Hilfe für Serbien aus Moskau und Peking
"Russland sichert Serbien bis Ende des Jahres eine Milliarde Euro Unterstützung zu", berichtet der Standard. Auch China greift Serbien mit 200 Millionen Euro unter die Arme. Das Geld soll das Haushaltsdefizit ausgleichen und in Infrastrukturen investiert werden. "Im Gegenzug sollen russische und chinesische Unternehmen lukrative Aufträge, vor allem im Bausektor erhalten." Der "serbisch-russische Deal" sorgt jedoch für Aufregung. Auch in Serbien, denn es wird befürchtet, dass Russland auf diese Weise "maßgebend Einfluss gewinnt" und "die Annäherung Serbiens an den Westen aufgehalten wird", berichet die österreichische Tageszeitung. "In Belgrad überwiegt die Meinung, dass die EU Serbien im Stich lässt", schreibt der Standard. "Von der EU habe Serbien nur 100 Millionen Euro bekommen, offensichtlich nicht genug," beklagt Serbiens Wirtschaftsminister Mladan Dinkić. "Obwohl die Mitgliedschaft in der EU eine Priorität Serbiens ist, zwingt der durch die Finanzkrise verursachte Geldmangel die Regierung, sich auch nach Partnern im Osten umzuschauen" und jedmögliche Finanzhilfe anzunehmen, meint die Zeitung aus Wien.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.