Erweiterung
-
Kroatien
Schwaches Ja zur EU
23. Januar 20122PresseuropNovi List, Slobodna Dalmacija, Jutarnji List -
Kroatien
Ohne Enthusiasmus in die Union
20. Januar 201215Tportal Zagreb -
13. Dezember 201116Milliyet Istanbul
-
Kroatien
EU-Beitritt: Vom Traum zum Albtraum?
1. Dezember 20112Tportal Zagreb -
EU – Ukraine
Lasst Kiev nicht draußen stehen
25. Oktober 20113Postimees Tallinn -
Europäische Union
Erweiterte Illusionen
13. Oktober 20113Dagens Nyheter Stockholm -
Kroatien
EU im Zentrum des Wahlkampfes
23. September 20112PresseuropVečernji list -
24. August 2011PresseuropDanas
-
Deutschland –Serbien
Besuch mit klarer Botschaft
22. August 2011PresseuropDer Tagesspiegel -
5. August 20113PresseuropNezawissimaïa Gaseta
-
2. August 2011PresseuropHürriyet
-
Kroatien
Der Weg nach Europa ist noch weit
13. Juni 20111Novi List Rijeka -
Kroatien
EU öffnet die Tür
8. Juni 20113PresseuropJutarnji List -
Kroatien
Papst plädiert für EU-Beitritt
6. Juni 2011PresseuropVečernji list -
Rumänien-Bulgarien
Weg nach Schengen geebnet
3. Mai 2011PresseuropRomânia libera -
20. April 20113Novi List Rijeka
-
Kroatien
Held eines verdammten Landes
15. April 20111PresseuropVečernji list -
Kroatien
Europa, wozu?
12. April 2011Tportal Zagreb -
8. März 2011PresseuropRzeczpospolita
-
Türkei
Was Erdoğan über Europa weiß
4. März 20114The Guardian London -
2. März 20113Frankfurter Rundschau Frankfurt
-
22. Februar 20111PresseuropLe Soir
-
Kroatien
Kroatien auf gutem Weg
21. Februar 20111PresseuropVjesnik -
Albanien
Die politische Krise eskaliert
24. Januar 2011PresseuropTema -
Balkan
Verschwommenes Familienbild
21. Januar 20112Politika Belgrad -
Balkan
Der Großputz hat begonnen
23. Dezember 20104Monitor Podgorica -
Nachbarschaftspolitik
Ukraine bekommt Visa, aber keinen Freihandel
23. November 2010PresseuropDziennik Gazeta Prawna -
Institutionen
Erweiterung: die große Unlust
10. November 20101Presseurop -
Serbien
Kein Bluff führt nach Brüssel
26. Oktober 2010Blic Belgrad -
13. Oktober 2010Il Sole-24 Ore Mailand
-
11. Oktober 20102Taraf Istanbul
-
Erweiterung
Türkei, Herrin Europas
28. September 20105Die Presse Wien -
Deutschland
Westerwelle wirbt für Türkei
23. September 20101PresseuropThe Wall Street Journal Europe -
Türkisches Referendum
Erdogan begräbt Atatürk
13. September 20103Zaman Istanbul -
Moldau
Das Volk wählt die Sackgasse
6. September 2010PresseuropTimpul -
26. August 2010The New York Times New York
-
Schweiz
Bern wählt den Status quo
20. August 2010PresseuropTribune de Genève -
Schweiz
Alles Käse mit der Kommission
17. August 20101Le Figaro Paris -
10. August 2010PresseuropEUobserver.com
-
Diplomatie
Bringt er die Türkei wieder auf den Tisch?
28. Juli 20102Presseurop -
22. Juli 20101Jurnalul Naţional Bukarest
-
2. Juli 2010PresseuropThe Times
-
17. Juni 2010PresseuropLe Figaro
-
Türkei
Brüssel hofiert Ankara
17. Juni 2010PresseuropHürriyet -
14. Juni 2010PresseuropDe Volkskrant
-
Armenien | Türkei
Annäherungsstopp zwischen Eriwan und Ankara
23. April 2010PresseuropZaman -
9. April 2010PresseuropDie Presse
-
Griechenland / Mazedonien
Nord-Mazedonien von Athens Gnaden?
6. April 20101PresseuropAdevărul -
Türkei
Fürchtet die EU Ankara?
25. März 20101Le Soir Brüssel -
Island
Auf zum Beitritt
25. Februar 2010PresseuropLe Soir
Die Kroaten wollen in die Europäischen Union, und in Brüssel atmet man erleichtert auf. Wäre da nicht die rekordverdächtig niedrige Beteiligung, sorgt sich die kroatische Presse.
Am 22. Januar soll Kroatien per Volksentscheid den EU-Beitrittsvertrag ratifizieren. Doch zu einem Zeitpunkt, in welchem Europa allenthalben kriselt, war die Wahlkampagne eher von nationalistischer Rhetorik geprägt.
Im Aufwind der wirtschaftlichen und politischen Dynamik ihres Landes kritisieren immer mehr türkische Verantwortliche die Europäische Union, die tief in der Krise steckt. Das darf jedoch nicht die Entschlossenheit Ankaras zum EU-Beitritt in Frage stellen, meint ein türkischer Leitartikler.
Am 4. Dezember wählt Kroatien sein neues Parlament. Ein paar Tage danach soll Zagreb seinen EU-Beitrittsvertrag unterzeichnen. Bevor das Land ab Juli 2013 zur Union gehört, sind tiefgreifende Reformen vonnöten. Aber weder Regierung noch Opposition scheinen bereit, den Wählern reinen Wein einzuschenken.
Auch wenn die jüngste Verurteilung von Julija Timoschenko, der Symbolfigur der Orangefarbenen Revolution, Zweifel an der Unabhängigkeit der ukrainischen Justiz aufkommen lässt, sollte die EU den Dialog mit der Ukraine nicht einstellen. Die Zukunft des Landes liegt weiterhin in Europa.
Indem er mehreren Ländern Beitrittsperspektiven eröffnete, wollte sich Erweiterungskommissar Štefan Füle optimistisch zeigen. Doch das verstärkt nur das Gefühl, dass Europa nicht weiß, wie ihm geschieht, meint die schwedische Tageszeitung Dagens Nyheter.
Am 10. Juni erhielt Kroatien grünes Licht für seinen EU-Beitritt am 1. Juli 2013. Eine Tageszeitung aus Rijeka meint aber, dass der Weg nach Europa noch weit ist. Das lasse sich an mehreren Faktoren festmachen, beispielsweise den jüngsten Auseinandersetzungen bei der Gay Pride am vergangenen Wochenende in Split.
Die Verurteilung am 15. April des Ex-Generals Gotovina wegen Kriegsverbrechen schockiert das kroatische Volk, welches ihn als Kriegshelden im Ex-Jugoslawien-Konflikt verehrt. Dabei sei das Urteil auch die Gelegenheit, sich über die eigene Geschichte Gedanken zu machen, schreibt eine kroatische Publizistin.
„Für oder gegen den EU-Beitritt?“
Bis Ende dieses Jahres dürften die Kroaten um ihre Antwort auf diese Frage gebeten werden. Doch nach zahlreichen Hindernissen auf dem Weg zum Beitritt verlieren sie das Interesse an einem Europa, das sie mit ihren diskreditierten Eliten in Verbindung bringen.
Trotz der EU-Kritik des türkischen Regierungschefs ist es ganz klar, dass die Zukunft des Landes bei der Union liegt, ist sich Fiachra Gibbons vom Guardian sicher.
In Deutschland demonstriert der türkische Premier das Selbstvertrauen seines Landes. Gestärkt von einer boomenden Wirtschaft und einer wachsenden Modellrolle für aufstrebende arabische Demokratien, hat die Türkei die EU immer weniger nötig, schreibt die Frankfurter Rundschau.
Die von Brüssel geforderte Volkszählung erweist sich im Großteil der westlichen Balkan-Staaten als politische Herausforderung. Zwanzig Jahre nach Beginn der Kriege in Ex-Jugoslawien zeigt diese Erhebung erneut die ethnischen und sozialen Spannungen in der Region.
Kroatien, Kosovo, Montenegro: Innerhalb von nur zwei Wochen wurden die momentanen oder ehemaligen Führungseliten dieser drei Länder angeklagt oder festgenommen. Die montenegrinische Wochenzeitung stellt eine Gemeinsamkeit fest: Die Europäische Union will einen sauberen Weg zum Beitritt.
Er ist eine Art Jahreszeugnis für Beitrittskandidaten. Doch der EU-Erweiterungsbericht der Europäischen Kommission wird von der europäischen Presse eher mit Müdigkeit aufgenommen.
Am 25. Oktober haben die 27 beschlossen, das serbische Beitrittsgesuch formell zu eröffnen. Doch müssen noch einige Hürden vom Land genommen werden, schreibt die serbische Tageszeitung Blic.
Während die Kandidatur Serbiens zum EU-Beitritt Ende des Monats begutachtet werden soll, steigt die von den Ultranationalisten geschürte Spannung gefährlich an, wie es die jüngsten Angriffe serbischer Hooligans gegen die Gay Pride von Belgrad und während des Fußballspiels zwischen Italien und Serbien in Genua zeigen.
Die 2005 begonnenen EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei stagnieren. Verantwortlich dafür sei, so die Tageszeitung Taraf aus Istanbul, größtenteils die politische Elite der Türkei, die sich unfähig zeige, im Sinne des Allgemeinwohls zu handeln.
Noch ist sie nicht Mitglied, aber schon fordert Ankaras Vizepremier Ali Babacan eine führende Rolle für sein Land in der Europäischen Union. Ein Blick auf Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum zeigt: sie wird sie bekommen, schreibt Die Presse.
Indem sie für die tiefgreifende Verfassungsreform der Regierung von Recep Tayyip Erdogan stimmten, haben die Türken bewiesen, dass sie ihr Land modernisieren und sich der EU annähern wollen, selbst wenn das nicht auf der Agenda der Kampagne stand.
Mit großem Eifer bemüht sich Montenegro in die EU zu kommen. Das Image wird aufpoliert und der neue Hafen von Tivat soll im neuen Glanz strahlen, um wohlhabende Touristen ins Land zu locken.
Am 18. August hält der Schweizer Bundesrat eine Sondersitzung zu den Beziehungen der Schweiz mit der EU ab, wobei über die künftige Zusammenarbeit mit der Union entschieden werden soll. Zwar wünscht man eine engere Zusammenarbeit, doch ein EU-Beitritt scheint weiterhin ausgeschlossen.
In einer seiner wichtigsten Europa-Reden hat der britische Premierminister den türkischen EU-Beitritt ausdrücklich befürwortet. Während die britische Presse dem ganz allgemein wohlgesonnen ist, zweifelt man auf dem Kontinent, und teilweise auch in der türkischen Presse, an den Auswirkungen seiner Erklärung.
Am 22. Juli erklärte der Internationale Gerichtshof die Unabhängigkeit der ehemaligen jugoslawischen Provinz für rechtens. Sie habe nicht gegen das Völkerrecht verstoßen. Einfluß auf die Zukunft des Embryonenstaates hat es aber nicht, und die wird den Europäern weiterhin geopolitisches Kopfzerbrechen bereiten.