Trends
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Niederlande: „Landesweite Abdeckung für Lebensende-Klinik“
24. Mai 2013301PresseuropTrouw -
Polen: „Nur Wenige können aufatmen“
15. Mai 2013241PresseuropGazeta Wyborcza -
Italien: „Wir kaufen keine Häuser mehr“
15. Mai 201347PresseuropCorriere della Sera -
Umfrage: Krise in Spanien, Pessimismus in Frankreich
7. Mai 20139154PresseuropEl País, Le Monde -
Slowakei: Die Kunst, den Gürtel enger zu schnallen
6. Mai 2013831PresseuropPravda -
Frankreich: Kreuzzug gegen die Homo-Ehe
23. April 201343268 Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurt -
Polen: „Nimm' Urlaub, Papa!”
18. April 2013222PresseuropGazeta Wyborcza -
Renten : Sonnige Zeiten für die alten Tage
3. April 201314012 Respekt Prag -
Spanien: Finger weg von meiner Wohnung!
1. April 2013104531 Libération Paris -
Internationaler Frauentag : EU immer noch zu maskulin
8. März 2013735PresseuropLa Croix -
Estland: Nach E-Verwaltung, her mit den E-Bürgern!
8. März 20132064 Eesti Päevaleht Tallinn -
Litauen: Ein einziger Pass ist nicht genug
31. Januar 20131121 Veidas Vilnius -
Portugal: Wie sagt man „Zukunft“ auf Mandarin?
29. Januar 201319927 Visão Lissabon -
EU-Frauenquote: Brüssel betreibt moralischen Dirigismus
15. November 2012556 Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurt -
Gleichstellung: Frauenquoten sind eine Notwendigkeit
15. November 20127712 El País Madrid -
Demografie: Oma wohnt jetzt in der Slowakei
31. Oktober 201245831 Welt am Sonntag Berlin -
Spanien: Oma und Opa müssen ran
26. Oktober 201229715 Le Monde Paris -
Belgien: Brüssel: Der 21. Pariser Stadtbezirk?
18. Oktober 20122156 Slate.fr Paris -
Separatismus: Ein Symptom der Schuldenkrise
16. Oktober 2012536PresseuropLa Tribune, De Standaard, Financial Times Deutschland, Financial Times Deutschland -
Emigration: Polen, die Deutschen kommen wieder
1. Oktober 201230226 Uważam Rze Warschau -
Griechenland: Russische Schnäppchenjäger in der Ägäis
25. September 20122533 I Kathimerini Athen -
Spanien: Eurovegas - alles andere als ein Vergnügen
21. September 20128891 El País Madrid -
Porträt: Oben-ohne mit Köpfchen
20. September 20122019 Libération Paris -
Estland: Sparen als Lebensstil
13. September 201210616 Eesti Ekspress Tallinn -
Spanien: Marinaleda, die „rote Oase“ fordert die Krise heraus
29. August 2012263325 Público Madrid -
Griechenland: Unsere Zukunft: Alles App
15. Juni 20123476 The Guardian London -
Deutschland: Die Ossis auf dem Heimweg
9. Mai 20122452 Gazeta Wyborcza Warschau -
Deutschland: Werden die Piraten Europa demokratisieren?
12. April 2012136941 Die Welt Berlin -
Irland: Der Pub ist zu
27. Februar 20126074 The Irish Times Dublin -
Lebensmittel: Europas Reste-Berg
20. Januar 20122084PresseuropEl País -
Niederlande: Ich bin 15 und gründe meine Firma
17. Januar 2012395 De Groene Amsterdammer Amsterdam -
Irland: Lieber Hausbesetzer als Krisenopfer
12. Januar 20124381 The Guardian London -
Spanien: Ein Leben als Schnäppchenjäger
9. Januar 201234014 El País Madrid -
Emigration: Ansturm auf Australien
22. Dezember 201133515 The Guardian London -
Polen: Angst und Abscheu vor dem 11. November
10. November 20111713 Newsweek Polska Warschau -
Sparwut in Europa: Zurück aufs griechische Land
19. Oktober 20115274 The Independent London -
Occupy-Bewegung : Nun kommt der Mutbürger
18. Oktober 20113868 Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurt -
Polen: Palikot dreht die Politik um
18. Oktober 2011PresseuropWprost -
Bulgarien: Alles Kitsch und Ikea
23. September 20112001 Standart Sofia -
Religion: Katholische Kirche in der Krise
22. September 2011PresseuropTygodnik Powszechny -
Gesellschaft: Geht’s auch etwas mobiler?
20. September 201123512 Dagens Nyheter Stockholm -
Nordirland : Minister wettert gegen Kinder-BH
8. September 2011PresseuropThe Belfast Telegraph -
Vereinigtes Königreich: Sparpolitik lässt Obdachlosigkeit steigen
31. August 2011PresseuropThe Guardian -
Zentraleuropa: Die ehemalige DDR: der neue Wilde Westen
29. August 2011186 Lidové noviny Prag -
Rumänien: Tourismus und Kommunismus-Nostalgie
18. August 201131PresseuropRomânia libera -
Lateinamerika : Die Spanier sind zurück
24. Juni 20112222 El País Madrid -
Griechenland: Leben in Zeiten der Troika
1. Juni 201148 To Vima Athen -
Malta: Wähler sagen ja zur Scheidung
30. Mai 2011PresseuropThe Times of Malta -
Griechenland: Zurück zu Mama
3. Mai 2011126 De Volkskrant Amsterdam -
Lifestyle: Stunde der grünen Heuchler
4. April 2011208 Süddeutsche Zeitung München
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Seit dem 23. April ist Frankreich das neunte europäische Land, in dem homosexuelle Paare das Recht auf Heirat und Adoption haben. Im Gegensatz zu den anderen Ländern ist das neue Gesetz im Land der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit jedoch auf bitteren Widerstand gestossen.
Nicht nur reiche Westeuropäer wollen ihre alten Tage am Ende der Welt unter der wärmenden Sonne verbringen. Auch immer mehr tschechische Rentner verlassen ihre Heimat, und sei es nur, um „den Winter hinter sich zu lassen“.
Öffentlich Politiker anzuprangern, die es ablehnen, das Hypothekengesetz zu überarbeiten: Die aus Argentinien stammende Methode der „Enttarnung“ des Militärs ist die neue Strategie der Initiativen, die in Spanien gegen Zwangsräumungen kämpfen. Reportage.
Estland ist Pionier der E-Verwaltung. Nun plant das Land eine elektronische Identität für alle. Ziel: nationale und ausländische Talente ans sich zu binden, selbst wenn diese das Land verlassen.
Litauen verweigert der amerikanischen Partnerin seines Eistänzers Deividas Stagniunas die doppelte Staatsbürgerschaft. Die Entscheidung feuert die Debatte um die nationale Identität an, obwohl das Land so stolz auf seine Weltoffenheit ist.
Jeder vierte junge Portugiese ist arbeitslos. Viele sehen sich nach einer Stelle im Ausland um und lernen zu diesem Zweck Deutsch, Russisch, Chinesisch oder Arabisch, die Sprachen der neuen Gelobten Länder.
Deutschland wird immer älter. Aber dem Land fehlen ausgebildete Pflegekräfte für die Rentner, und Heime sind teuer. Nun schicken die Familien ihre Senioren zur Betreuung ins billigere Ausland.
Sie holen die Kinder von der Schule ab, sie helfen am Monatsende finanziell aus und sie gehen auch gegen die Sparpolitik auf die Straße. In Spanien sind die „Abuelos“ (Großeltern) eine der letzten Säulen einer wankenden Gesellschaft.
Nicht nur der Milliardär Bernard Arnault hat sich dazu entschieden, Frankreich den Rücken zu kehren, um sich in Belgien niederzulassen. Aufgrund der Attraktivität des dortigen Arbeitsmarktes und der besseren Lebensbedingungen entscheiden sich auch Tausende junger französischer Akademiker jedes Jahr für das belgische Exil.
Jahrelang war Westdeutschland eines der beliebtesten Ziele für polnische Auswanderer. Doch heute ziehen die Deutschen über die Oder und suchen in Polen nach Arbeit.
Ferienhäuser, Hotels, Bauland und Fußballklubs: Der russische Rubel rollt nach Griechenland, vor allem in die Region um Thessaloniki. So groß ist der Geldsegen, dass er die geplanten Privatisierungen der Infrastrukturen des Landes finanzieren könnte.
2016 soll ein „europäisches Las Vegas“ in der Nähe von Madrid entstehen. Als Antwort darauf startet Katalonien das Superprojekt „Barcelona World“, obwohl die aus den USA importierten Freizeitparks in Europa selten die wirtschaftlichen Hoffnungen erfüllen, die sie erwecken.
Mit ihren Nacktprotesten sind die Frauen von der feministischen Agitprop-Gruppe Femen zu den bekanntesten Aktivistinnen der Ukraine geworden. Für manche von ihnen, wie Inna Schewtschenko, wurde der Druck der Behörden so groß, dass sie das Land verlassen mussten. Nun haben die Frauen ein Trainingszentrum in Paris eröffnet, wo sie Aktivistinnen aus aller Welt ausbilden wollen.
Konsequent hält das jüngste Mitglied der Eurozone am Sparkurs fest, dem es seine Finanzverwaltung und den Lebensstil seiner Bewohner unterordnet. Für Estland ist das fast schon eine Frage des Nationalstolzes.
Der andalusische Ort kennt keine Arbeitslosigkeit und floriert im Schatten seiner landwirtschaftlichen Genossenschaft. Während Spanien mit voller Kraft den Sparkurs steuert, hat sich Bürgermeister Juan Manuel Sánchez Gordillo an die Spitze einer Widerstandsbewegung gestellt.
Inmitten der anhaltend bedrückten Wirtschaftsstimmung dringt eine neue Generation junger griechischer Unternehmer dennoch in die globalen Märkte und hofft, die berühmte, vom Staatssektor abhängige Geschäftskultur zu ändern.
Nachdem sie auf der Suche nach besseren Arbeitsplätzen in den Westen zogen, kehren die Einwohner der ehemaligen DDR heute wieder in ihre Heimat zurück. Dabei kommt ihnen der Konjunkturaufschwung im Osten zugute, der auf die Jahre des stockenden Wachstums folgte.
Sie gilt plötzlich als dritte politische Kraft in Deutschland und weit mehr als ein Sammelbecken surfender Protestwähler: Die Piratenpartei könnte laut der Welt der Wegbereiter einer neuen Demokratie im postindustriellen Zeitalter sein, und zwar in ganz Europa.
Mit der ehemaligen Hauptattraktion Irlands geht es schwer bergab. Alle zwei Tage schließt ein Pub. Daran ist der Irish Times zufolge allerdings nicht nur die starke, anhaltende Rezession Schuld, sondern auch ein Wandel der Kultur.
Apps für das iPhone entwickeln oder biologische Produkte auf dem Transportrad ausliefern... Blutjunge Unternehmer gründen in den Niederlanden ihre eigenen, profitablen Unternehmen. Mit oder ohne Hilfe der Schulen.
Eine neue Bewegung besetzt einige der vielen Immobilien, die seit dem Crash von 2008 leer stehen. Ein Protest nicht nur gegen die Obdachlosigkeit, sondern auch gegen die Spekulation, die zu Irlands spektakulärem Wirtschaftszusammenbruch führte.
In Krisenzeiten, wenn man 1 000 Euro brutto monatlich verdient und nicht völlig auf gewisse Annehmlichkeiten verzichten will, ist Schmalhans Küchenmeister, und das Leben wir zur Schnäppchenjagd.
Für junge Europäer aus krisengebeutelten Ländern ist das florierende Australien zum Land der neuen Chancen geworden. Dies trifft besonders auf eine neue Generation von griechischen Studienabgängern zu, die sich der weltweit größten Gemeinschaft von Auslandsgriechen anschließen.
Der jährliche Unabhängigkeitsmarsch, der am 11. November in Warschau von rechtsgerichteten und nationalistischen Gruppen veranstaltet wird, kommt wahrscheinlich dieses Jahr zum Stillstand. Die linke Koalition des 11. November drängt ihre Anhänger zum Blockieren des Aufmarschs und eine Konfrontation scheint unvermeidbar.
Während die Politiker über das Schicksal des europäischen Landes entscheiden, das am härtesten getroffen ist, muss die Bevölkerung die Zeit zurückdrehen, um über die Runden zu kommen. Ein Bericht aus der Kykladeninsel Naxos.
Die Occupy-Bewegungen weltweit stehen für einen neuen Typ der politischen Teilhabe: Institutionen wie Parteien oder Gewerkschaften verlieren an Autorität, der unorganisierte Bürger fordert von ihnen den ständigen Dialog.
Die lang erwartete Eröffnung der ersten Ikea-Filiale in Sofia wurde von einer Polemik über die verlangten Preise überschattet. Ein Journalist des Landes nahm dies zum Anlass, sich über den Hang seiner Landsleute zum Neuen lustig zu machen, egal zu welchem Preis.
In den USA ist es ganz normal, dass Familien wegen eines Arbeitsplatzes in einen anderen Staat ziehen. In Europa ist das beängstigend. Und in den heutigen Krisenzeiten ist dieser Mangel an Mobilität ein Manko, findet ein schwedischer Journalist.
Immer mehr Polen kommen in die ehemalige DDR. Sie füllen die durch die Massenabwanderung der „Ossis” nach dem Fall der Berliner Mauer entstandene Lücke. Lidové noviny fordert die Tschechen auf, dem Beispiel zu folgen und damit die Grenzen von Mitteleuropa aufzuweichen.
Viele Spanier versuchen ihr Glück im boomenden Lateinamerika, denn in ihrem Heimatland gibt es kaum Perspektiven, aber eine so hohe Arbeitslosigkeit wie noch nie.
Schluss mit Ausgehen, Reisen und dem Gläschen im Straßencafé. Chirurgische Eingriffe und das Bezahlen von Rechnungen werden verschoben. Nachhilfeunterricht muss nicht mehr sein. Die krisengebeutelten Griechen haben gelernt, ihren Lebensstil drastisch herunterzuschrauben und ihr Alltag ist trist geworden.
Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit und der schweren Wirtschaftskrise in Griechenland müssen viele einstige Nestflüchter wieder bei ihren Eltern Unterschlupf suchen. Dabei profitieren sie von den starken Familienbanden, die eigentlich zur griechischen Krise beigetragen haben.
Sind westlicher Lebensstil und Umweltschutz vereinbar? Schwierig, bemerkt die Süddeutsche Zeitung. Und die Grünen zu wählen reicht dabei nicht aus, die Widersprüche zu lösen, in denen immer mehr Europäer stecken. So zu sehen im Südwesten Deutschlands.