Das Leben der 27
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EU-Haushalt: Die Krise verändert die EU-Regionalpolitik
28. Juni 2011331PresseuropPúblico -
Ideen: Eine immer souveränere Union
27. Juni 20111239 Dziennik Gazeta Prawna Warschau -
Europäische Union : Solidarität durch Verteilung des Reichtums
23. Juni 201129PresseuropPresseurop -
Europäische Union: Schengen: Barroso ruft zur Ordnung
23. Juni 20114PresseuropJyllands-Posten -
Griechenland - Deutschland: Berlin trägt den Euro zu schnell zu Grabe
20. Juni 201114323 To Vima Athen -
Eine Stadt in Europa: Sibiu, so bayerisch...
14. Juni 2011173 Adevărul Bukarest -
EUROPÄISCHER RAT: Blair und Merkel wollen den Top-Job
10. Juni 20112836PresseuropPresseurop -
Italien-Brasilien: Battisti frei, eine Affront für Rom
10. Juni 2011PresseuropLa Repubblica -
Schengen-Raum: Sofia und Bukarest müssen warten
10. Juni 20112PresseuropTrud -
EU-Parlament: Ungarns Verfassung am Pranger
9. Juni 2011PresseuropNépszabadság -
Wirtschaft : Brüssel fordert mehr Härte und Wachstum
8. Juni 2011381PresseuropPresseurop -
Regionen: Die Szekler sind in Brüssel
3. Juni 20111596 România libera Bukarest -
Festnahme von Mladić: Europas Schande bleibt
27. Mai 20111071 Presseurop -
Serbien: Nach Mladić auch die Chance ergreifen
27. Mai 201172 Nacional Zagreb -
Spanien: Zapatero hat wider Willen einen Erben
27. Mai 2011PresseuropLa Vanguardia -
EAD: Lady Ashton fällig für Kasernierung
23. Mai 20111PresseuropThe Daily Telegraph -
Niederlande: Griechenkrise schlägt Wellen in Den Haag
20. Mai 2011PresseuropNRC Handelsblad -
Eurokrise : Merkel – Populismus macht keinen Urlaub
19. Mai 20113835 Jornal de Negócios Lissabon -
EU-Vorsitz: DSK und Griechenland durchkreuzen Warschaus Pläne
17. Mai 2011PresseuropDziennik Gazeta Prawna -
Schuldenkrise: Athen allein ohne Strauss-Kahn
16. Mai 2011882 Eleftherotypia Athen -
Spanien: „Jugend ohne Zukunft“ auf der Straße
16. Mai 2011PresseuropEl País -
Schengen: Zurück in die nationale Beschaulichkeit
13. Mai 20112255 Die Presse Wien -
Dänemark: Schengen aussetzen?
12. Mai 201159 Presseurop -
EU-Ratsvorsitz: Polens Streit ums Logo
11. Mai 2011281PresseuropRzeczpospolita -
Personenfreizügigkeit: Mit Grenzkontrollen gegen Europa
11. Mai 201132216 Dilema Veche Bukarest -
Schengen-Raum: Hochseilakt entlang der Grenzen
5. Mai 201157 Dagens Nyheter Stockholm -
Europäische Union: Wie eingebildet ist die Kranke?
2. Mai 2011733 Gazeta Wyborcza Warschau -
Europäische Union: Schengen-Reform, eine Ersatzhandlung
28. April 2011814 Berliner Zeitung Berlin -
Europäische Union: Deutschland skeptischer Zuschauer
27. April 2011375PresseuropHandelsblatt -
Ideen: Brüssel ist nicht der Weltmittelpunkt
21. April 20111235 Die Welt Berlin -
Institutionen: Brüssel und London streiten sich um EU-Haushalt
21. April 20111PresseuropThe Daily Telegraph -
Institutionen: Bald echte europäische Abgeordnete?
20. April 2011283PresseuropThe Daily Telegraph -
Italien: „Arrivederci Atomenergie!“
20. April 2011PresseuropCorriere della Sera -
Portugal: Troika nimmt das Land unter die Lupe
20. April 2011Presseuropi -
Populismus: Aufmarsch der Euro-Gegner
19. April 20118911 Berliner Zeitung Berlin -
Ungarn: Im Widerspruch zu Europas Werten?
19. April 2011175PresseuropPresseurop -
Immigration: EU unterstützt Flüchtlingsblockade
19. April 2011PresseuropLa Vanguardia -
Finlande: Was können die “Wahren Finnen” wirklich?
18. April 2011723 Aamulehti Tampere -
Immigration: Verlierer des franko-italienischen Duells
18. April 201144PresseuropPresseurop -
Eurozone : Die Zukunft der Euro-Rettungsschirme liegt in finnischer Hand
15. April 20112PresseuropFinancial Times Deutschland, Financial Times Deutschland -
EU-Institutionen: Im Griff der Lobbies
7. April 20112433 România libera Bukarest -
Korruption: „Falsche Lobbyisten“ zwingen Parlamentarier zum Handeln
1. April 2011402PresseuropPresseurop -
Europäisches Parlament: Noch ein Abgeordneter in Lobbyisten-Affäre
28. März 201154PresseuropEl Mundo -
Europäischer Rat: Flucht nach vorn
24. März 2011451 Presseurop -
Korruption: Lobby-Skandal im EU-Parlament
21. März 20111391PresseuropThe Times -
Meinung: Europäer einig... im Argwohn
14. März 20111PresseuropThe Guardian -
Gipfel der Eurozone: Merkel hat den Schlüssel
11. März 2011672 The Economist London -
Eurokrise: Das politische Europa ist da
9. März 20111815 Libération Paris -
Europäisches Parlament : Faule EU-Abgeordnete entlarvt
9. März 2011PresseuropEl Mundo -
Wirtschaftskrise: Eiserne Kanzlerin wird sich durchsetzen
3. März 201120PresseuropPresseurop
Die europäische Integration hat sich während der Krise beschleunigt und geht mit einem Projekt zur wirtschaftspolitischen Steuerung einher. Dies ist ein erster Schritt in Richtung einer neuen, positiven Überlassung von immer mehr Souveränität an die EU, stellt Andrzej Talaga, Redakteur bei Dziennik Gazeta Prawna, fest.
Ein von der griechischen Flagge bedeckter Sarg der Einheitswährung. Mit diesem Bild enthülle Der Spiegel das geheime Ziel der deutschen Politik: Die Vormachtstellung in Europa. Das zumindest meint die Tageszeitung To Vima aus Athen.
Die ehemalige europäische Kulturhauptstadt Sibiu hat ihren Glanz behalten und entwickelt sich laut der Zeitung Adevarul täglich aufs Neue; nicht unbedingt zu einem Babel in Miniatur, sondern vielmehr zu einem Deutschland im Kleinformat.
Im Mai eröffnete in Brüssel eine Vertretung des Szeklerlandes – einer Region in Siebenbürgen mit einer großen ungarischen Minderheit. Die rumänischen Behörden sehen darin eine Bedrohung der nationalen Integrität, berichtet die România liberă und widerspricht.
Insgesamt wird die Festnahme von Ratko Mladić mit Genugtuung von der europäischen Presse aufgenommen. Jedoch variieren die Reaktionen je nachdem, wie tief die Länder in den Bosnienkrieg verwickelt waren.
Mit der Festnahme des Verantwortlichen des Massakers von Srebrenica und der Besetzung Sarajevos haben die Autoritäten in Belgrad eine dunkle Seite der Geschichte ihres Landes umgeblättert. Die Gelegenheit, die Situation im Lande zu normalisieren, dürfen sie nicht verspielen, meint ein Leitartikler.
Mit ihrem Kommentar, Griechen, Portugiesen und Spanier hätten zu viel Urlaub, verbreitet Angela Merkel nicht nur auf Stereotypen fussende Fehlinformationen, sondern rüttelt an den Grundfesten der EU, bedauert eine portugiesische Kolumnistin.
Während Griechenland sich anschickt, einen neuen Kredit auszuhandeln, um der Krise zu entkommen, löst Dominique Strauss-Kahns Abgang vom IWF Besorgnis aus, denn – so schreibt Eleftherotypia – er gehörte zu denen, die das griechische Problem am besten verstanden.
Dänemark, das mit seinem Alleingang bei den Grenzkontrollen Furore macht, leitet den Rückbau der EU-Länder ins Nationale ein. Dann wird es wieder Grenzkontrollen geben, keine ausländischen Studenten, Einfuhrbeschränkungen und Transitverträge. Klingt gut, oder?
Einen Tag vor dem Treffen der EU-Innenminister, bei dem über die Freizügigkeit innerhalb der EU beraten werden soll, hat Dänemark am 11. Mai angekündigt, bis Anfang Juni wieder permanente Grenzkontrollen an seinen innereuropäischen Grenzen einzuführen.
Auf Drängen Frankreichs und Italiens hat die EU-Kommission dem Prinzip zugestimmt, wieder teilweise Grenzkontrollen innerhalb der EU zuzulassen. Die Entscheidung soll am 12. Mai abgesegnet werden. Welch Rückschritt, entrüstet sich ein rumänischer Leitartikler.
Trotz der Öffnung Europas die Grenzen sichern: Angesichts der Polemik um die Reform des Schengener Abkommens werden die Vorschläge der EU-Kommission zum Hochseilakt. Die schwedische Tageszeitung Dagens Nyhter betrachtet die Position jedoch als vernünftig.
Fast alle Beobachter sind sich einig, dass die EU in einer Krise steckt, die ihre Zukunft in Frage stellt. Ihre Anpassungsfähigkeit und die Beiträge ihrer jüngsten Mitglieder werden ihr jedoch aus dieser hinaushelfen. Der polnische Leitartikler Jacek Pawlicki zeichnet ein optimistisches Szenario.
Frankreich und Italien wollen mit einer Reform des Schengenvertrags wieder Grenzkontrollen in Europa einführen. Das wird ihnen auch gelingen, meint die Berliner Zeitung, ändert am Grundproblem jedoch: nichts.
Die EU-Politik wird den Bürgern stets als alternativlos dargestellt. Das schürt Unbehagen und Misstrauen, in Ungarn ebenso wie in Finnland. Solange es dabei bleibt, wird die Kette der Anti-EU-Wahlen nicht abreißen
Das Wahlergebnis der Wahren Finne am 17. April hat es zuletzt gezeigt: überall in Europa verschaffen sich Euroskeptiker durch geschickte Rethorik landes- und europaweit mehr und mehr Gehör.
Bei den Wahlen am 17. April haben die "Wahren Finnen" 19 Prozent der Stimmen erhalten - ein politisches Erdbeben, auch für Europa. Dennoch muss Timo Soini verhandeln und die Geschlossenheit der Partei wahren, um seine Iden auch umzusetzen. Was nicht selbstverständlich ist, meint die Tageszeitung Aamulehti.
Auf der Suche nach einer "ganzheitlichen Antwort“ der Union auf die Krise der Eurozone versammeln sich die 27 Länder im Europäischen Rat. Erörtert werden soll zunächst einmal der Euro-Pakt. Die europäische Presse bedauert, dass die Diskussionen über die Reform des europäischen Mechanismus' zur Finanzstabilisierung und über die Schaffung eines Europas der zwei Geschwindigkeiten vertagt wurden.
Wenn die Spitzenpolitiker der Eurozone am 11. März in Brüssel zusammentreten, um einen Ausweg aus der Wirtschaftskrise zu finden, kann anscheinend nur eine einzige Frau das Auseinanderfallen der EU in zwei konkurrierende Blöcke verhindern. Doch ist Angela Merkel dieser Aufgabe gewachsen?
Eine konservativ ausgerichtete europäische Regierung einerseits, ein Schattenkabinett der linken Opposition andererseits: Mit der Wirtschafts- und Finanzkrise bildet sich allmählich eine funktionierende EU-Demokratie heraus, schreibt der französische Journalist Bernard Guetta.