Enric Juliana
Der 1957 geborene Enric Juliana war Journalist beim TVE (spanische Fernsehanstalt), El Mundo und El País bevor er 1991 in die Redaktion von La Vanguardia eintrat. Von 1997 bis 2000 war er Korrespondent in Italien, anschließend Mitherausgeber der Zeitung in Barcelona. Heute arbeitet er aus Madrid, wo er die spanischen Politik aus "katalanischer" Sicht analysiert. Er ist Autor mehrer politischer Bücher und Essays wie La España de los pingüinos (Das Spanien der Pinguine) oder La deriva de España (Das spanische Abrutschen).
Die einen unterwerfen sich den Sparforderungen Deutschlands und der EZB, die anderen drucksen herum und verstricken sich in politische Spielchen. Dabei spielen Spanien und Italien beide eine entscheidende Rolle für die Zukunft der Einheitswährung.
Bei den Parlamentswahlen, die der noch amtierende Ministerpräsident José Sócrates gewann, standen auch die Beziehungen zwischen den beiden Nachbarländern auf dem Spiel. Aus der Sicht Barcelonas beweist das Wahlergebnis, dass die Jugend die Öffnung wünscht.