Der Nürnberger Prozess auf der Leinwand
Zum ersten Mal können die Zuschauer jenen Dokumentarfilm sehen, den die Amerikaner während des Nürnberger Prozesses gegen die Nazi-Hauptkriegsverbrecher gedreht haben. Der Film Nuremberg – Its Lesson for Today aus dem Jahr 1948, von den Brüdern Budd und Stuart Schulberg im Auftrag der amerikanischen Regierung gedreht, wurde in der Tat noch nie außerhalb Deutschlands gezeigt, denn Washington vertrat die Ansicht, dass "die schockierenden Bilder von Judendeportation, von Konzentrationslagern, Gaskammern und Massengräbern, schwer mit dem Marshall-Plan zum Wiederaufbau Europas in Einklang zu bringen wären", schreibt De Volkskrant. Die Tochter eines der Regisseure hat fünf Jahre an der Restaurierung des Films gearbeitet, der nun zum ersten Mal in Den Haag gezeigt werden wird. Eine symbolische Wahl, denn in der politischen Hauptstadt der Niederlande befinden sich zahlreiche internationale Gerichtshöfe.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.