Rumänen aus Straßenmangel im Höhenflug
"Die einzigen Rumänen, die glücklich darüber sind, dass es weder Autobahnen noch Hochgeschwindigkeitszüge gibt, sind die Betreiber des Luftverkehrs", schreibt Gândul. Das 238.000 km2 umfassende Land verfügt über nur drei Autobahnen, die auch wirklich diesen Namen verdienen. Einen Hochgeschwindigkeitszug gibt es gar nicht, aber der Luftverkehr entwickelt sich prächtig. "Die 17 Flughäfen des Landes verzeichneten 2008 9,1 Millionen beförderte Personen und machten einen Umsatz von mehr als 600 Millionen Euro", berichtet die Bukarester Tageszeitung. "Ein verbessertes Eisenbahn- und Straßenverkehrsnetz hätte eine bescheidenere Entwicklung des Luftfahrtssektors bedeutet", erfreut sich der im Verkehrsministerium arbeitende Direktor der Abteilung für zivile Luftfahrt, Catalin Radu. "Die verbleibenden sechs oder sieben Jahre, die es noch braucht, bis die Bodeninfrastruktur ausgebaut ist, sind eine echte Gelegenheit für die Flughäfen."
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.