Ovidiu Nahoi
Ovidiu Nahoi (Jahrgang 1966) ist einer der bedeutendsten rumänischen Journalisten. Nachdem er 1989 mit Uniplus den ersten unabhängigen Radiosender Rumäniens gründete, arbeitete er als Reporter, Dokumentarist und politischer Journalist für die Presseagentur Mediafax und den Evenimentul Zilei. Heute ist er stellvertretender Chefredakteur des Adevărul, Chefredakteur der rumänischen Ausgabe der Foreign Policy und unterhält einen Blog seiner Lieblings-Fußballmannschaft Rapid Bucarest.
Die Weigerung der EU, Rumänien in den Schengen-Raum zu integrieren, macht das Scheitern der rumänischen Politik, aber auch das Scheitern einer gewissen europäischen Idee deutlich, meint die Tageszeitung Adevărul.
Der Streit um die Roma sei nur ein Auslöser, aber ein alarmierender, meint der rumänische Publizist Ovodiu Nahoi in seinem Leitartikel. Manche Staaten — an ihrer Spitze Frankreich und Italien — würden die europäischen Werte mit Füßen treten.
Der türkische Teil Zyperns versucht trotz internationalen Embargos seine eigenen wirtschaftlichen Ressourcen zu entwickeln. Erfolgreichster Trend: Kasinos, um ausländische Touristen anzulocken.
Mit dem Urteil des Internationalen Gerichtshofes zur Unabhängigkeit des Kosovo wird die Diskussion über die europäischen Minderheitenregionen neu aufgerollt. Am 24. Juli forderte der rumänische Vize-Präsident des Europäischen Parlaments Laszlo Tökes die Autonomie für Siebenbürgen. Und in Brüssel setzen sich über 300 Vertretungen für die Interessen von Regionen des ganzen Kontinents ein.