Hillary kommt zur Abrüstungswelle
Die INLA (Irish National Liberation Army) eine Splittergruppe der IRA, hat offiziell ihre Auflösung bekanntgegeben, berichtet der Belfast Telegraph auf seiner Titelseite. Die Bewegung, deren Aktivitäten während der Unruhen in Nordirland über 150 Todesopfer forderte, erklärte sich am Wochenende auch dazu bereit, ihre Waffen und Bomben an General John de Chastelains offizielle Entwaffnungskommission zu übergeben. Die marxistisch orientierte Gruppe löste sich 1975 von der IRA. 1979 machte sie sich mit der spektakulären Hinrichtung des britischen Abgeordneten Airey Neaves, der rechten Hand Margaret Thatchers, einen Namen: Eine Autobombe explodierte in der Nähe des britischen Unterhauses. Bekannt wurden sie auch durch anhaltende und blutige interne Streitigkeiten, die fünfzehn der eigenen Mitglieder mit dem Leben bezahlten. Die Irish News berichtet weiter über die verworrene Welt der irischen nationalistischen Bewegungen, dass sich auch die "offizielle" IRA (d.h. die ursprüngliche Gruppe, von der sich die moderne IRA abgelöst hat) unabhängig von dieser Entwicklung dafür entschied, ihre Waffen 37 Jahre nach der Waffenstillstandserklärung zu übergeben. All dies fällt zeitlich mit dem Besuch der US-Außenministerin Hillary Clinton zusammen, die sich dafür aussprach, die "letzten Schritte im Friedensprozess" in Angriff zu nehmen.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.