Wer hat Angst vor Monica Macovei ?
"Zahlreiche rumänische Politiker haben Angst vor Monica Macovei, Kandidatin der Demokraten", schreibt Româniă libera. Eine Wahl der ehemaligen rumänischen Justizministerin, die im Moment den mazedonischen Präsidenten berät, "brächte erneut das Thema Korruption auf den Tisch", bemerkt das Bukarester Blatt. Ihre Gegner würden nur zu gerne ihr zu Ehren ein Folter-Handbuch schreiben, und auch die europäischen Sozialdemokraten legen nach: Sie haben die Europäische Frau 2008 auf die Liste der "zwölf schrecklichsten Kandidaten der Europawahl" gestellt. Monica Macovei ist dort in Gesellschaft von Silvio Berlusconi, dem Chef der britischen Rechtsextremen Nick Griffin oder dem ehemaligen französischen Einwanderungsminister Brice Hortefeux. "Die Ankunft Macoveis in Brüssel erschreckt die Sozialdemokraten. Denn diese sehr einflußreiche Dame hat weder Angst vor der Vergangenheit, noch vor der Gegenwart, noch vor Korruption", schreibt Româniă libera.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.