Migration und Bevölkerung
-
Österreich: Schwedische Gardinen für Asylbewerber
12. Januar 2010PresseuropDie Presse -
Italien: Die Früchte des Zorns sind reif
11. Januar 2010104 La Stampa Turin -
Italien: Schwarzes Spartakus verursacht Chaos im Mafialand
8. Januar 2010PresseuropCorriere della Sera -
Niederlande: Ausnahmezustand nach ethnischen Unruhen
5. Januar 2010PresseuropDe Volkskrant -
Emigration: Gewissenhafte Polen verweigern die Heimreise
17. Dezember 2009PresseuropRzeczpospolita -
Niederlande: Nationale Identität, nein danke
17. Dezember 2009PresseuropTrouw -
Politisches Asyl : Asylsuchende willkommen!
15. Dezember 2009PresseuropDziennik Gazeta Prawna -
Immigration: Kein Fluss zum fürchten
11. Dezember 200915 Polityka Warschau -
Familie: Mehr Urlaub für mehr Babys
1. Dezember 2009PresseuropDe Standaard -
Einwanderung: Die "weiße Weihnacht" der Lega Nord
24. November 200953 La Repubblica Rom -
Europäische Union: Tote Migranten gibt es nicht
20. November 2009PresseuropNRC Handelsblad -
Familienplanung: Weniger Kinder, weniger CO2
19. November 2009PresseuropLe Monde -
Dänemark: "Politiken" hilft irakischen Flüchtlingen
12. November 2009PresseuropPolitiken -
Dänemark: Für 13.430 Euro zurück in die Heimat
9. November 20091PresseuropPolitiken -
Niederlande: Feuer auf die Festung Europa
3. November 200912 Trouw Amsterdam -
Emigration: Das Wort hat der Kollege... Costa del Sol
3. November 2009The Guardian London -
Immigration: Griechenland in der Abschiebefalle
26. Oktober 200912 I Kathimerini Athen -
Deutsche in der Schweiz: "I ha di nimmer gärn"
26. Oktober 200916 Die Tageszeitung Berlin -
Frankreich / Großbritannien: Per Charter zurück in den Krieg
22. Oktober 2009PresseuropLibération -
Frankreich: Freiheit, Gleichheit, Fruchtbarkeit
20. Oktober 2009PresseuropLe Monde -
Einwanderung: Rom, ewige Stadt für Asylbewerber
9. Oktober 20091 Cafebabel.com Paris -
Nationalstaat: "Staatsbürgerschaft", ein Begriff im Wandel
7. Oktober 2009Postimees Tallinn -
Immigration: Calais geht uns alle an
23. September 2009PresseuropLibération -
Immigration: Für 4000 Euro einen Flüchtling adoptieren
22. September 2009PresseuropEl Mundo -
Asylbewerber: Dschungel von Calais wird gesäubert
22. September 2009PresseuropThe Daily Mail -
Immigration: Chinatown in Bukarest
18. September 2009PresseuropCotidianul -
Frankreich: Keine DNA-Tests für Einwanderer
15. September 2009PresseuropLe Figaro -
Italien: Gräfin beklagt Qualität der Lehre
14. September 2009PresseuropLa Repubblica -
Niederlande: Der Einwanderer Kosten/Nutzen-Faktor
11. September 2009PresseuropTrouw -
Deutschland: Karlsruhe gegen blinde Asylpolitik
10. September 2009PresseuropSüddeutsche Zeitung -
Einwanderung: Polen schließt den Immigranten die Tür
8. September 20091418PresseuropRzeczpospolita -
Immigration: Auf der Suche nach einem besseren Leben
2. September 20091 International Herald Tribune Paris -
Immigration: EU sucht glaubwürdige Immigrationspolitik
26. August 2009Le Figaro Paris -
Immigration: Bootsflüchtlinge : Italien streitet mit der EU und Malta
24. August 2009PresseuropIl Messagero -
Spanien : Madrid-Bukarest: Höllentrip im Billigbus
21. August 2009El Mundo Madrid -
Italien : Arbeitgeber Ausländer
19. August 2009PresseuropCorriere della Sera -
Einwanderung: Städte wollen mitreden
18. August 2009PresseuropEUobserver.com -
Demographie: Eine halbe Milliarde Europäer
4. August 2009PresseuropEl Periódico de Catalunya -
Religion: Der Islamisierungs-Mythos
28. Juli 2009812 The Observer London -
TRENDS: Barcelona, Dolce Vita
23. Juli 200920 La Repubblica Rom -
Asyl: Kleiner Schritt für Illegale
20. Juli 2009Presseurop -
Immigration: "Guten Tag"- ein Somalier in Rumänien
14. Juli 2009111 Le Monde Paris -
Mittelmeerraum: Die EU teilt sich ihre Einwanderer
10. Juli 2009PresseuropLe Monde -
Großbritannien: Großbritannien will Gefängnisse in Nigeria "angenehm" machen
9. Juli 2009PresseuropThe Daily Mail -
Italien: Illegale sollen letztes Hemd geben
6. Juli 2009PresseuropIl Messagero -
Einwanderung: Illegale von Calais: Keine Duschen, dafür Krätze
2. Juli 200914 Libération Paris -
Einwanderung: Die Verschwendung der Hochqualifizierten
22. Juni 2009PresseuropDer Tagesspiegel -
Griechenland: Angst vor dem Überdruss der Einwanderer
29. Mai 2009143 Eleftheros Typos Athen
- previous
- 4 von 4
Während der Unruhen in der kalabrischen Ebene von Gioia Tauro wurden zwei afrikanische Erntehelfer von Karabinerschüssen getroffen. Seither beobachtet man aufmerksam die Arbeits- und Lebensbedingungen der illegalen Einwanderer, die nun dazu gezwungen wurden, die Stadt zu verlassen. In Rosarno und anderenorts sind sie jedoch oft die einzigen, die sich gegen die Mafias auflehnen, schreibt Barbara Spinelli.
In den meisten Ländern Europas ist Immigration ein Thema häufiger Diskussionen. Dabei ist es egal, ob diese innerhalb Europas stattfindet oder ob die Immigranten von außerhalb kommen. Auf lange Sicht ist die Immigration aber unentbehrlich, vorausgesetzt man schafft gemeinsam günstige Bedingungen dafür, erklärt die polnische Wochenzeitung Polityka.
Brandstiftung, Drohungen gegen Personen, Farbbomben… Die Aktionen gegen die niederländische Migrationspolitik werden häufiger und härter. Dem Zentralen Nachrichtendienst zufolge führen zwei radikale Organisationen den Kampf an. Die gewalttätigsten Aktionen werden jedoch häufig von Splittergruppen begangen.
Die französische Volksvertretung hat kürzlich ein Gesetz verabschiedet, das den Auslandsfranzosen in den Parlamentswahlen von 2012 eigene Abgeordnete zusichert. Der in Madrid ansässige Autor Giles Tremlet ist der Meinung, die britische Diaspora, mit über einer Million Auslandsbriten allein in Spanien, brauche durchaus eine Repräsentation – sowohl in der Heimat als auch in den neuen Wohnländern.
Viele der Einwanderer in die EU kommen zunächst in Griechenland an. Dorthin zurück kommen aber auch diejenigen, welche die anderen Länder nicht behalten wollen. Aufgrund der mangelnden Infrastruktur regelt man die Angelegenheit nun durch Abschiebung. Dabei können den betroffenen Personen keineswegs die ihnen zustehenden Rechte garantiert werden.
Zu laut, zu aufdringlich, manchmal arrogant, manchmal opportunistisch: Deutsche in der Schweiz sind unbeliebt. Dabei lassen sie 3000 von ihnen jährlich hier nieder. Ein Integrationskurs in Zürich soll das Verständnis zwischen den germanischen Nachbarn bessern.
Sie haben den Iran durchquert, die Türkei, das Mittelmeer und Griechenland. Nun stecken sie in Italien fest und warten auf die Bewilligung ihres Asylantrags. Cafebabel.com hat die afghanischen Flüchtlinge in Ostiense, im Süden Roms getroffen.
Schwindende Grenzen und Forderungen einer starken russischen Minderheit: Estland stellt seine Definition des „gemeinsamen Miteinanders“ in Frage. Fragen, die sich alle europäischen Länder werden stellen müssen, nicht zuletzt um sich mit dem Migrationsphänomen auseinanderzusetzen.
Tausende von einsamen afghanischen Jugendlichen bahnen sich ihren Weg durch Europa – ein Trend, der in den letzten zwei Jahren noch zugenommen hat, da die Bedingungen für afghanische Flüchtlinge in Ländern wie Pakistan oder dem Iran schwieriger werden. Die meisten von ihnen sind Teenager, manche sogar erst 12 Jahre alt. Sie suchen eine Ausbildung und eine Zukunft, die sie in ihrem eigenen Land nicht finden können, da es acht Jahre nach dem Ende der Taliban-Herrschaft immer noch gegen Armut und Gewalt ankämpft.
Der Tod der 73 Flüchtlinge aus Eritrea, die kürzlich im Mittelmeer ertranken, zeigt, wie dringend eine neue europäische Einwanderungspolitik gebraucht wird. Schweden, das derzeit den EU-Vorsitz innehat, will bald schon eine Harmonisierung der national geltenden Asylreche vorschlagen.
In Spanien lebende Rumänen werden, wenn sie in den Ferien nach Bukarest fahren, oft von illegalen Busunternehmen betrogen. Diese locken mit Billigpreisen, doch die Fahrt wird zur Hölle. Koffer stapeln sich in Toiletten, Zollbeamte werden bestochen und die Passagiere manchmal sogar mitten auf der Strecke ausgesetzt.
Infolge der Bombenanschläge in London und Madrid grassierten Vorhersagen in der Presse und im Internet, der Islam trete nun in eine radikale und gewalttätige Phase ein. Die schlimmen Prognosen einer bevorstehenden "Islamisierung" Europas haben sich als wenig begründet erwiesen, berichtet der Observer.
Die katalonischen Hauptstadt ist voller Italiener. Sie bilden hier mittlerweile die größte ausländische Gemeinschaft. Vor allem junge Menschen schätzen ihr Flair und die dynamische Wirtschaft. Allerdings ist die Region auch ein Refugium für die italienische Mafia geworden, schreibt La Repubblica.
Zwei Wochen nach einer Verschärfung seines Einwanderungsrechts macht Italien einen Rückzieher und setzt die Abschiebung Tausender illegaler Einwanderer aus. In Belgien einigt sich die Regierung auf flexiblere Kriterien zur Legalisierung von Illegalen. Das sei sicher ein Fortschritt für Asylsuchende, aber ein zu kleiner, meint die Presse in beiden Ländern.
Seitdem Rumänien der EU beigetreten ist, zieht das Land immer mehr Einwanderer aus Afrika, Indien, Afghanistan und dem Irak an. Der aus Somalia stammende Kasim dachte, er sei in Deutschland angekommen, als die skrupellosen Schleuser ihn in einem kleinen Dorf, mitten in Rumänien absetzten.
Den Wunsch nach britischem Asyl im Herzen leben rund 1.000 illegale Einwanderer im nordfranzösischen Calais unter beklagenswerten Bedingungen. Es gibt keine Duschen und die Obdachlosen leiden an Krätze. Am 1. Juli das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) in Hoffnung auf eine Besserung der Lage ein Büro in Calais eröffnet.
Seit ihrer Konfrontation mit muslimischen Zuwanderern nach der Demonstration "gegen Rassimus und Islamophobie" vom 22. Mai ist die griechische Polizei von einem Wind der Panik ergriffen.