. Fragen zur Verwaltung der Insel, zur Wirtschaft, zur EU und auch zum Grundbesitz (Griechen, die aus dem türkischen Teil vertrieben wurden) stehen zur Diskussion. Wird der Druck der UNO 2010 zu einem neuen Wiedervereinigungsabkommen führen?", fragt Phileleftheros und kündigt an, dass zum Abschluss dieser Treffen Entscheidungen anstünden.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.