Kabeljau darf wieder ins Netz
Nach einem 11-jährigen Moratorium wurde den Portugiesen das Fischen von Kabeljau – als Stockfisch ein wichtiger Teil der portugiesischen Küche – vor den Küsten Kanadas wieder erlaubt. In den von der NAFO (Northwest Atlantic Fisheries Organization) verwalteten Gewässer wurde im vergangenen September der Fang von Kabeljau und Rotbarsch wieder zugelassen, erklärt Público. Das Blatt fügt hinzu, das Gesamtfangvolumen der Union für 2010 auf 3136 Tonnen festgelegt wurde, ein Drittel davon wurde den Portugiesen zugestanden. Die derzeitigen Diskussionen in Brüssel zu den Fangquoten 2010 zielen darauf ab, Überfischung zu begrenzen, die 80% aller Arten betreffen. Darum, so meint La Stampa, versucht Brüssel die Quoten durschnittlich um 25% zu drücken (mit Spitzenwerten bis zu 90% wie beim Katzenhai). Das werde aber, so die Tageszeitung aus Turin, unweigerlich zu Preissteigerungen führen.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.
Um das Risiko eines Ausschlusses aus der Eurozone zu verhindern, hat Athen unmittelbar vor dem Treffen der Eurogruppe neuen Sparmaßnahmen zugestimmt. Eine Alternative, welche die heimischen Politiker nicht verhindern konnten, bedauert To Vima.