EU unterschätzt die Klimaerwärmung
Die europäischen Projektvorschläge für die Kopenhagener Klimakonferenz basieren auf veralteten Zahlen, warnt De Morgen. Die flämische Tageszeitung erklärt, dass das Ziel einer auf zwei Grad beschränkten Klimaerwärmung "fast zum Mantra geworden" und überholt ist. Dem Umweltschützer Jean-Pascal van Ypersele zufolge zeigen "neueste umfassende Daten, dass man einen Anstieg von maximal 1,5 Grad anstreben muss, wenn man eine gefährliche Erwärmung verhindern will." Außerdem ist die Behauptung der EU falsch, ihre Informationen basierten auf Zahlen der UNO-Expertengruppe IPCC: In ihrem letzten Bericht warnt die IPCC, dass der Gipfel des CO2-Ausstoßes spätestens 2015 erreicht sein muss und nicht erst 2020, wie es die Europäer vorsehen. Allerdings geben der belgischen Regierung nahestehende Kreise zu verstehen, dass "es unklug wäre, plötzlich Texte zu ändern, die seit Jahren zu einem 'gemeinsamen Konsens' gehören."
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.