Gleiches Gehalt für ihn und sie
Neuerdings sind dänische Unternehmen dazu verpflichtet, Gehaltsunterschiede von Männern und Frauen zu rechtfertigen. Am 24. September, berichtet Politiken, hat der dänische Verfassungsgerichtshof die Betonfirma Ikast Betonvarefabrik dazu verurteilt, einer Beraterin Gehaltsrückzahlungen zu machen, die acht Jahre lang monatlich ungefähr 1000 Euro weniger verdiente als ihre männlichen Kollegen. Die Entscheidung könnte zum Präzedenzfall werden. "Dies ist ein großer Sieg in der Debatte um gleiche Gehälter in Dänemark", erklärt Bent Greve, Professor am Institut für Gesellschaft und Globalisierung an der Universität Roskilde, gegenüber der Tageszeitung. "Der Oberste Gerichtshof hat die Schuldzuweisung und die Beweisführung vertauscht. Die Firma bleibt solange schuldig, bis sie beweisen kann, warum die Männer besser bezahlt werden sollen." Mehrere Studien belegen, dass es in Dänemark Gehaltsunterschiede von bis zu 18 Prozent zwischen Männern und Frauen gibt.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.