Paolo Mastrolilli
Paolo Mastrolilli, Jahrgang 1965, ist Journalist bei La Stampa. Nachdem er als ihr Korrespondent in New York gearbeitet hatte, leitete er das Auslandsressort der TG1 (öffentliches Fernsehen), und ist heute Chef des römischen Büros der Turiner Tageszeitung. Er veröffentlichte Lo specchio del mondo. Le ragioni della crisi dell'Onu (Der Spiegel der Welt. Die Gründe für die UNO-Krise) und L'Italia vista dalla Cia 1948-2004 (Italien aus Sicht der CIA), Laterza 2005.
Der Fußball spiegelt oft die Realität einer Gesellschaft wider? Ist dies so, dann bildet die Weltmeisterschaft da keine Ausnahme. Die großen europäischen Mannschaften scheinen zaghaft, wirr, unentschlossen. Und die ehemaligen Außenseiter der Schwellenländer fordern die europäische Vorherrschaft heraus.