Eine Lanze für den europäischen Film
Die tschechische Regierung hat beschlossen, "anspruchsvolles europäisches Kino" mit Hilfe eines Subventionsprogrammes zu unterstützen. Damit soll die lange Kinotradition des Landes fortgesetzt werden. Einheimische und ausländische Filmproduzenten, die ihre Filme in der Tchechischen Republik drehen, können bis zu 20 % ihrer Investitionen zurückerstattet bekommen, berichtet Lidové Noviny. "Diese Subvention ist nicht für große und reiche Produzenten gedacht", zitiert die Prager Tageszeitung das tschechische Kultusministerium. Eine in Kürze ernannte Kommission wird die eingereichten Filme, Dokumentationen und Fernsehserien einem "Kulturtest" unterziehen und danach entscheiden, ob sie "in Verbindung mit der europäischen Kultur stehen", erklärt die Zeitung.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.