Auf der Suche nach der Uni-Milliarde
Der Protest geht in seine dritte Woche. Am 5. November waren die österreichischen Studenten wieder in der Straße, um böse Erfahrungen mit den schlechten Studienbedingungen und dem Bachelor-Master-System der Bologna-Reform anzuprangern. Die Mächtigen sind indes "auf der Suche nach der Uni-Milliarde", titelt die Presse über einer Fotomontage der Hauptverantwortlichen: dem Rektor der Universität Wien, Bundeskanzler Werner Faymann, dem Forschungs- und dem Wirtschafts- und Finanzminister. Als wahre Rarität ist das Budget für die Universitäten 2009 gestiegen, erklärt die Presse. Dauert der Konflikt jedoch an, so könnte sich die Sympathie der Bevölkerung für das Anliegen der Studenten in handfeste Unterstützung wandeln und eine größere Protestbewegung erzeugen, warnt das Wiener Blatt.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.