Noch ein sinnloser Gipfel
Als "arrogant und dreckig" bezeichnet die Berlingkse Tidende die am 15. November in Singapur getroffene Abmachung. Man einigte sich in Hinblick auf den im Dezember stattfindenden Kopenhagener Gipfel (COP15), bei dem ein politisches Abkommen zur Reduktion der Treibhausgasen unterzeichnet werden soll. Für die dänische Tageszeitung wird das vom dänischen Regierungschef Lars Løkke Rasmussen vorgeschlagene Abkommen, mit dem sich die USA und China einverstanden erklärt haben, keinerlei verpflichtende Klauseln enthalten. Diese könnten möglicherweise während des darauffolgenden Umweltgipfels 2010 in Mexiko aufgenommen werden. Auf seinem Blog schätzt der Klimaverantwortliche der Mandag Morgen-Expertenkommission, Peil Meilstrup, die Situation als "überaus besorgniserregend" ein. "Wenn die USA sich nicht dazu verpflichten, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren, so werden zahlreiche Entwicklungsländer diesem Beispiel folgen wollen."
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.