Timothy Garton Ash
Timothy Garton Ash ist Professor an der Universität Oxford und leitet dort das European Studies Centre am St. Antony’s College. Er lehrt an der Hoover Institution an der Universtät von Stanford. Der Historiker und Politikwissenschaftler schreibt eine wöchentliche Chronik in der Tageszeitung The Guardian. Seine Essays erscheinen in der New York Review of Books, er schreibt außerdem in der New York Times und der Washington Post.
Seine in Deutschland bekanntesten Werke sind "Ein Jahrhundert wird abgewählt" und "Im Namen Europas". Er veröffentlichte auch Erzählungen mit autobiografischem Hintergrund, z.B. "Die Akte Romeo". Sein neuestes Buch heißt "Facts are subversive". Für weitere Informationen klicken sie hier auf seine Website.
Updated: 2. Oktober 2009
Wir haben die Jahre nach den Angriffen auf Amerika damit verbracht, uns auf die Terrorbedrohung und die Kriege in Afghanistan und den Irak zu konzentrieren. Dabei haben wir den wahren globalen Wandel aus den Augen verloren: Den langsamen und unaufhaltsamen Aufstieg Chinas, schreibt The Guardian
Die europäische Schuldenkrise ist für chinesische Auslandsinvestments wie ein leer stehendes Tor. Deshalb müssen wir ergründen, welche Art von Weltmacht China sein will, findet Timothy Garton Ash.
Mit seinen 150 Jahren straft Italien die Geschichten, die wir der Welt über Europa erzählen, Lügen, schreibt der britische Historiker Timothy Garton Ash. Er blickt auf das „bel paese“ und ist nicht mehr so beeindruckt.
Die EU bietet einen hohen Grad an Sicherheit, Wohlstand, Freiheit und öffentlicher Wohlfahrt für die meisten ihrer Bürger, doch auf weltweiter Ebene ist sie gewissermaßen irrelevant. Wenn sie ihrem Status als "große Schweiz" entsteigen will, dann muss Irland unbedingt dem Vertrag von Lissabon zustimmen, meint Timothy Garton Ash.