Erweiterung
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Kroatien: Nach dem EU-Beitritt ist Schengen das Ziel
3. Mai 2013631PresseuropDer Standard -
Erweiterung: Krise bringt Beitrittskandidaten ins Grübeln
2. Mai 201311712PresseuropRzeczpospolita -
Serbien-Bosnien: „Auf Knien bitte ich um Vergebung für die Verbrechen von Srebrenica”
26. April 2013715PresseuropOslobođenje , Oslobođenje -
EU-Serbien: Der Beitritt wird noch dauern
23. April 2013652PresseuropDie Presse, EUobserver.com -
Kroatien: Regeln müssen befolgt werden
23. April 20131177 Le Temps Genf -
Serbien-Kosovo: Nur Gewinner
22. April 201314115PresseuropDanas, Politika, Blic & 4 weitere -
Balkan: „Kosovo-Serben in Polizei und Justiz”
18. April 201327PresseuropBlic -
Kroatien : Kroatien: Niederlage für die SDP
15. April 2013392PresseuropJutarnji List -
Europawahlen : Kroatiens erstes Mal
12. April 2013652PresseuropTportal , Novi List, Jutarnji List -
Serbien-Kosovo: Dačić: Dialog, so schnell wie möglich! Thaçi: Ich werde eine Einaldung annehmen
9. April 201334PresseuropBlic -
Balkan: Montenegro ohne Präsident
8. April 201344PresseuropVijesti -
Balkan: Slowenien unterstützt einstimmig EU-Beitritt Kroatiens
3. April 201320PresseuropDelo -
Kroatien: Langer Hürdenlauf in die EU
27. März 201322212 Jutarnji List Zagreb -
Kroatien: 655 Millionen Euro. Vukovar, Osijek, Rijeka und Porec werden als erste vom EU-Geld profitieren.
27. März 2013432PresseuropVečernji list -
Moldawien: „Schluss mit der Erfolgsstory“
21. März 2013604PresseuropTimpul -
Balkan: „Regierung dagegen, Brüssel schweigt“
18. März 201322PresseuropKoha Ditore -
Balkan: Abkommen zwischen Belgrad und Pristina unterzeichnet
14. März 201335PresseuropBlic -
Balkans: Slowenien lässt uns in die EU beitreten und wir lassen Sloweniens Banken ins Land
12. März 2013241PresseuropJutarnji List -
Türkei: EU-Beitritt: Mission impossible
11. März 201318836 Cumhuriyet Istanbul -
Kroatien-Slowenien: „Endlich! Der Weg ist frei! In 114 Tagen gehören wir zur EU“
8. März 20135714PresseuropJutarnji List -
Griechenland: „Kazan, Kazan“
5. März 201326PresseuropTa Nea -
Türkei : Paris bringt Verhandlungen mit Ankara wieder in Gang
14. Februar 20137926PresseuropLe Monde, Zaman -
Kroatien-Slowenien: „Kroatien erhält weniger, als es sollte, Slowenien zahlt mehr, als es wollte.“
8. Februar 201331PresseuropVečernji list -
Kroatien-Slowenien: Einigung ist Pflicht
6. Februar 2013963 Tportal Zagreb -
Kroatien: Beitritt mit Hindernissen
4. Februar 20131139 NRC Handelsblad Amsterdam -
Türkei: Erdogan liebäugelt mit den Shanghai-Fünf
31. Januar 201313359 Milliyet Istanbul -
Banken: „Kroatien und Slowenien vor Beilegung des Bankenstreits“
31. Januar 201320PresseuropNovi List -
Serbien : Krise in Europa und serbische Politiker sind schuld
30. Januar 201319PresseuropDanas -
Serbien-Kosovo: „Dačić: Vorläufige Einigung im Zollstreit“
18. Januar 201319PresseuropPolitika -
Balkan: Bulgaren bremsen Mazedonien aus
19. Dezember 201211210 Dnevnik Sofia -
Mitteleuropa: 10 Jahre gemeinsam einsam
13. Dezember 2012814 Gazeta Wyborcza Warschau -
Balkan: Unbeglichene Kriegsrechnungen
3. Dezember 20121835 Tygodnik Powszechny Krakau -
Balkan: Markač und Gotovina: Freispruch reißt alte Wunden auf
19. November 2012572PresseuropNovi List, Jutarnji List, Poslovni Dnevnik & 2 weitere -
Türkei-Balkan: Beitrittskandidaten: Könnten besser sein
11. Oktober 2012238PresseuropZaman, Hürriyet, EUobserver.com -
Albanien-EU: „Lasst uns rein, ihr Dreckskerle!“
15. August 201218096 Gazeta Wyborcza Warschau -
Erweiterung: Slowenien behindert EU-Beitritt Kroatiens
26. Juli 2012452PresseuropSME -
EU-Mitgliedschaft: Montenegro und Island nähern sich EU
27. Juni 2012386PresseuropEUobserver.com, Le Temps -
Serbien: Tomislav Nikolić: große Klappe, nichts dahinter
7. Juni 2012671 Jutarnji List Zagreb -
Serbien: Serbien beendet die Ära Tadić
21. Mai 2012624PresseuropDanas, Politika, Blic & 2 weitere -
Serbien: Brüssel wählt Stabilität
4. Mai 201230 Jutarnji List Zagreb -
Bosnien-Herzegowina: „Der Tag, an dem Europa in Sarajevo starb”
6. April 20121591PresseuropDnevni Avaz, Delo, Die Presse, El País -
Balkan: EU-Beitritt heißt Kröten schlucken
14. März 2012723 Utrinski vesnik Skopje -
Balkan: Die drei Musketiere des neuen Serbien
6. März 2012852 Le Figaro Paris -
Serbien: Ein neuer Schritt in Richtung EU
28. Februar 2012573PresseuropKoha Ditore -
Kroatien: Schwaches Ja zur EU
23. Januar 2012992PresseuropNovi List, Slobodna Dalmacija, Jutarnji List -
Kroatien: Ohne Enthusiasmus in die Union
20. Januar 201214715 Tportal Zagreb -
Türkei: Die EU, Ankaras liebster Prügelknabe
13. Dezember 201110316 Milliyet Istanbul -
Kroatien: EU-Beitritt: Vom Traum zum Albtraum?
1. Dezember 20111012 Tportal Zagreb -
EU - Ukraine: Lasst Kiev nicht draußen stehen
25. Oktober 2011613 Postimees Tallinn -
Europäische Union : Erweiterte Illusionen
13. Oktober 2011853 Dagens Nyheter Stockholm
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Erstmals seit Beginn der Finanzkrise wird am 1. Juli ein weiteres Land der EU beitreten: Kroatien. Allerdings darf diese Ausnahmesituation nicht dazu führen, dass die Anforderungen an die Achtung der Rechtsstaatlichkeit vergessen werden.
Sowohl in Belgrad als auch in Pristina ist die Presse ein und derselben Meinung: Der Text zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Serbien und seiner ehemaligen Provinz, der am 19. April unter EU-Federführung zustande kam, ist ein historisches Schriftstück.
Es steht fest: Kroatien wird am 1. Juli neues Mitglied der EU und das nach 20 jährigen Verhandlungen. Der Grund für diesen langen Prozess liegt sicher darin, dass die 27 Mitgliedsstaaten mit den vorherigen Erweiterungen keine guten Erfahrungen gemacht haben.
Die Türkei ist zur Regionalmacht aufgestiegen und gehört zahlreichen internationalen Institutionen an, doch mit der EU wird seit den Sechzigerjahren erfolglos über einen Beitritt verhandelt. Hat das Land die Chance verstreichen lassen und wird sich mit der Rolle des Subunternehmers der USA im Mittleren Osten begnügen müssen?, fragt ein türkischer Journalist.
Fest an den Gedanken an die eigene Souveränität gekrallt, führen EU-Beitrittskandidat Kroatien und Mitglied Slowenien ihre Streits um Banken und Grenzen ins Endlose. Welch kultureller Unterschied zu den älteren EU-Staaten, die Konflikte notfalls auf Kosten ihrer Hoheit beilegen.
Die Niederlande haben als 22. Land der Europäischen Union den für den 1. Juli vorgesehenen EU-Beitritt Kroatiens ratifiziert. Eine gerechte Entscheidung, findet das NRC Handelsblad, auch wenn die 27 beim Beitritt Bulgariens und Rumäniens zu nachgiebig waren und deshalb nun mit Zagreb strenger vorgehen.
Nach Athen droht jetzt Sofia mit einer Blockade der EU-Beitrittsgespräche Mazedoniens. Das feuert nicht nur die nationalistischen Konflikte zwischen beiden Ländern an. Es bestätigt auch die Klischees über die Reibereien im Balkan, bedauert ein bulgarischer Journalist.
Vor zehn Jahren erhielten vier Staaten aus dem ehemaligen Sowjetblock das Recht, der EU beizutreten. Doch trotz enger wirtschaftlicher Bindungen und einem Gefühl geteilten Schicksals verhindern unterschiedliche politische Entwicklungen, dass sie in der Union wirklich ins Gewicht fallen.
Die Freisprechung der beiden kroatischen Generäle und eines ehemaligen kosovarischen Premiers hat den Streit über eine beliebte Frage im ehemaligen Jugoslawien neu entfacht: Wer war in dem Krieg vor knapp zwanzig Jahren das Opfer und wer der Angreifer?
Der Freispruch der Generäle Gotovina und Markač durch den Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien rettet Kroatiens Ehre, behebt aber nicht alle Fragen über die jüngere Vergangenheit des Landes, findet die Presse in der Region. In Serbien wird die Nachricht schlecht aufgenommen.
Von allen Ländern, die sich der EU anschließen wollen, scheint das ‚Land der Adler‘ am höchsten motiviert zu sein. Doch die Chancen auf den Kandidatenstatus stehen derzeit denkbar schlecht. Zu viele Dinge müssen verbessert werden. Eine Reportage von der griechischen Grenze, wo der Migrationsstrom von den unvorhersehbaren wirtschaftlichen Entwicklungen bestimmt wird.
Zur allgemeinen Überraschung siegte der Oppositionsführer bei den serbischen Präsidentschaftswahlen: Der Nationalist Tomislav Nikolić warf den bisherigen pro-europäischen Amtsinhaber Boris Tadić aus dem Rennen. Serbiens Bemühungen um einen EU-Beitritt könnten damit einen Rückschlag erleiden und die Beziehungen zwischen Belgrad und Brüssel belasten.
Kurz vor den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in Serbien unterstützt die EU offiziell keines der Lager. Doch im Vergleich zu den euroskeptischen Herausforderern erscheint der amtierende Präsident immer noch als der bestmögliche Partner.
Slowenien, Kroatien, Serbien... Alle EU-Beitrittskandidaten mussten auf Druck von Brüssel Opfer bringen und Kompromisse machen. Und je zögerlicher sie sich geben, desto größer werden die Hürden, schreibt ein Journalist aus Mazedonien.
Die Milošević-Jahre hinter sich lassen und Kurs auf die EU nehmen: In Belgrad verkörpern drei Politiker diesen politischen Willen. Sie heißen Vuk Jeremić, Božidar Đelić und Borislav Stefanović. Ihre Gemeinsamkeiten: Sie sind jung, ehrgeizig und wurden im Westen ausgebildet.
Die Kroaten wollen in die Europäischen Union, und in Brüssel atmet man erleichtert auf. Wäre da nicht die rekordverdächtig niedrige Beteiligung, sorgt sich die kroatische Presse.
Am 22. Januar soll Kroatien per Volksentscheid den EU-Beitrittsvertrag ratifizieren. Doch zu einem Zeitpunkt, in welchem Europa allenthalben kriselt, war die Wahlkampagne eher von nationalistischer Rhetorik geprägt.
Im Aufwind der wirtschaftlichen und politischen Dynamik ihres Landes kritisieren immer mehr türkische Verantwortliche die Europäische Union, die tief in der Krise steckt. Das darf jedoch nicht die Entschlossenheit Ankaras zum EU-Beitritt in Frage stellen, meint ein türkischer Leitartikler.
Am 4. Dezember wählt Kroatien sein neues Parlament. Ein paar Tage danach soll Zagreb seinen EU-Beitrittsvertrag unterzeichnen. Bevor das Land ab Juli 2013 zur Union gehört, sind tiefgreifende Reformen vonnöten. Aber weder Regierung noch Opposition scheinen bereit, den Wählern reinen Wein einzuschenken.
Auch wenn die jüngste Verurteilung von Julija Timoschenko, der Symbolfigur der Orangefarbenen Revolution, Zweifel an der Unabhängigkeit der ukrainischen Justiz aufkommen lässt, sollte die EU den Dialog mit der Ukraine nicht einstellen. Die Zukunft des Landes liegt weiterhin in Europa.
Indem er mehreren Ländern Beitrittsperspektiven eröffnete, wollte sich Erweiterungskommissar Štefan Füle optimistisch zeigen. Doch das verstärkt nur das Gefühl, dass Europa nicht weiß, wie ihm geschieht, meint die schwedische Tageszeitung Dagens Nyheter.