Jaroslav Formánek
Jaroslav Formánek ist Schriftsteller und Journalist der tschechischen Wochenzeitschrift Respekt. Seit 1989 lebt und arbeitet er in Paris. Bekannt wurde er Ende der 1990er Jahre mit seinem Roman "Dlouhá kakaová řasa" (Eine lange Kakaoalge), die den Prager Frühling aus der Perspektive eines kleinen Jungen beschreibt. 2001 veröffentlichte er "Beze stop" (Ohne eine Spur), eine Erzählsammlung über das Leben von Menschen, die am Rand der französischen Gesellschaft leben.
Im Oktober 1989 versammelten sich polnische und tschechische Underground-Künstler in Breslau. Anlass: Ein Festival der unabhängigen Kultur. Zwanzig Jahre später erwecken eine Ausstellung und ein Konzert die Solidarität zwischen kulturellen Dissidenten des kommunistischen Regimes in der polnischen Stadt und in Prag zu neuem Leben.