Witold Szabłowski
Der Journalist Witold Szabłowski schreibt für die polnische Tageszeitung Gazeta Wyborcza. Zuvor arbeitete er für den Nachrichtensender TVN 24 und gewann mehrere Preise, darunter den Amnesty International Award für eine Reportagereihe über die Türkei, die den Titel „Der Mörder aus der Aprikosenstadt“ trägt. 2010 erhielt er den Journalistenpreis des Europäischen Parlaments für seinen Artikel „Heute werden zwei Leichen an Land gespült“, in dem er sich mit der illegalen Zuwanderung in der Europäischen Union auseinandersetzt.
Updated: 3. August 2012
Von allen Ländern, die sich der EU anschließen wollen, scheint das ‚Land der Adler‘ am höchsten motiviert zu sein. Doch die Chancen auf den Kandidatenstatus stehen derzeit denkbar schlecht. Zu viele Dinge müssen verbessert werden. Eine Reportage von der griechischen Grenze, wo der Migrationsstrom von den unvorhersehbaren wirtschaftlichen Entwicklungen bestimmt wird.
Im Kommunismus sollten tausende Betonbauten das Land vor einer möglichen Invasion schützen. Heute dienen sie entweder als Partybunker, in denen man seine Unschuld verliert, oder werden zerstört, um den Stahl herauszuziehen und so die Wirtschaft anzukurbeln.