Die Kälte weckt das Gewissen
Die Kältewelle in Belgien hat eine "Solidaritätswelle gegenüber den Obdachlosen" ausgelöst, berichtet De Standaard. Dank einiger Privatinitiativen wurde für mehrere Familien, die bereits seit Wochen am Brüsseler Gare du Nord hausten, ein vorübergehendes Obdach gefunden. So schenkte ein Unternehmer acht Slowaken, die "nach Wochen des Elends im Brüsseler Schmutz" nach Hause zurückkehren wollten, eine Nacht im Hotel und die Flugtickets nach Bratislava. König Albert II. stellte zwei Appartements des königlichen Landguts Ciergnon zur Verfügung. Eine Militärkaserne wird bald 24 weitere Personen beherbergen können. Die flämische Tageszeitung fragt sich "wie es sein [kann], dass ein Land im Jahr 2009 es nicht vermeiden kann, dass Kinder bei einer Eiseskälte draußen schlafen", und verurteilt die Trägheit der Politik.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.
Um das Risiko eines Ausschlusses aus der Eurozone zu verhindern, hat Athen unmittelbar vor dem Treffen der Eurogruppe neuen Sparmaßnahmen zugestimmt. Eine Alternative, welche die heimischen Politiker nicht verhindern konnten, bedauert To Vima.