Gesellschaft
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Spanien: Der Bürgerkrieg bleibt eine offene Wunde
18. Juli 20111142 El País Madrid -
Polen: Abtreibungsdebatte flammt wieder auf
8. Juli 20111PresseuropNewsweek Polska -
Demokratie: Islands Verfassung 2.0
4. Juli 201115222 Sydsvenskan Malmö -
Rumänien : "Generation Google“ fällt durchs Abi
4. Juli 2011111PresseuropEvenimentul Zilei -
Spanien: „Die Empörten“ sind einen Schritt weiter
29. Juni 20111571 El País Madrid -
Eine Stadt in Europa: Die zwei Leben von Przemyśl
28. Juni 2011110 La Croix Paris -
Griechenland: Die Krise nach Dimitra
24. Juni 20111073 Foreign Policy Washington DC -
Lateinamerika : Die Spanier sind zurück
24. Juni 20112222 El País Madrid -
Dänemark: Christiania endlich frei
22. Juni 2011275PresseuropPresseurop -
Spanien: Die „Empörten” zurück auf der Straße
20. Juni 2011PresseuropEl Periódico de Catalunya -
Polen: Amnestie für illegale Einwanderer
20. Juni 2011PresseuropGazeta Wyborcza -
Reportage: Auf dem Syntagma-Platz : „Das ist unser Tag!“
16. Juni 2011752 Eleftherotypia Athen -
Spanien: Die „Empörten“ brechen ihre Zelte ab
13. Juni 2011PresseuropABC -
Europäische Union: Zurück zur Nation
8. Juni 201165024 Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurt -
EHEC-Krise: Hamburg – Agonie der Großstadt
7. Juni 2011104 Süddeutsche Zeitung München -
Polen: Die Schattenseite des Wirtschaftswunders
7. Juni 20111983 The Guardian London -
Ernährung: Föderalismus fördert EHEC-Fiasko
7. Juni 2011PresseuropDe Volkskrant -
Spanien-Tunesien: Kleine Lektion in erschöpfter Demokratie
6. Juni 20111913 De Volkskrant Amsterdam -
Deutschland: Sprossen als Träger der Killerbakterien?
6. Juni 2011PresseuropDie Welt -
Lebensmittel: Vergurkte Krise!
3. Juni 20111682 De Standaard Brüssel -
Europa: Krieg gegen Drogen findet nicht statt
3. Juni 20114PresseuropLibération -
Polen: Billige chinesische Straßen ins Nirgendwo
3. Juni 2011PresseuropRzeczpospolita -
Griechenland: Leben in Zeiten der Troika
1. Juni 2011256 To Vima Athen -
Ernährung: Europas Panikattacke
1. Juni 20112472 Presseurop -
Spanien: Landwirtschaft Opfer der „Killer-Gurken“
31. Mai 20112PresseuropEl Mundo -
Politik-Fiktion: Los für Europa 2.0
30. Mai 20112467 Die Welt Berlin -
Malta: Wähler sagen ja zur Scheidung
30. Mai 2011PresseuropThe Times of Malta -
Deutschland: Gemüse des Grauens
27. Mai 2011PresseuropBild -
Einwanderung : Einsatz an der griechisch-türkischen Grenze
26. Mai 2011832 Le Monde Paris -
Belgien: Osteuropäische Banden nicht zu fassen
26. Mai 20111PresseuropDe Standaard -
Griechenland: Die "Aufgebrachten" finden Nacheiferer
26. Mai 20111PresseuropTa Nea -
Débat: An Einwanderung führt kein Weg vorbei
25. Mai 201133214 Trouw Amsterdam -
Spanien: Europa, lass die Jugend nicht im Stich!
24. Mai 20112575 Politiken Kopenhagen -
Spanien: Wie weit reicht die Wut der “Empörten”?
23. Mai 20111296 Público Madrid -
Spanien: Werden die „Aufgebrachten“ demonstrieren?
20. Mai 2011PresseuropLa Vanguardia -
Wirtschaftskrise: Spaniens isländische Revolte
19. Mai 201118388 El País Madrid -
Großbritannien: Minister stolpert über Vergewaltigungsfrage
19. Mai 2011PresseuropThe Independent -
Schweiz: Wähler wehren Angriff auf Sterbehilfe ab
16. Mai 2011PresseuropNeue Zürcher Zeitung -
Freier Personenverkehr: Geiseln der Fremdenfeindlichkeit
13. Mai 2011433PresseuropEl País -
Frankreich: Rassismusverdacht beim Multikulti-Fußball
6. Mai 2011PresseuropLibération -
Estland: Eine Frage der Staatsbürgerschaft
5. Mai 2011573 Postimees Tallinn -
Griechenland: Zurück zu Mama
3. Mai 2011126 De Volkskrant Amsterdam -
Immigration: Juristisches Fiasko in Frankreich
3. Mai 2011PresseuropLibération -
Dänemark: Was kosten also die Migranten?
2. Mai 2011249PresseuropInformation -
Polen: Schaden die frommen Sprüche?
2. Mai 2011PresseuropGazeta Wyborcza -
Polen: Die verlorene Generation will weg
29. April 20111262 Wprost Warschau -
Niederlande : Skandal an Fachhochschulen
29. April 201136PresseuropDe Volkskrant -
Einwanderung: Erst kommt das nationale Interesse
28. April 201168PresseuropPresseurop -
Monarchie: Der Preis von Glanz und Gloria
28. April 2011PresseuropDer Freitag -
Slowakei: Eishockey taut den Weg nach Moskau auf
28. April 20111PresseuropSME
Vor 75 Jahren unternahm der antirepublikanische General seinen Staatsstreich. Bis heute ist es dem spanischen Königreich nicht gelungen, eine objektive und unbestrittene Geschichte seiner Diktatur zu schreiben. Ein Teil der politischen Rechten beharrt immer noch darauf, das selektive Vergessen hochzuhalten.
Nach dem Börsencrash 2008 stürzten die Isländer ihre Regierung. Mit der von den Bürgern selbst initiierten Revolution ist aber noch lange nicht Schluss. Nun sollen alle Internetnutzer an der neuen Verfassung des Landes mitschreiben.
Die Bürgerbewegung hat seit Mitte Mai zehntausende Menschen auf die Straße gelockt. Kann sie die Sitten der spanischen Demokratie umkrempeln? Oder bloß ein Ventil für junge spanische Wutbürger bleiben?
Die kleine polnische Stadt an der ukrainischen Grenze ist eines der östlichen Tore des Schengen-Raums. Die Menschen der Region pflegen grenzübergreifende Beziehungen und Schmuggel jeder Art floriert. Die Zollbeamten drücken ein Auge zu.
In den Straßen Athens findet man nicht nur die jungen „Empörten“, sondern auch Menschen wie Dimitra, die ihr ganzes Leben lang hart gearbeitet haben und heute mit ansehen müssen, wie sich ihr Lebensstandard und ihre Umwelt verschlechtern, wie die Korrespondentin von Foreign Policy berichtet.
Viele Spanier versuchen ihr Glück im boomenden Lateinamerika, denn in ihrem Heimatland gibt es kaum Perspektiven, aber eine so hohe Arbeitslosigkeit wie noch nie.
Vor dem Parlament in Athen, wo bereits seit drei Wochen die griechischen „Empörten“ kampieren, demonstrierten am 15. Juni Zehntausende gegen die Sparmaßnahmen der Regierung. Bei den im Großen und Ganzen friedlich verlaufenden Protestbekundungen kam es am Rande zu Auseinandersetzungen, berichtet ein Reporter der Eleftherotypia.
Die Europäische Union war das Beste, was dem Kontinent passieren konnte. Im Laufe der Jahre ist sie zu einem bürokratischen Golem gewachsen, unkontrollierbar, unabwählbar. Es gibt nur einen Weg, den Kollaps zu vermeiden: zurück zur Nation und zur Demokratie.
Hamburg, das Zentrum der Lebensmittelkrise um den EHEC-Erreger, lebt unter der Seuchen-Flagge: Blut wird knapp, und Gemüse gibt es zu viel. „Wir leben noch“, zischt die Verkäuferin am Marktstand. Reportage.
Polen mag zwar als eine von Europas wirtschaftlichen Erfolgsstorys bejubelt werden, doch Gesundheit und soziale Dienste dort verfallen, und die studierten jungen Polen ziehen der schlecht bezahlten Arbeitslosigkeit ohne Zukunftsaussichten in der Heimat immer öfter das Exil vor.
Eine Journalistin des Volkskrant wohnt in Tunis einer verwunderlichen Szene bei: „Empörte“ spanische Jugendliche demonstrieren vor ihrer Botschaft. Sie sprechen mit Tunesiern und denken dann über unser politisches System nach.
Sicher, das E.coli-Bakteruim ist gefährlich. Doch sei die Panik bei Behörden und Verbrauchern überzogen. Sie schade der Wirtschaft und dem europäischen Geist, bedauert ein belgischer Journalist.
Schluss mit Ausgehen, Reisen und dem Gläschen im Straßencafé. Chirurgische Eingriffe und das Bezahlen von Rechnungen werden verschoben. Nachhilfeunterricht muss nicht mehr sein. Die krisengebeutelten Griechen haben gelernt, ihren Lebensstil drastisch herunterzuschrauben und ihr Alltag ist trist geworden.
Nachdem sie selbst mächtig Zündstoff geliefert hat, hinterfragt die europäische Presse die durch den Ehec-Erreger ausgelöste Psychose.
Vergesst den Nationalstaat: Europa ginge es viel besser, wenn es sich grundlegend neu sortierte - in potente Regionen im Norden und im Alpenraum und pittoreske Bankrotteure im Süden, schreibt der Soziologe Gunnar Heinsohn.
Vier Monate lang war Frontex vor der türkischen Stadt Edirne im Einsatz. Zwar wirkte das am verwundbarsten Punkt des Schengen-Raums als Abschreckungsmittel, aber es hat das Problem auch verlagert. Eine Reportage.
Für Europa ist Einwanderung eine gute Sache, versichert eine Gruppe prominenter Persönlichkeiten, darunter Joschka Fischer, Javier Solana und Timothy Garton. Für diese Botschaft sollten die europäischen Führungskräfte ein offenes Ohr haben, schreibt ein niederländischer Journalist.
Die Antwort auf die Forderungen der „Empörten“, die seit mehreren Tagen gegen die fehlenden Zukunftsperspektiven protestieren, kann nicht allein von der spanischen Regierung kommen, meint Politiken. Brüssel entscheide über die wirtschaftliche Zukunft Europas, also müsse Brüssel auch eine Lösung finden.
Am 22. Mai haben die Spanier die sozialistische Regierung bei den Regionalwahlen abgestraft. Im Ganzen Land dauern die Demonstrationen für mehr politische Demokratie an. Doch die Bewegung ist vielleicht nicht strukturiert genug, um überdauern zu können, meint Público.
Protestmärsche am 15. Mai, Besetzung der Puerta del Sol in Madrid: Lange waren die jungen Spanier in Stille verharrt, jetzt gehen sie auf die Straße. Und da die Kommunalwahlen vor der Tür stehen, folgt die Anti-System-Bewegung dem Geist ihrer isländischen Vorgängerin, die 2009 die Regierung stürzte.
Seit 1991 leben mehrere zehntausend russischsprachige „Nichtbürger“ in Estland, die sich zu Zeiten der UdSSR dort niedergelassen hatten und heute weder die russische noch die estnische Staatsbürgerschaft besitzen. Sie werden immer weniger, aber zu langsam. Die Schuld Moskaus?
Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit und der schweren Wirtschaftskrise in Griechenland müssen viele einstige Nestflüchter wieder bei ihren Eltern Unterschlupf suchen. Dabei profitieren sie von den starken Familienbanden, die eigentlich zur griechischen Krise beigetragen haben.
Wie viele Bürger werden das Land verlassen? Deutschland und Österreich öffnen
Arbeitern aus verschiedenen Ländern Mittel- und Osteuropas ihre Grenzen, und die
polnische Regierung fürchtet eine neue Abwanderung von Arbeitskräften.