Peter Morvay
Als Spezialist für die tschechische Republik und Ungarn schreibt Peter Morvay seit 2003 Kommentare für die slowakische Tageszeitung SME. Davor war er Journalist bei verschiedenen tschechischen Zeitungen und arbeitete zwei Jahre im Prager Außenministerium.
Die Stärkung nationaler Werte steht im Zentrum des politischen Projekts des ungarischen Ministerpräsidenten. Seit Anfang des Jahres stellt sich diese Ambition auf der Budaer Burg aus: Fünfzehn Auftragsbilder werden gezeigt
Das slowakische Parlament hat den erweiterten Rettungsfonds für die Eurozone abgelehnt. Die Presse in Bratislava sieht diese Abstimmung auch als Bedrohung des relativ neuen Status, den das Land seit ein paar Jahren genießt.
Der in Libyen von Muammar al-Gaddafi verübten Repression wollte die EU entschlossen ein Ende bereiten. Auf das gewaltsame Regime Bashir al-Assads in Syrien reagiert sie wesentlich verhaltener. Die am 10. Mai verhangenen Sanktionen sind unzureichend und vermitteln ein Gefühl der Ohnmacht.
Wird der Erzbischof von Bratislava über seine Verbindungen mit dem kommunistischen Geheimdienst Rechenschaft ablegen müssen ? Nach Enthüllungen in der Presse brechen die Slowaken mit dem Tabuthema der Schattenseiten in der Vergangenheit der Kirche.