Enzo Bettiza
Der 1927 geborene Enzo Bettiza ist ein italienischer Journalist und Historiker, welcher der italienischen Minderheit aus Dalmatien (Jugoslawien) angehört. In Wien und Moskau arbeitete er als Korrespondent für La Stampa, wechselte anschließend zum Corriere della Sera und gründete später Il Giornale mit, bevor er als Leitartikler zu La Stampa zurückkehrte. In seiner politischen Karriere wurde er zum Senator und EU-Abgeordneten gewählt (zunächst als Liberaler, anschließend als Sozialist). Als Experte für Mitteleuropa hat er zahlreiche Bücher über diese Region, sowie den Kommunismus und seinen Zusammenbruch geschrieben.
Der Durchbruch der Demokraten bei den schwedischen Parlamentswahlen vom 19. September ist kein Einzelfall: In vielen Gesellschaften im Norden Europas, die einst für ihre Offenheit und ihren Zusammenhalt bewundert wurden, stützt das Misstrauen gegenüber der Immigration die offen ausländerfeindlichen Parteien.
Die Spannungen zwischen der Türkei und Israel sind nach dem mörderischen Angriff der Zahal auf die Flottille pro-palästinensischer Aktivisten weitaus größer als alle herkömmlichen Risse in der Freundschaft zwischen Ankara und Jerusalem. Hier zeigt sich die schwerwiegendste Krise im einst soliden und verheißungsvollen Verhältnis zwischen der Türkei und dem Westen.