Niederlande im Q-Fieber
Eine neue Seuche, das durch das Bakterium Coxiella burnetii ausgelöste Q-Fieber, ist im Begriff, in den niederländischen Tierbeständen zu wüten: Wie das NRC Handelsblad berichtet, werden in den kommenden Wochen alle ungeimpften trächtigen Ziegen und Schafe geschlachtet, egal ob sie infiziert sind oder nicht. Die Krankheit, die erstmals 2007 im Land auftrat, löst bei den kranken Tieren Fehlgeburten aus und ist während der Geburt für Tiere wie für Menschen höchst ansteckend. 2009 sind daran sechs Personen gestorben, erklärt die Zeitung. Die geplante Maßnahme "wird das Trauma der 10 Millionen geschlachteten Schweine in den Jahren 1997 und 1998 während der Epidemie der Maul- und Klauenseuche wieder aufleben lassen", sagt das NRC voraus. Die Zeitung ist der Auffassung, dass man heute eine Massenschlachtung hätte verhindern können, wenn die Regierung schon ab 2007 adäquate Maßnahmen zur Früherkennung und Verhinderung der Ausbreitung ergriffen hätte.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.
Um das Risiko eines Ausschlusses aus der Eurozone zu verhindern, hat Athen unmittelbar vor dem Treffen der Eurogruppe neuen Sparmaßnahmen zugestimmt. Eine Alternative, welche die heimischen Politiker nicht verhindern konnten, bedauert To Vima.