Ökologie und nachhaltige Entwicklung
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Biomasse: Ist Holz wirklich der Brennstoff von morgen?
11. April 20137334 The Economist London -
Polen: Wirksam Wegwerfen lernen
4. April 20131469 Polityka Warschau -
Schiefergas: Brüssel dämpft Hoffnung auf eine „Revolution”
28. März 201346010PresseuropHet Financieele Dagblad -
Niederlande: Verhungert oder erschossen?
11. März 2013397PresseuropDe Volkskrant -
Grönland : Die unterirdische Versuchung
6. Februar 20132994 De Standaard Brüssel -
Erneuerbare Energien: Irland ist wieder grün
7. Januar 201313347 La Repubblica Rom -
Biokraftstoffe: Brüssel muss über Biodiesel neu nachdenken
29. Mai 20121389 Respekt Prag -
Umwelt: Statistiknebel im Kampf gegen CO2
20. April 20121334 The Guardian London -
Erderwärmung: Europa im Wechselbad der Temperaturen
13. Dezember 20111262 Público Madrid -
Ostsee-Verschmutzung: Zeitbombe Altmunition
16. November 20119572 Trouw Amsterdam -
Schiffahrt: Die Donau verdampft
26. Oktober 2011161 NRC Handelsblad Amsterdam -
Fischereipolitik: Weder Fisch noch Fleisch
14. Juli 2011115 The Times London -
Klimawandel: CO2-Emissionen lassen Polen kalt
5. Juli 20112PresseuropRzeczpospolita -
CO2: Schwarze Zukunft fürs Klima
30. Mai 2011161PresseuropThe Guardian -
Schweden: Europas glückliche Müllmänner
23. Mai 201111936 Polityka Warschau -
Island: Neuer Vulkanausbruch bedroht Europa
23. Mai 2011PresseuropMorgunblaðið -
Umwelt: Grüne Energie? Nicht in meinem Garten!
6. Mai 20112064 Il Post Mailand -
Artenvielfalt: Brüssels Herz für Flora und Fauna
4. Mai 201120PresseuropEl Periódico de Catalunya -
Porträt: Ursula Sladek, atomfrei energisch
2. Mai 20111522 VoxPublica.ro Bukarest -
Europäische Kommission: Zuviel toter Fisch im Meer
2. März 2011PresseuropThe Guardian -
Großbritannien: Alle spionieren bei Umweltschützern
15. Februar 2011PresseuropThe Guardian -
Spanien: Madrilenen geht die Luft aus
9. Februar 2011PresseuropPúblico -
Umwelt: Europa verschlingt Amazonien
25. Januar 2011358PresseuropPúblico -
CO2: Diebesgut: Emissionsrechte
21. Januar 201192PresseuropLibération -
Klimawandel: Droht uns die Ökodiktatur?
13. Dezember 20103464 Der Freitag Berlin -
COP16: Schluss mit leichtem grünen Geld
29. November 201060 Il Foglio Mailand -
Italien: Neapel stinkt der Müll
23. November 2010PresseuropLa Stampa -
Ungarn : Fahrlässigkeit ist an der Katastrophe schuld
6. Oktober 2010PresseuropNépszabadság -
Umwelt: Erfolgloses Emissionshandelssystems
6. Oktober 2010PresseuropInformation -
Erneuerbare Energien: Portugal greift nach grüner Macht
20. August 20102081 The New York Times New York -
Brandkatastrophe : Portugal kalkuliert die Kosten
16. August 2010Presseuropi -
Brände: Ist Tschernobyl zurück?
12. August 2010PresseuropDie Tageszeitung -
Biodiversität: Miser Mare Nostrum
3. August 2010158 Público Madrid -
Energie: Sturm auf die Erdöl-Bastille
14. Juli 2010651 Frankfurter Rundschau Frankfurt -
Biokraftstoffe: Doch nicht so grün
16. Juni 2010291 Trouw Amsterdam -
Müllentsorgung: Die EU ist ein Trenner
15. Juni 201011PresseuropDziennik Gazeta Prawna -
Erderwärmung: Urlaub am Ostsee?
25. Mai 2010PresseuropNewsweek Polska -
CO2: EU will sauberer werden
21. Mai 20101PresseuropLe Monde -
Niederlande: Fleischsteuer auf dem Feuer
7. April 20101PresseuropNRC Handelsblad -
Klimawandel: Wenn Skeptiker Spuren verwischen
12. Februar 2010352 NRC Handelsblad Amsterdam -
Umwelt: Ostsee: Das Großreinemachen beginnt
11. Februar 2010PresseuropHelsingin Sanomat -
Tschechische Republik: Öko-Erpressung: Geschäft mit Zukunft
25. Januar 2010952 Lidové noviny Prag -
Klimaerwärmung: Retten wir die Erde, kopieren wir Europa!
22. Dezember 2009122 El País Madrid -
COP15: Der Planet dreht sich im Kreis
18. Dezember 200916 Presseurop -
COP15: Homo Oeconomicus fährt gegen die Wand
17. Dezember 2009703 The Guardian London -
COP15: Rebellen sind nicht mehr Gesellen
14. Dezember 20091 Die Zeit Hamburg -
COP15: Erneuern oder sterben
10. Dezember 200927 El Mundo Madrid -
COP15: Steckt Moskau hinter dem Klimagate?
8. Dezember 2009PresseuropMladá Fronta DNES -
COP 15: Viel Lärm um nichts?
7. Dezember 2009Presseurop -
Klimawandel: CO2: Vergraben und vergessen?
7. Dezember 2009201 Trouw Amsterdam
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Was wäre einfacher zur Energieerzeugung ohne Erhöhung der CO2-Emissionen, als in den existierenden Kraftwerken Bäume zu verbrennen, die man nach Bedarf neu pflanzen würde? Diese breit subventionierte Methode ist jedoch nur äußerst langfristig wirksam.
Es scheint so, als müsse Polen letztendlich selbst für Ordnung schaffen. Nachdem die Europäische Union das Land an den Pranger stellte, muss es schleunigst zur Religion der „Re“ übertreten – der „Re-duktion“, der „Re-animation“ und der „Re-inkarnation“.
Uran, Seltene Erden, Eisen, Kupfer, Gold... Das arktische Eis schmilzt, und für die Bevölkerung Grönlands, die fast ausschließlich vom Fischfang lebt, sind zahlreiche Bodenschätze zum Greifen nah. Ein Segen und ein Fluch zugleich, der auch Chinesen und Amerikaner interessiert.
Auf der Suche nach Wegen zum Schuldenabbau hat Irland eine hohe CO2-Steuer auf alle fossilen Brennstoffe eingeführt, die sowohl die Unternehmen als auch private Haushalte trifft. Wirtschaft und Umwelt sind damit gleichermaßen geholfen, freut sich La Repubblica.
Um die Kohlendioxidemissionsziele zu erreichen, muss die EU die Nutzung von Ackerland für Biokraftstoffe fördern. Das heißt aber auch, dass immer mehr Nahrungspflanzen in Entwicklungsländern angebaut werden müssen, die dann auch die damit verbundene Verschmutzung erleiden. Daraufhin muss die Kommission eine Gesetzesänderung nach der anderen ausarbeiten.
Der EU-Plan zur Reduzierung von CO2-Emissionen wird als das anspruchsvollste Vorhaben seiner Art gepriesen. Doch unklare Kriterien und eigenwillige Buchführung stellen den Erfolg der bisher unternommenen Schritte in Frage.
In Durban ist es der EU nicht gelungen, eine gemeinsame Position zu den Emissionsquoten von Treibhausgasen nach 2012 auszuhandeln, was unter anderem am Veto der ehemaligen kommunistischen Länder scheiterte, die ihre besonders vorteilhaften aktuellen Quoten verteidigten.
In den Meeren rund um Europa lauert eine neue Verschmutzungsgefahr. Fässer mit tausenden von Tonnen chemischer Waffen rosten auf dem Meeresgrund und werden leck. Die möglichen Folgen für die Ostsee werden derzeit erforscht.
Europas zweitlängster Strom, die Donau, ist auch eine der am schlechtesten befahrbaren Wasserstraßen des Kontinents. Trotz der Donaustrategie, die unter dem ungarischen EU-Ratsvorsitz verabschiedet wurde, führte die anhaltende Dürre im vergangenen Sommer zu einem besonders niedrigen Wasserstand. Es kam zu einem regelrechten Verkehrschaos.
Die EU will ihre Fischereipolitik überarbeiten, um das Aussterben der Fische zu stoppen. Doch das Gewicht der internationalen Lobbys und die Kurzsichtigkeit mancher Mitgliedsstaaten machen das zu einer schweren Aufgabe.
Während die einen unter lästigen Müllbergen zusammenbrechen, verdienen andere damit ihr Geld. Die Wochenzeitung Polityka befasst sich mit dem blühenden schwedischen Abfall-Geschäft.
Entgegen landläufiger Meinung richten die Proteste im Namen des Umweltschutzes sich nicht in erster Linie gegen Atommeiler oder Müllverbrennungsschlote, sondern gegen die Lieblinge der Grünen: Wasserkraftwerke, Solaranlagen und Windparks.
Sie wollte die Gesellschaft verändern und legte Hand an: Ursula Sladek hat das erste Unternehmen für erneuerbare Energien in Deutschland gegründet und ist dafür mit dem Goldman Umwelt-Preis ausgezeichnet worden.
Bei den großen Klimakonferenzen geht es nicht nur um Kohlendioxid. Es geht auch um die Frage, ob es demokratische Wege gibt, eine ökologische Katastrophe abzuwenden. Der Freitag überlegt zwischen Ökodiktatur und Ökokratie.
Dank der Krise sank der CO2-Ausstoß, doch gleichzeitig setzt sie die „grüne Industrie“ die EU unter Druck. Subventionen für wenig effiziente Technologien werden in Frage gestellt. Ein Schock, der sich für das Wachstum des Sektors als heilsam herausstellen könnte.
Der Pionier Portugal hat seine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen drastisch zurückgedreht. Dieses Jahr wird die Hälfte seines Stroms aus erneuerbaren Quellen kommen.
Die erste weltweite Studie zur Lage der Ozeane, von der Arktis über die Tropenmeere bis zur Antarktis, liefert ein alarmierendes Urteil: Das Mittelmeer ist das bedrohteste Meer der Welt.
Niemand weiß, wann die Katastrophe im Golf von Mexiko überwunden sein wird. Gerade deshalb sollten wir jetzt zur Sonne sehen, schreibt der Soziologe Ulrich Beck, und darüber nachdenken, wie wir unsere Energiequellen revolutionieren können.
Durch die Einführung einer neuen Zertifizierung für Biokraftstoffe am 10. Juni will die Europäische Kommission unter anderem auch der Entwaldung entgegenwirken. Doch Biokraftstoffe brauchen viel anbaufähiges Land. Und wenn die Agrarflächen umgeschichtet werden, bedeutet das Rodung an anderer Stelle...
Das momentane Klima meint es gut mit den Klimaskeptikern. Für ihre Thesen nutzen sie den geringsten Fehler der Wissenschaftler aus. Mit reichlich Böswilligkeit – so das Urteil von drei Autoren im NRC Handelsblad – behaupten sie, dass die Erdwärmung keine Folge menschlichen Handelns sei. Und der IPCC – die Organisation, welche die Klimaveränderungen beobachtet – sei ein betrügerischer Verein.
Dank der Festnahme eines "Umweltschützers", der sich für die Einstellung seines Protests gegen Immobilienprojekte bezahlen ließ, wurde eine neue Form von Erpressung aufgedeckt. Wie der Schriftsteller Ivan Brezina behauptet, ist diese Praktik weltweit auch bei zahlreichen anderen Umwelt-Mogulen verbreitet.
Beim Gipfeltreffen in Kopenhagen war die Staatssouveränität der hauptsächliche Hemmschuh für ein Klima-Abkommen. Die Lösung, so versichert der Politologe José Ignacio Torreblanca, besteht darin, dem Beispiel der EU in zwei Bereichen zu folgen: Technologie und Institutionen.
Er galt als eine der letzten Möglichkeiten den Planeten zu retten. Jedoch war der Kopenhagener Gipfel mit dieser Herausforderung hoffnungslos überfordert, stellt die europäische Presse fest. Ob Diplomatie oder Ökonomie – vielleicht ist es nun Zeit, aus dem Geschehenen die entsprechenden Schlussfolgerungen zu ziehen.
Der Kopenhagener Klimagipfel droht zu Scheitern. Es sieht ganz so aus, als erziele man in Sachen Klimawandel keinerlei Fortschritte. Schuld daran ist die Unfähigkeit sich eine Menschheit vorzustellen, die nicht länger leben kann, ohne sich einzuschränken. Der britische Umweltschützer George Monbiot richtet einen leidenschaftlichen Appell an seine Leser.
Sie kommen als Piraten verkleidet nach Dänemark, um die Bewahrer des fossilen Energiesystems zu schrecken, oder inszenieren fiktive Prozesse gegen CO2-Verschmutzer: Zehntausende Klima-Aktivisten sind in Kopenhagen. Doch hinter der scheinbar geeinten Front streiten die großen Klima-Organisationen: Bei den Verhandlungen mitmachen oder stören?
Die mit großen Ambitionen eröffnete Gipfelkonferenz in Kopenhagen könnte ganz ohne ein gemeinsames Abkommen ausgehen oder – schlimmer noch – mit einem Abkommen ohne jegliche Zukunft. Die Klimaskeptiker ihrerseits bestreiten den Gegenstand der Konferenz. Presseschau.
Viele Unternehmen und Organisationen, darunter Shell, befürworten die unterirdische Einlagerung des in Industrieabgasen enthaltenen Kohlendioxids – eine Methode, der nun viele ehedem skeptische Wissenschaftler zusprechen. Wirtschaftsinteressen machen es aber schwer, unabhängige Experten zu finden.