Wie Gott in Frankreichs Hand
Frankreich wird an der Fußballweltmeisterschaft teilnehmen. Stolz kann es darauf aber nicht sein. L’Equipe schreibt von "der Hand Gottes". Jedoch hat das Bild von Thierry Henry, der den Ball mit seiner Hand lenkt und so das Irland eliminierende französische Tor vorbereitet, nichts Ehrenhaftes. Die Worte, mit denen der Argentinier Maradona ein Tor rechtfertigte, welches er mit der Hand machte, ist für die Liebhaber des Fußballs ein Zeichen von Unehrlichkeit. "Nach diesen zwei Spielstunden sollten sich Les Bleus ganz bescheiden geben: Sie sind keine große Mannschaft. Sind sie überhaupt eine Mannschaft", fragt sich die Sportzeitung am Tag nach dem Spiel in Paris. Auf der irischen Seite verurteilt der Irish Independent den "mit bewaffneter Hand durchgeführten Diebstahl".
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.