Europa und die Welt
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EU - Russland : Stelldichein im Zweitakt
31. Mai 2010Presseurop -
EU-USA: Schluss mit lustig
27. Mai 2010PresseuropSüddeutsche Zeitung -
Deutschland: Private Krieger für Somalia?
25. Mai 2010PresseuropSüddeutsche Zeitung -
Marokko: Marrakesch verkauft seine Seele an Europa
24. Mai 201074 De Volkskrant Amsterdam -
Aus kanadischer Sicht: Europa: beispielhaft ökologisch
21. Mai 2010PresseuropThe Walrus -
EU-Lateinamerika: Die Krise verbindet — oder nicht
20. Mai 201013 Presseurop -
PORTUGAL/BRASILien: Sócrates hofft auf Lula
19. Mai 2010PresseuropDiário de Notícias -
Internationaler Handel : EU vor lateinamerikanischer Chance
17. Mai 2010PresseuropEl País -
Diplomatie: Obama, der Videoalliierte
17. Mai 2010Le Monde Paris -
Europäer der Woche: Ahmet Davutoglu, zwischen zwei Welten
14. Mai 201031 Adevărul Bukarest -
Zweiter Weltkrieg : Gewinner und Verlierer in Moskau
10. Mai 2010PresseuropGazeta Wyborcza -
Republik Moldau / Russland: Die unablehnbare Einladung
3. Mai 2010PresseuropJurnal de Chişinău -
Demokratie: Europas Hirngespinst von afrikanischen Wahlen
29. April 201073 Trouw Amsterdam -
Ukraine-Russland: Kurswechsel in Kiew
28. April 201015 Presseurop -
Wirtschaft: Spitzenrenner Europa
20. April 2010PresseuropNewsweek -
Europa: Gut für die glückliche Globalisierung
15. April 201050 6 De Volkskrant Amsterdam -
Diplomatie: Van Rompuy, unerkannt durch Washington
14. April 201011 De Standaard Brüssel -
EU-Mittelmeerkonferenz: Gipfel versinkt im Sprachsumpf
14. April 2010PresseuropEl Periódico de Catalunya -
Afghanistan: Rom lässt eigene NGO hängen
13. April 2010PresseuropIl Manifesto -
Polen/Russland: Putins Kniefall
8. April 2010PresseuropGazeta Wyborcza -
POLEN: Russen erfahren Wahrheit über Katyń
6. April 2010PresseuropGazeta Wyborcza -
EU-Diplomatie: Der zahnlose Riese
29. März 201013 1 El País Madrid -
Deutschland / Türkei: Einig im Dissens
29. März 2010PresseuropDie Tageszeitung -
EU-Iran: Brüssel kontert iranische Zensur
24. März 20101PresseuropLe Monde -
Afghanistan: Kostspielige Fehlbesetzung
23. März 2010PresseuropLibération -
Naher Osten : Europa sollte Palästina-Hilfe überdenken
22. März 20104 Financial Times London -
Mittelmeerunion: Auf der anderen Seite des Mittelmeers
17. März 201018 El País Madrid -
Belgien – DR Kongo: Verbrechen der Armee belasten Annäherung
17. März 2010PresseuropDe Morgen -
Kuba-EU: Eiszeit nach Tod eines Dissidenten
16. März 2010PresseuropEl Mundo -
Geopolitik: Im Osten verstummen die Revolutionen
11. März 2010Tygodnik Powszechny Krakau -
Deutschland: Hört Merkel Europas Ruf?
8. März 2010PresseuropNewsweek -
Diplomatie: Marokko, ein Partner im Werden
5. März 2010PresseuropEl País -
Ukraine: Janukowytsch wirbt um die EU
2. März 2010PresseuropDziennik Gazeta Prawna -
Diplomatie: Lady Ashton hat Haiti lokalisiert
2. März 2010PresseuropEl País -
Türkei: Neuer Schlag gegen Putschisten-Offiziere
23. Februar 2010PresseuropMilliyet -
Schweiz / Libyen: Schulterschluss gegen Gaddafi
23. Februar 2010PresseuropTages-Anzeiger -
Afghanistan: Die Versuchung Rückzug
22. Februar 2010 -
Diplomatie: Dänemark erinnert sich an den Dalai Lama
19. Februar 2010PresseuropPolitiken -
EU / Israel: "Dubaigate": der Ton verschärft sich
19. Februar 2010PresseuropEl País -
BALKAN: Kosovo, der Problemnachbar
17. Februar 201020 1 The Guardian London -
Diplomatie: Dubai-Mord wird zum Politikum
17. Februar 2010PresseuropThe Independent -
Diplomatie: Europa im Kreuzfeuer zwischen Bern und Tripolis
17. Februar 2010PresseuropTribune de Genève -
Moldawien: Transnistrien beherbergt russischen Raketen
16. Februar 2010PresseuropJurnal de Chişinău -
Polen / Weißrussland: Lukaschenko: Razzia gegen Polen
16. Februar 2010PresseuropGazeta Wyborcza -
Ukraine: Brüssel und Kiew - das war einmal
10. Februar 2010PresseuropRevista 22 -
Italien / Iran: Silvio non grata
10. Februar 2010PresseuropLa Stampa -
Geopolitik: Gemeinsam sind andere stark
9. Februar 201019 2 Wprost Warschau -
Wahlen: Ukraine dreht nach Osten
8. Februar 2010PresseuropGazeta Wyborcza -
Polen / Russland: Gemeinsames Gedenken an Katyń
4. Februar 2010PresseuropGazeta Wyborcza -
EU / USA : Das Weiße Haus und die 27 Zwerge
3. Februar 201020 1 Presseurop
Der EU-Russland-Gipfel in Rostow steht im Zeichen der Krise und einer vorsichtigen Annäherung beider Blöcke. Während sich Europa von Moskau wünscht, dass es sich seinem wirtschaftlichen, sozialen und politischen Modell anschließt, setzt der Kreml allein auf die Zusammenarbeit mit Europa, um seine Wirtschaft zu modernisieren.
In den letzten Jahren haben sich 8000 vorwiegend aus Europa stammende Ausländer in Marrakesch niedergelassen. Durch ihre Anwesenheit und ihre hohe Kaufkraft verändert sich das Gesicht der marokkanischen Stadt.
Während der Sturm der Wirtschaftskrise Europa ins Gesicht bläst, endete am 19. Mai der sechste EU-Lateinamerika-Gipfel mit mehreren Handelsabkommen und viel gutem Willen. Doch seien die beiden Kontinente sich nicht viel näher gekommen, findet die lateinamerikanische und spanische Presse.
Der erste amerikanische Präsident "aus dem Pazifikraum" hat keine besondere Beziehung zu Europa, doch er braucht die drei mächtigsten Nationen des Kontinents. Ergebnis, so Le Monde: eine Beziehung auf Distanz, per Videokonferenz.
Kann die Türkei ihre pro-europäische Orientierung mit ihrem Aktivismus in der islamischen Welt vereinbaren? Die Antwort auf diese Frage hängt insbesondere von einem Mann ab: dem türkischen Außenminister, Politikprofessor und einflussreichen Vertreter einer neo-osmanischen Außenpolitik.
Geblendet von ihrem Wunsch, Afrika zu demokratisieren, merken die Europäer nicht, dass sie der Günstlingswirtschaft Vorschub leisten und das Wohl der Bevölkerung in den Hintergrund stellen, bedauert der Schriftsteller Alphonse Murambi. Seiner Meinung nach müssen die Nationen das Schicksal des Kontinents selbst in die Hand nehmen.
Die russische Flotte bleibt weiterhin auf der Krim. Im Gegenzug dafür erhält die Ukraine billiges Gas. Das Abkommen zwischen Kiew und Moskau, dem das ukrainische Parlament am 27. April zugestimmt hat, löst in der europäischen Presselandschaft verschiedenste Reaktionen aus. Sorgen bereitet vor allem, dass sich die Ukrainer von der EU abwenden könnten.
Die Europäische Union muss ihre Bürger besser gegen Populismus schützen, ansonsten wird die Zeit der zweiten Globalisierung, in der wir heute leben, in einer Krise ungeahnten Ausmaßes enden, warnt der Philosoph Paul Scheffer.
Die Union würde gern zum Zirkel der internationalen Mächte gehören. Wird sie sich dank des von Catherine Ashton kürzlich vorgestellten Organisationsplans für den "Europäischen Auswärtigen Dienst" in die Rangliste der Weltmächte katapultieren können? Sieht man sich an, wie umfangreich die Verwaltung ist, wie ungern die Staaten auf ihre Vorrechte verzichten und wie entschlossen sie institutionelle Kämpfe um ihre Einflussbereiche führen, so scheint dies eher unwahrscheinlich.
Nach Catherine Ashtons Reise nach Israel und Palästina treffen sich die EU-Außenminister am 22. März in Brüssel um über eine geschlossene Politik im Nahen Osten zu beraten. Laut der Financial Times sollte die EU erst einmal die Frage der Unterstützung der palästinensischen Autonomiebehörde überdenken.
In der heutigen Wirtschaftskrise zeigen sich die Anrainerstaaten auf der Südseite des Mittelmeers dynamisch. Eine Entwicklung, die nun auch von der EU durch regionale Kooperation begleitet werden soll, stellt El País mit Genugtuung fest.
In der Ukraine und in Georgien suchen die pro-westlichen Bewegungen nach neuem Schwung - ohne die Unterstützung der EU. Der polnische Politologe Olaf Osica vertritt die Auffassung, dass diese beiden Länder, abgesehen von eigenen Fehlern, auch für die Tatsache zahlen müssen, dass sie nicht den geopolitischen Zielen der EU entsprechen.
Schon zwei Jahre lang ist der Kosovo unabhängig. Aber die Union verfügt noch immer über keine einheitliche Politik für den Westbalkan. Deshalb ist der Beitritt Serbiens zur EU höchstwahrscheinlich zum Scheitern verurteilt, und die Destabilisierung der gesamten Region unabwendbar.
Eine gute Nachricht: Auf dem asiatischen oder amerikanischen Kontinent entstehen immer mehr Staatengemeinschaften nach dem Vorbild der EU. Eine schlechte Nachricht: Längerfristig könnten sie die EU in den Schatten stellen.
Die Absage Barack Obamas, der nicht am nächsten EU-USA-Gipfel im Mai teilnehmen wird, zeugt von Europas Schwäche. Der Vertrag von Lissabon, der eigentlich für einen einzigen Ansprechpartner hätte sorgen sollen, hat sie in Wirklichkeit multipliziert, unterstreicht die Presse, die für den Ärger Washingtons Verständnis zeigt.