BA und Iberia feiern Vernunftehe
British Airways (BA) und Iberia haben sich endlich "ja" gesagt. "Jahrelanges flirten und sechzehn Monate Verlobung waren vonnöten", bis die beiden Fluggesellschaften ihren Ehevertrag ausgehandelt hatten, berichtet die Tageszeitung Público. Am 12. November haben sie ein "Absichtseinverständnis" ihrer Fusion unterzeichnet, um die viertgrößte Fluggesellschaft weltweit und in Europa hinter Lufthansa die Nummer zwei (was das Kapital anbelangt) zu werden.
Die neue Fluggesellschaft, die vorerst den Namen TopCo tragen soll, gehört BA zu 55 Anteilen und Iberia zu 45 Anteilen; die Finanzen werden aus London gesteuert werden und der Geschäftssitz in Madrid sein und beide Firmenmarken werden erhalten bleiben. Für El País war die "Fusion unausweichlich", und "geht auf die unumgängliche Logik der kommerziellen Luftfahrt ein". Diese litte unter den "ansteigenden Betriebskosten, dem Rückgang der Nachfrage, den steigenden Sicherheitsvorkehrungen und dem Druck, der durch die Low-Cost-Fluggesellschaften entsteht und die Zusammenschlüsse von Fluggesellschaften fördert".
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.