Gesellschaft
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Griechenland: Hasskriminalität in Griechenland
14. August 201266 7PresseuropI Kathimerini -
Frankreich : Die lautlose Abschiebung der Roma
13. August 2012321 23PresseuropLe Monde -
Olympische Spiele: Lohnt sich das?
13. August 2012142 17 La Vanguardia Barcelona -
Zurück nach Spanien (3/3): Pepe ist nicht mehr Pepe
10. August 2012354 38 Der Spiegel Hamburg -
Zurück nach Spanien (2/3): Bankenstürmen in Barcelona
9. August 2012334 20 Der Spiegel Hamburg -
Zurück nach Spanien (1/3): Alles dreht sich um die Krise
8. August 2012295 43 Der Spiegel Hamburg -
Protestbewegungen: Die „Empörten“ verschwinden still und leise
8. August 201279 4PresseuropLa Croix -
Griechenland: Offensive gegen illegale Einwanderer
6. August 201252 5PresseuropTa Nea -
Albanien: Der Abschied von Hoxhas Bunkern
3. August 2012192 5 Gazeta Wyborcza Warschau -
Italien: Monte Argentario, Paradies der tschechischen Elite
1. August 201239 4 Mladá Fronta DNES Prag -
Großbritannien: Orwells Geist flattert über Olympia
20. Juli 2012238 26 The New York Times New York -
Religion: Warum Beschneidung wehtut
20. Juli 2012138 34 Die Zeit Hamburg -
Demographie: Werden die Portugiesen 2204 ausgestorben sein?
18. Juli 20121197 29 Expresso Lissabon -
Europa: Ein Meer von Vorurteilen zwischen Ost und West
16. Juli 2012310 54 IQ The Economist Vilnius -
Banken: Wie Island seine Bankster jagt
12. Juli 20123246 14 Le Monde Paris -
Griechenland: Insel zu verkaufen
11. Juli 2012222 6 El Mundo Madrid -
Österreich: Zu dumm fürs Referendum?
10. Juli 2012100 9 Die Presse Wien -
Ukraine: Roma fliehen ins „Reservat“
5. Juli 2012189 2 Aktuálnĕ.cz Prag -
Polen : Multikulti-EURO 2012
25. Juni 2012138 10 Polska The Times Warschau -
Spanien : Pioz, Hauptstadt der Schulden
21. Juni 201290 35 El País Madrid -
Eurokrise: Deutschlands Geisterfahrt
19. Juni 2012622 252 Der Spiegel Hamburg -
Griechenland: Unsere Zukunft: Alles App
15. Juni 2012347 6 The Guardian London -
Euro 2012: Ist Polen also doch cool?
8. Juni 201276 24 Newsweek Polska Warschau -
Portugal: Unter der Fuchtel der Troika
7. Juni 2012278 91 ABC Madrid -
Fußball: Deutschland wieder Meister
4. Juni 201228 5PresseuropLes Echos -
Drogen: Junge Franzosen sind die schlechten Schüler Europas
1. Juni 201266 1PresseuropLe Monde -
Schengen: EU macht im Ernstfall Grenze zu Griechenland dicht
30. Mai 2012360 22PresseuropDer Standard -
Roma: Immer noch diskriminierte Außenseiter
24. Mai 201259 4PresseuropRomânia libera -
Ukraine: EM 2012: Opfer politischer Machtspiele
15. Mai 201288 1 Polityka Warschau -
Deutschland: Die Ossis auf dem Heimweg
9. Mai 2012245 2 Gazeta Wyborcza Warschau -
Großbritannien: Bye bye Cool Britannia
2. Mai 2012179 40 La Repubblica Rom -
Deutschland: Biologisch geprüfte Neonazis
2. Mai 2012712 6 Süddeutsche Zeitung München -
Immigration und Bevölkerung: EU-Türen bald nur noch ein Spalt weit offen
25. April 2012114 2PresseuropBerlingske Tidende -
Bulgarische Einwanderer: Der Alptraum vom Job in Deutschland
25. April 2012174 44 Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurt -
Auswanderung: Die „Indignados“ fliegen aus
19. April 20121045 13 Polityka Warschau -
Drogen : Kein Schlagbaum mehr für Crystal Speed
17. April 2012127 Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurt -
Breivik-Prozess: Der Mythos von Norwegens verlorener Unschuld
16. April 2012190 3 Stavanger Aftenblad Stavanger -
Schweiz: Empörung über hetzerisches Cover gegen Roma
13. April 2012256 2Presseurop -
Deutschland: Werden die Piraten Europa demokratisieren?
12. April 20121369 41 Die Welt Berlin -
Roma: Die ewig ungeschützte Minderheit
6. April 2012462 11 MO* Brüssel -
Deutschland: Günter Grass, ein „ewiger Antisemit“, sagt die Welt
4. April 2012169 25PresseuropSüddeutsche Zeitung -
Deutschland: Oberhausen - das „Griechenland an der Ruhr”
3. April 2012154 9 De Volkskrant Amsterdam -
Irland: Per Internet in die Heimat
3. April 2012127 6 The Irish Times Dublin -
Italien: In Neapel gehen Kinder wieder arbeiten
30. März 20125420 31 Le Monde Paris -
Roumanie: Der Untergang der Intellektuellen
29. März 2012184 18 Evenimentul Zilei Bukarest -
Demokratie: Wer schafft einen „europäischen Salon“?
27. März 2012180 76 Dagens Nyheter Stockholm -
Zentraleuropa: Der Abstieg der Demokratie
26. März 201268 3PresseuropDie Presse -
Portugal: Das lange Warten auf bessere Tage
22. März 2012113 3 Expresso Lissabon -
Terrorismus: Neonazis und Islamisten, unser doppelter Albtraum
22. März 2012384 16 La Stampa Turin -
FRANKREICH: Geschlossenheit ist die einzige Antwort
20. März 201285 2 Libération Paris
Wenn man den Anhängern der Olympischen Spiele Glauben schenkt, haben die kolossalen Investitionen positive Auswirkungen auf den Fremdenverkehr, die Stadterneuerung, ja sogar die Volksgesundheit (Förderung des Breitensports). Die Untersuchungen über die Städte, in denen die letzten Spiele ausgerichtet wurden, zeigen allerdings, dass dies nur sehr selten der Fall ist.
Was ist in Spanien los? Im zweiten Teil seiner Fahrt in die Heimat seiner Eltern, entdeckt Spiegel-Reporter Juan Moreno die Rache der Ruinierten an den Banken.
Im Kommunismus sollten tausende Betonbauten das Land vor einer möglichen Invasion schützen. Heute dienen sie entweder als Partybunker, in denen man seine Unschuld verliert, oder werden zerstört, um den Stahl herauszuziehen und so die Wirtschaft anzukurbeln.
In Monte Argentario, an der Küste der Toskana, werden die reichen und sympathischen Sommergäste von den Einwohnern sehr geschätzt. Hier verbringen tschechische Politiker in Begleitung von Lobbyisten und Unternehmern in einem überraschend luxuriösen Rahmen ihren Urlaub.
Während sich die Sportler weltweit auf den Beginn der Olympischen Spiele am 27. Juli vorbereiten, meckern die Londoner über Verkehrsstaus und Verspätungen in den öffentlichen Verkehrsmitteln und die massive, einschüchternde Präsenz von Sicherheitskräften.
Seit ein deutsches Gericht die Beschneidung eines Minderjährigen zur Straftat erklärte, debattiert Deutschland über die Religionsfreiheit. Wie schon beim Kopftuch oder beim Kruzifix zeigt die Aufregung, dass der Gesellschaft das Religiöse immer mehr Angst macht.
Eine rasant abnehmende Geburtenrate, weniger Arbeitsimmigration und eine höhere Abwanderung gut ausgebildeter Fachkräfte in wirtschaftlich solidere EU-Staaten – und die portugiesischen Politiker schauen weg. Wenn nicht bald etwas passiert, wird man im südwestlichsten Land Europas bald wie in einer „Wüste leben“, meint der Wirtschaftsjournalist João Silvestre.
Nach den Muslimen stehen heute die Osteuropäer im Visier der extremen Rechten. Eine Feinseligkeit, die auf Klischeevorstellungen fußt, die in ganz Westeuropa verbreitet sind, bedauert eine Journalistin aus Litauen. Dennoch, meint sie, seien auch ihre Landsleute nicht frei von Vorurteilen.
In London fälscht Barclays die Zinssätze für Kredite zwischen Banken. In Madrid soll Bankia seine Konten vor dem Börsengang frisiert haben. Wie die betrügerischen Banken zur Rechenschaft ziehen? In Island spüren Sonderermittler die Verantwortlichen auf, um sie der Justiz zu überstellen.
Harte Zeiten für private Eigentümer griechischer Inseln. Die Troika verordnet ihnen eine Vermögenssteuer, die Zinsen steigen. Jetzt verkaufen sie ihre Inseln. Potentielle Käufer müssen sich aber auf die lokale Bürokratie einstellen...
Der ESM gehört dazu, und der Fiskalpakt auch: Sollten die ganz großen politischen Entscheidungen eines Landes dem Wähler zur Abstimmung vorgelegt werden? — In Wien, das seit Monaten über mehr Transparenz und direkte Demokratie debattiert, bremst die Politik mit beiden Füßen.
Von allen in der Ukraine lebenden Minderheiten geht es den Roma zweifellos am schlechtesten. Viele von ihnen mussten für die EM 2012 ihre Lager räumen. Die meisten leben in Baracken am Rande der Großstädte — in völligem Elend. Die Behörden und Mitmenschen zeigen sich gleichgültig. Reportage.
Während sie die Europameisterschaft ausrichteten und dafür sorgten, dass Mannschaften und ihre Fans herzlich begrüßt wurden, entdeckten die Polen vor allem eines: Den kulturellen Austausch. Und seitdem sehen sie auch ihren Patriotismus mit ganz anderen Augen.
Die Pendlerstadt nahe Madrid ist das gebaute Beispiel des Immobilienswahns und die folgende Finanzblase, die heute die spanischen Banken belastet. Um die Schulden zu erstatten — 4200 Euro pro Einwohner — wird die Gemeinde über 7000 Jahre brauchen.
Einem Kolumnisten reicht es. Boulevard- und Qualitätspresse in Deutschland titeln dieser Tage, alle Welt wolle der Deutschen Geld. Das ist erstens falsch und zweitens gefährlich, schimpft Jakob Augstein und greift zur Argumentation tief in Geschichtskiste. Europe erlebe seinen Weimar-Moment. Merkel sollte gehen.
Inmitten der anhaltend bedrückten Wirtschaftsstimmung dringt eine neue Generation junger griechischer Unternehmer dennoch in die globalen Märkte und hofft, die berühmte, vom Staatssektor abhängige Geschäftskultur zu ändern.
Die Fußball-Europameisterschaft EURO 2012 wird in Polens nagelneuem Nationalstadion angepfiffen. Für Newsweek Polska ist die Meisterschaft, die Polen gemeinsam mit der Ukraine ausrichtet, die Gelegenheit, das Image des Landes aufzupolieren. Allerdings müssen auch in Zukunft noch Fortschritte gemacht werden.
Seit 14 Monaten beobachten der IWF, die EZB und die Europäische Kommission das Land mit Argusaugen. Sie haben ihm Geld geliehen, damit es seine Schulden bedienen kann. Jetzt überprüfen die Emissäre der Geldgeber vor Ort die Umsetzung der Reformen, während die Bevölkerung „mehr Zeit, mehr Geld und bessere Bedingungen“ fordert.
Keinen Monat vor dem Beginn der Fußball-EM 2012 vergällt das Schicksal der Opponentin Julija Timoschenko die Beziehungen zwischen der EU und der Ukraine, die gemeinsam mit Polen die diesjährige Meisterschaft organisiert. Doch hinter der Frage der Menschenrechte zeichnen sich wichtige wirtschaftliche Einsätze ab.
Nachdem sie auf der Suche nach besseren Arbeitsplätzen in den Westen zogen, kehren die Einwohner der ehemaligen DDR heute wieder in ihre Heimat zurück. Dabei kommt ihnen der Konjunkturaufschwung im Osten zugute, der auf die Jahre des stockenden Wachstums folgte.
Unter dem Deckmantel der biologischen Landwirtschaft und des Umweltschutzes, tauchen militante Mitglieder der rechtsextremen NPD in der Gesellschaft unter und verbreiten dort ihre rassistischen Ideen auf unschuldige Art und Weise.
Mit dem Versprechen von Arbeit und Einkommen werden immer mehr Bulgaren nach Deutschland gelockt. Dort aber erwarten sie Dumping-Löhne und illegale Unterkünfte. Frankfurt ist zum Zentrum der sogenannten „Bulgarenindustrie“ geworden.
Tausende junger Menschen, oft mit Hochschulbildung, verlassen Portugal und Spanien. Europa braucht sie nicht, aber Afrika und Südamerika nehmen sie mit offenen Armen auf.
Wären es doch nur wie früher bloß Bier und Becherovka! Heute floriert der illegale Rauschgifthandel mit „Crystal Speed“ an der deutsch-tschechischen Grenze. Unterschiedliche Gesetzeslagen machen der Polizei das Leben schwer.
Anders Breivik plädiert auf „nicht schuldig“ im Prozess, der heute gegen den rechtsextremistischen Terroristen beginnt. Einige Monate nach dem Massaker von Utøya bestreitet ein norwegischer Journalist den weltweit übernommenen Mythos von der verlorenen Unschuld.
Sie gilt plötzlich als dritte politische Kraft in Deutschland und weit mehr als ein Sammelbecken surfender Protestwähler: Die Piratenpartei könnte laut der Welt der Wegbereiter einer neuen Demokratie im postindustriellen Zeitalter sein, und zwar in ganz Europa.
Der größten Minderheit in Europa geht es heute nicht besser als vor zehn Jahren. Trotz aller Bemühungen der Nichtregierungsorganisationen und trotz des EU-Fonds geht. Die Hauptgründe: Brüssel kümmert sich nicht , die lokalen Politiker sind korrupt, und die Mitgliedsstaaten interessiert das Problem nicht.
Im einstigen Herzen des deutschen Wirschaftswunders gelegen, ist die Stadt an der Ruhr zu der am höchsten verschuldeten Stadt Deutschlands geworden. Grund dafür sind eine radikale Sparpolitik und die Zahlungen, die aus Solidarität an die ehemalige DDR gehen. Eine finanzielle Unterstützung, die wenige Wochen vor den Regionalwahlen kräftig in Frage gestellt wird.
Für Auswanderer, die mit der Heimat in Kontakt bleiben wollen, hat sich durch die neuen Technologien in den letzten Jahren vieles verändert. Doch macht dies die Erfahrung des Exils einfacher oder schwieriger?
Neapel gehört zu den ärmsten Städten Europas. Hier verlassen tausende Kinder die Schule, um ihren Eltern dabei zu helfen, über die Runden zu kommen. Sie leisten Schwarzarbeit oder werden von der Mafia für deren Drecksarbeit angeheuert. Die Krise hat dieses Phänomen noch verstärkt. Auszüge.
Schlechter Geschmack, verbale und physische Gewalt, Rassismus und Sexismus: Für den Schriftsteller Mircea Cartarescu hat die rumänische Gesellschaft seit dem Fall des Kommunismus vor allem das hervorgebracht. Und während sich über die Medien ein neuer Populismus entwickelt, finden die Intellektuellen kein Gehör mehr.
Zunächst gab es Bücher, dann die Presse und schließlich das Internet. Seit fast zwei Jahrhunderten fördert ein virtueller Diskussionsraum die Demokratie. Den Europäern heute fehlt aber ein Platz für gemeinsame Debatten, bedauert Dagens Nyheter.
Die ersten Verdächtigen in den Morden von Toulouse und Montauban waren drei ehemalige Fallschirmjäger mit neonazistischen Neigungen. Das Blutbad von Utøya hingegen wurde zunächst dem islamistischen Terrorismus zugeschrieben. Die beiden entgegensetzten Seiten der Intoleranz gegenüber der Multikulturalität stehen sich oft sehr nahe.
Die Morde an drei Kindern und ihrem Lehrer in einer jüdischen Schule in Toulouse erschüttern das Land. Bereits am 11. und 15. März wurden drei Soldaten maghrebinischer Herkunft mit derselben Waffe getötet. Besorgt ruft Libération die Politik dazu auf, das Drama nicht im Wahlkampf zu instrumentalisieren.