Dossiers
Die Roma, Europas Paria-Nation
On Presseurop
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Europäische Union: Die Roma, das schlechte Gewissen Europas
8. April 201315724PresseuropDagens Nyheter -
Slowakei: „Wir können Roma auch bevorzugen“
22. Februar 201375PresseuropSME -
Rumänien: Roma zwischen Heimkehr und Aufbruch
18. September 201219121 Evenimentul Zilei Bukarest -
Frankreich: Blaues Blut an der Seite der Zigeuner
31. August 201224511 Libération Paris -
Frankreich: Zugang zum Arbeitsmarkt für Rumänen und Bulgaren
23. August 20122835PresseuropLe Monde -
Frankreich : Die lautlose Abschiebung der Roma
13. August 201232123PresseuropLe Monde -
Ukraine: Roma fliehen ins „Reservat“
5. Juli 20121892 Aktuálnĕ.cz Prag -
Roma: Immer noch diskriminierte Außenseiter
24. Mai 2012594PresseuropRomânia libera -
Schweiz: Empörung über hetzerisches Cover gegen Roma
13. April 20122572Presseurop -
Roma: Die ewig ungeschützte Minderheit
6. April 201246111 MO* Brüssel -
Bulgarien: Die vermeintliche Gesellschaft
30. September 20111763 Trud Sofia -
Ungarn: Die Jagd auf Roma geht weiter
6. April 20113784 Le Monde Paris -
Polen: Roma müssen draußen bleiben
27. Januar 2011213PresseuropGazeta Wyborcza -
Demographie: Immer mehr Roma in Rumänien
5. Januar 20113PresseuropGandul -
Rumänien: EU-Hilfen für Roma gehen in die falschen Taschen
12. November 2010PresseuropTrouw -
Minderheiten: Meine Woche als Zigeuner
10. November 201012311 Adevărul Bukarest -
Roma: Europäische Subventionen unter der Lupe
13. Oktober 201028PresseuropEvenimentul Zilei -
Meinung: Die Roma müssen sich kümmern
10. September 20101466 Revista 22 Bukarest -
Andalusien: Im Land der lustigen Zigeuner
6. September 2010336 Tygodnik Powszechny Krakau -
Rumänien: Reich wie ein Rom
4. August 2010PresseuropAdevărul -
Dänemark: Roma raus aus Kopenhagen
6. Juli 2010PresseuropPolitiken -
Slowakei: Anti-Roma-Wahlkampagne
5. Mai 2010PresseuropSME -
Editorial: Das Volk der Paria
9. April 2010632Presseurop -
Tschechische Republik: Rassismus drückt die Schulbank
8. Dezember 2009104 Respekt Prag -
Ungarn: Zwangsintegration: Option für Roma?
27. Oktober 200928 Heti Világgazdaság Budapest -
Slovaquie: Patrouillen zur Roma-Überwachung
26. August 2009PresseuropHospodářské noviny -
Ungarn: Hilflos vor der Gewalt gegen Roma
18. August 2009243 Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurt -
Tschechische Republik: Brandstifter festgenommen, Ruf wiederhergestellt
14. August 2009PresseuropLidové noviny -
Minderheiten: Roma in der Rezession
10. August 2009Financial Times London -
Tschechische Republik: Roma-Reality Show endet in Prag
4. August 2009PresseuropMladá Fronta DNES -
Porträt: Härr Willjamm - Schachspielen in Transsylvanien
21. Juli 200919 România libera Bukarest -
Ungarn : Jobbiks Kreuzzug gegen die Roma
15. Juni 2009633 Respekt Prag
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Rumänien: Roma zwischen Heimkehr und Aufbruch
18. September 201219121 Evenimentul Zilei Bukarest -
Frankreich: Zugang zum Arbeitsmarkt für Rumänen und Bulgaren
23. August 20122835PresseuropLe Monde -
Frankreich : Die lautlose Abschiebung der Roma
13. August 201232123PresseuropLe Monde -
Meinung: Die Roma müssen sich kümmern
10. September 20101466 Revista 22 Bukarest -
Roma: Sarkozy tut das Richtige
6. September 201030119 The Independent London -
Abschiebung der Roma: Europäisches zweierlei Maß
6. September 2010251PresseuropPresseurop -
Roma: Grenzenlose Heuchelei
26. August 201098 Sega Sofia -
Presseschau : Frankreich im Kreuzfeuer der Kritik
26. August 2010782 Presseurop -
Immigration: Paris im Club der Hardliner
19. August 2010582 Le Monde Paris -
Deutschland: 12.000 in den fremden Kosovo
29. Juli 2010PresseuropDer Freitag -
Frankreich-Rumänien: Roma erneut am Pranger
28. Juli 2010701 La Croix Paris
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Europäische Union: Die Roma, das schlechte Gewissen Europas
8. April 201315724PresseuropDagens Nyheter -
Roma: Immer noch diskriminierte Außenseiter
24. Mai 2012594PresseuropRomânia libera -
Roma: Die ewig ungeschützte Minderheit
6. April 201246111 MO* Brüssel -
Rumänien: EU-Hilfen für Roma gehen in die falschen Taschen
12. November 2010PresseuropTrouw -
Roma: Europäische Subventionen unter der Lupe
13. Oktober 201028PresseuropEvenimentul Zilei -
Roma: Wohin gehen die Millionenhilfen?
13. August 20103072 Le Monde Paris -
Editorial: Das Volk der Paria
9. April 2010632Presseurop -
Roma: Amnesty fordert EU-Romapolitik
7. April 2010PresseuropAdevărul -
Rassismus: Roma und Afrikaner nicht willkommen
10. Dezember 20092PresseuropIrish Examiner
Paris verschärft seine Abschiebe-Politik von Roma nach Rumänien oder Bulgarien, doch für einige wird das Hin- und Herreisen zum willkommenen Nebeneinkommen. Grund: unter anderem die Rückkehrprämie, die Frankreich ihnen für eine „freiwillige“ Ausreise zahlt.
Er wuchs in einem schicken Stadtviertel auf, besuchte ein britisches College, ist Jurastudent: Nichts prädestinierte Louis de Gouyon Matignon, Vorsitzender eines Vereins zur Förderung der Sinti-Kultur zu werden. Dennoch engagiert sich dieser junge Enkel eines Marquis für die Sache und die Religion des Fahrenden Volks.
Von allen in der Ukraine lebenden Minderheiten geht es den Roma zweifellos am schlechtesten. Viele von ihnen mussten für die EM 2012 ihre Lager räumen. Die meisten leben in Baracken am Rande der Großstädte — in völligem Elend. Die Behörden und Mitmenschen zeigen sich gleichgültig. Reportage.
Der größten Minderheit in Europa geht es heute nicht besser als vor zehn Jahren. Trotz aller Bemühungen der Nichtregierungsorganisationen und trotz des EU-Fonds geht. Die Hauptgründe: Brüssel kümmert sich nicht , die lokalen Politiker sind korrupt, und die Mitgliedsstaaten interessiert das Problem nicht.
Die Unruhen in Katunitsa und verschiedenen Städten des Landes sind mehr als ein erneutes Aufflackern der Roma-Feindlichkeit. Einer Anthropologin zufolge handelt es sich um das Symptom einer kranken, dem Klientelismus verfallenen Gesellschaft.
Während die EU an die Mitgliedsstaaten appelliert, weitere Anstrengungen zur Integration der Roma in ihren Ländern zu unternehmen, gehen die Einschüchterungsversuche von rechtsextremen Ungarn gegen die "kriminellen Zigeuner“ weiter. Die Regierung Viktor Orbáns, derzeit Präsident der Europäischen Union, sieht tatenlos zu.
Wie fühlt sich das Leben eines Roma in Rumänien an? Ein Journalist des Adevărul wollte es wissen und legte eine Woche lang die Zigeuner-Kluft an. Er traf auf keine direkte Diskriminierung. Dafür aber auf viel Geringschätzung.
Sicher, es ist falsch, dass Frankreich eine sozial schwache Bevölkerungsgruppe mir nichts dir nichts abschiebt. Doch sollte die Roma-Gemeinschaft auch selbst alles daran setzen, aus eigener Kraft der sozialen Misere zu entkommen, die sie in Rumänien, wie auch im Rest der Union, an den Rand der Gesellschaft rückt, meint ein rumänischer Schriftsteller.
Fast überall stehen die Roma im gesellschaftlichen Abseits. Aus Frankreich werden sie massiv abgeschoben. Im südspanischen Andalusien jedoch leben sie halbwegs ungestört. Die anderen Länder könnten sich vom andalusischen Modell eine Scheibe abschneiden, meint das polnische Wochenmagazin Tygodnik Powszechny.
Nach einer Serie von Zwischenfällen wird über die Situation der Roma in der ungarischen Presse heftig debattiert. Die Essayistin Eszter Babarczy erläutert hier eine Idee, die sich ihren Weg bahnt: Die jungen Leute aus ihrem sozialen Umfeld herausholen, um ihnen neue Chancen zu geben.
Der ungarischen Polizei gelingt es immer noch nicht dem Zyklus der Gewalt gegen Roma ein Ende zu setzen. Die Untersuchungen führen ins Nichts, trotz der Zusammenarbeit mit dem FBI. Beispiel in einer kleinen Stadt im Zentrum Ungarns, Tatarszentgyörgy.
Die Wirtschaftskrise, die durch Europa wütet, trifft die Roma härter als andere: zuletzt eingestellt, zuerst gefeuert, und die Gewalttaten ihnen gegenüber nehmen zu.
Erst verliebte er sich in die Landschaft, die ihn an Romane aus dem 19. Jahrhundert erinnerte, dann in eine Zigeunerin. Der britische Journalist William Blacker lebt sechs Monate im Jahr unter transsylvanischen Bauern. Porträt eines Mannes zwischen zwei Welten.
Die Jobbik, Ungarns stärkste rechtsextreme Partei ergatterte bei der jüngsten Wahl zum EU-Parlament knapp 15 Prozent der Stimmen und damit drei Sitze. Ihre agressive Anti-Roma-Politik löst vielfach Besorgnis aus, denn Gewalttaten und Morde an Roma haben zuletzt in Ungarn zugenommen, schreibt Respekt.
Während die Innenminister mehrerer EU-Staaten in Paris über Einwanderung reden, wird Präsident Nicolas Sarkozys harte Gangart gegen illegale Roma-Lager zuhause und im Ausland geschmäht. Eine britische Kolumnistin übernimmt seine Verteidigung.
Frankreich schiebt Hunderte von Roma aus "humanitären Gründen" nach Rumänien und Bulgarien ab. Dies sei demagogisch und zynisch, meint der bulgarische Journalist Svetoslav Terziev. Und vor allen werde damit keineswegs das Integrationsproblem der Roma gelöst.
Überall in Europa sieht man die massiven französischen Roma-Abschiebungen nach Bulgarien und Rumänien zunehmend kritisch.
Nicolas Sarkozys rigoroser Schwenk zu mehr Sicherheit stellt Frankreich in den Kreis der Mitgliedsstaaten mit den härtesten Maßnahmen gegen Immigration. Andere Staaten wie Deutschland oder Spanien gehen da sanfter vor.
Nach mehreren gewalttätigen Übergriffen hat der französische Präsident entschieden, sich der "Probleme, die das Verhalten einiger Roma auslösen", anzunehmen. Dafür zieht er insbesondere die Abschiebung nichtfranzösischer Roma in Betracht. In Frankreich wie auch in Rumänien macht diese vielfach angefochtene Politik erneut deutlich, dass es sich hierbei um ein europäisches Problem handelt.
Weil sich bei der Integration der Roma keine Fortschritte einstellen wollen, schieben sich Aufnahme- und Herkunftsländer gegenseitig die Schuld zu. Und Brüssel ärgert sich darüber, dass die EU-finanzierten Projekte nur schleppend bzw. gar nicht vorankommen. 



