Das Leben der 27
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Europäischer Rat: „Noch ein EU-Gipfel für das Foto”
23. Mai 2013625PresseuropDe Morgen -
Europäische Union: „Auf zu den Urnen am Sonntag, den 25. Mai 2014“
22. Mai 2013547PresseuropDe Morgen -
Europäische Kommission: Die Staaten wollen ihre Kommissare behalten
21. Mai 20136813PresseuropDer Spiegel -
Dalligate: „EU-Kommissionspräsident verteidigt seine Entscheidung gegen Dalli“
21. Mai 201340PresseuropThe Times of Malta -
Europawahlen 2014: Martin Schulz: der andere Deutsche in Europa
14. Mai 201321934 The Economist London -
Studie des Pew Research Center: Das Vertrauen in die EU ist erschüttert
14. Mai 20137857PresseuropLibération, Die Welt -
Der Zustand Europas: Dem Alten Kontinent geht es gut, danke (2/2)
13. Mai 201318813 Foreign Policy Washington DC -
Der Zustand Europas (1/2): Dem Alten Kontinent geht es gut, danke
10. Mai 201321647 Foreign Policy Washington DC -
„Dalligate” : „Grüne EU-Abgeordnete: Wir haben eine ‘Bombe’”
8. Mai 2013362PresseuropThe Malta Independent -
Europäische Kommission : Weist die EU in ihre Schranken!
6. Mai 20138212PresseuropDe Volkskrant -
Enrico Letta: Neuer Spieler, altes Spiel
2. Mai 2013148107PresseuropLa Stampa, Il Sole-24 Ore, Die Zeit & 2 weitere -
Europawahlen: Erst das Parlament, dann die Kommission
2. Mai 201327817 Dagens Nyheter Stockholm -
Europäische Kommission: Wird aus dem „Dalligate“ ein „OLAFgate“?
29. April 2013391PresseuropThe Times of Malta -
Frankreich-Deutschland: Deutsch-französische Eiszeit
29. April 201314949PresseuropLe Figaro, Le Monde -
Europäische Union: Gefangen im Eurobabel
29. April 2013541231 The Guardian London -
Europäische Union: „Europas Betrugsfahnder im Zwielicht”
26. April 2013622PresseuropDie Presse -
Europäische Union: Mehr als Krise: Europa ist defekt
25. April 20139048Presseurop -
Diplomatie: Europa spricht noch nicht mit einer Stimme
25. April 20136810PresseuropRzeczpospolita -
Europäische Union: Europa ist sich selbst der ärgste Feind
19. April 201317675PresseuropIl Sole-24 Ore -
Europäische Union: Cameron und Merkel, die Turteltäubchen
15. April 201324567 The Times London -
Korruption und Transparenz : Europäisches Parlament stellt Ermittlung im Fall „Dalligate” ein
12. April 20132562PresseuropMediapart -
Ungarn: Die Bulldogge Europas
11. April 2013341PresseuropHeti Válasz -
Europäische Union : Thatcher „verantwortlich“ für die britische Abspaltung von Europa
11. April 2013437PresseuropThe Times -
Medien : Die eurofeindlichen Enten der Boulevardpresse
9. April 201381145 Mladá Fronta DNES Prag -
Europäische Union: David Cameron will der EU seine Ansichten verkaufen
8. April 20135710PresseuropGazeta Wyborcza, The Daily Telegraph, Le Monde & 3 weitere -
Europäische Union: Bürgerrechte? Klar, aber nur auf dem Papier!
8. April 201327317 Dilema Veche Bukarest -
Institutionen: Was für eine Demokratie braucht Europa?
3. April 201317421 Trouw Amsterdam -
Demokratie : Gesetze machen ist nicht einfach
2. April 201318712 Dilema Veche Bukarest -
Italien: Parteien wollen Weise stoppen
2. April 2013433PresseuropLa Stampa -
Europäische Union: EU-Kommission beklagt Milliarden-Defizit
28. März 20131394PresseuropDie Welt -
Europäische Kommission: „Dalligate“ oder die Falle der Tabakindustrie
22. März 2013662PresseuropLibération -
Diplomatie: Berlin fordert mehr Befugnisse für Europas Auswärtigen Dienst
20. März 2013942PresseuropDziennik Gazeta Prawna -
Euro-Krise: Byzantinische Lektionen für Europa
18. März 201399044 The Guardian London -
EU-Budget: Verhandlungen zwischen EU-Staaten und Abgeordneten können beginnen
14. März 2013991PresseuropAdevărul -
Europäischer Rat: Eine „Gesprächstherapie“ gegen schwaches Wachstum
14. März 201310114PresseuropSüddeutsche Zeitung, Financial Times -
Europäisches Parlament: Veränderung kommt 2014
14. März 201312636 Hufvudstadsbladet Helsinki -
Europäisches Parlament: Das schlagfertige Parlament
13. März 201312316 Financial Times London -
Griechenland: Europa auf der Anklagebank
11. März 2013315PresseuropTa Nea -
Rumänien: Wir lassen uns von der EU nicht länger mit Füßen treten
7. März 201314171 Jurnalul Naţional Bukarest -
Rumänien: Schengen. Halt Ion ! Verboten Simeon ! Nein !
7. März 20132126PresseuropJurnalul Naţional -
Rumänien: „Schengen-Willkommen“
4. März 20138642PresseuropJurnalul Naţional -
EU-Kommission: Brüssel entscheidet über erweiterte Haushaltsaufsicht
21. Februar 201337317PresseuropLes Echos, Frankfurter Allgemeine Zeitung -
Europäische Union: Erste EU-Bürgerinitiative: Es geht ums Wasser
13. Februar 20132917PresseuropCinco Días, Frankfurter Allgemeine Zeitung -
Datenschutz: Auf den Spuren der Brüsseler Lobbies
12. Februar 20132424PresseuropFrankfurter Allgemeine Zeitung -
EU-Haushalt: Die gelähmte Union
11. Februar 2013260124 Les Echos Paris -
EU-Haushalt: Sparen nach deutsch-britischer Art
11. Februar 20134916PresseuropDziennik Gazeta Prawna, Die Welt, El País -
Europäische Union: „EU-Haushalt: Geopferte Zukunftsprojekte“
11. Februar 2013361PresseuropLes Echos -
EU-Haushalt: „Feilschen nach dem guten Geschäft“
8. Februar 201332943PresseuropTrouw, Le Monde, El País, Die Welt -
EU-Gipfel: „Der letzte Haushalt dieser Art“
8. Februar 2013209PresseuropRzeczpospolita -
EU-Haushalt: „Das reiche Europa versucht, drastisches Sparbudget durchzusetzen“
8. Februar 20133210PresseuropEl País
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Der Präsident des Europäischen Parlaments hat versucht, das Profil seiner Institution zu schärfen, und den Mittelsmann zwischen EU-Politikern gespielt. Sein nächster Schritt? Nach den Wahlen von 2014 will er die Europäische Kommission leiten. Aber so einfach wird das nicht.
Obwohl die Europäische Union mit Problemen wie ihrem geringen Bevölkerungswachstum und ihren internen Gegensätzen kämpft, verfügt sie noch immer über dynamische Kräfte. Zudem ist sie imstande, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen, meinen Mark Leonard und Hans Kundnani.
Pessimisten aus aller Welt wiederholen immer wieder, dass die Europäische Union aufgrund ihrer strukturellen Schwäche und der Wirtschaftkrise bedroht sei. Aber in vielen Bereichen behauptet sich die Union durchaus gegen Weltmächte wie die Vereinigten Staaten und China, meinen Mark Leonard und Hans Kundnani.
Am Tag nach seinem Amtsantritt reiste der italienische Ministerpräsident Enrico Letta nach Berlin, Paris und Brüssel, um dort nicht nur sein Engagement für Europa zu beteuern, sondern auch seine Überzeugung, dass die Sparpolitik gelockert werden muss. Doch es ist fraglich, ob er sich Gehör verschaffen kann, meint die europäische Presse.
Mit der wahrscheinlichen automatischen Ernennung des Kommissionspräsidenten dürften die Europawahlen von Mai 2014 der Exekutive in Brüssel mehr demokratische Legitimität verleihen. Doch ist das wirklich wünschenswert?
Übersetzung innerhalb der EU ist eine mühsame, kostspielige Sache. Warum also nicht Milliarden einsparen und Englisch zur offiziellen Sprache der Union bestimmen? Leider wäre der Preis dafür der Verlust von Demokratie und Integration – und nicht zuletzt der Zorn einer Menge wütender Franzosen.
Wie ein privater Besuch des britischen Premierministers mit seiner Familie bei der deutschen Kanzlerin zeigt, unterstützen immer mehr Deutsche seine taffe Haltung gegenüber der EU. Im Vorfeld der Bundestagswahlen scheint die Kanzlerin durchaus versucht, sich eher den britischen Ideen zum offenen Markt statt denen des protektionistischen Frankreichs anzuschließen.
Die Europäische Union legt fest, wie krumm Gurke sein dürfen, verbietet Frisösen, Absatzschuhe zu tragen, und finanziert sogar einen Pornofilm! Von diesen und anderen Mythen über die Entscheidungen, die Brüssel so trifft, gibt es nicht nur unendlich viele, sondern vor allem sind sie falsch. Und meistens stammen sie aus ein und der gleichen Feder: Den britischen Boulevardblättern.
Die Rechte der europäischen Bürger sind streng verankert, aber manchmal gibt es sie eben nur in der Theorie. Die Praxis zeigt, dass bei den wirklich wichtigen Themen, Schuld und Verantwortung immer dem jeweils anderen zugeschoben werden.
Es wird oft kritisiert, dass die EU ihre Maßnahmen zur Bekämpfung der Krise auf undurchsichtige und undemokratische trifft. Dabei seien diese nur das Ergebnis von Prozeduren, die von allen Seiten akzeptiert wurden. Eigentlich müsste eher über diese Verfahren debattiert werden, meint eine niederländische Politikwissenschaftlerin.
Seit Anfang 2011 gibt es sie und seitdem gilt sie als Spiegel der Wünsche der Europäer: Die Europäische Bürgerinitiative. Sobald eine Million Unterschriften gesammelt wurden, können sich die Bürger unmittelbar an der Entwicklung von gemeinschaftlichen Strategien beteiligen. Woher aber weiß man, ob dabei die richtige Wahl getroffen wird?
Ob es nun darum ging, eine Einheitswährung in den Griff zu bekommen, die politische und steuerliche Einheit eines mehrsprachigen und multiethnischen Reichsverbandes zu bewerkstelligen, oder die Menschen aus einer lähmenden Rezession zu ziehen: Die Eliten des Byzantinischen Reiches erledigten so einiges. Vermutlich könnten die EU-Spitzen von der östlichsten Ecke des Römischen Reiches so einiges lernen, behauptet ein britischer Historiker.
Die kommende Wahl des Europäischen Parlaments wird anders als alle anderen. Ein ganz neues Wahlverfahren weckt große Hoffnungen. So wünscht sich ein großer Teil der Öffentlichkeit beispielsweise, dass endlich ein wirklich länderübergreifender Dialog geführt wird.
Die Deckelung der Banken-Boni zeigt, dass sich das EU-Parlament zur politischen Kraft entwickelt hat.
Deutschland hat angekündigt gegen den Beitritt Rumäniens und Bulgariens zum Schengen-Raum sein Veto einzulegen. Wie lange noch wird Rumänien akzeptieren der Spielball seiner politischen Partner zu sein, fragt sich Jurnalul National.
Eine EU ohne Zukunftsvision, in sich zurückgezogen, entzweit, blind und taub für die Welt, in der sie lebt: So präsentiert sich Europa nach dem „spärlichen” Kompromiss für den EU-Haushalt.
Dank einer haarspalterischen Formulierung können die Europäer mit dem Haushaltsabkommen vom Freitag das Gesicht wahren. Doch die beschlossenen Kürzungen könnten schwer umzusetzen sein, liest man in der europäischen Presse.