Queen muss Haushaltsbuch offenlegen
Trotz der mit Medaillen bestückten Uniform ihres Ehemannes schaut Queen Elizabeth II. reichlich verdrossen von der Titelseite des heutigen Independent. Die Londoner Tageszeitung schreibt, dass das Jahr 2009 mit einem erneuten Hieb gegen das angeschlagene Prestige des Windsor-Hauses zu Ende geht, denn sowohl der Buckingham Palast als auch die Regierung sind angehalten, geheime Korrespondenz über "die für die Öffentlichkeit wachsenden Kosten der Königsfamilie" zu enthüllen. In einer "weitreichenden", vom britischen Informationskommissar gefällten Entscheidung "muss die Regierung mehr als 100 Briefe und Notizen veröffentlichen, die von Ministern und Mitgliedern des königlichen Haushaltes geschrieben wurden, während man über die öffentlichen Gelder zur Unterhaltung der königlichen Paläste verhandelte". Damit wurde bekannt, dass die königliche Familie im letzten Jahr 41,5 Millionen Pfund [rund 46,6 Millionen Euro] an öffentlichen Geldern ausgegeben hat. Das sind 1,5 Millionen Pfund [rund 1,7 Millionen Euro] mehr als 2008. Davon wurden 250.000 Pfund [280.000 Euro] für die Umgestaltung der "Studentenunterkunft von Prinzessin Beatrice" ausgegeben. Der Independent, der die Korrespondenz drei Jahre lang öffentlich zugänglich machen will, gab ebenso bekannt, dass "die Unterkunft der Königin in einem erschreckenden Zustand sei… Prinzessin Anne sei beinahe von losem, die Decke herabstürzendes Mauerwerk getroffen worden".
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.