Europa und die Welt
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Spanien: Melilla, Marokkos europäischer Traum
5. August 2010386 De Volkskrant Amsterdam -
Nordzypern: Grüner Filz hinter der grünen Linie
2. August 20102 Adevărul Bukarest -
Friedensmission: Berlin verrennt sich in Somalia
30. Juli 2010PresseuropDie Tageszeitung -
Afghanistan: Krieg bis ins Nirgendwo
27. Juli 201019 Financial Times London -
Afghanistan: Der aufgelöste Krieg
26. Juli 201025PresseuropPresseurop -
Kuba / EU: Die Castros verkaufen ihre Dissidenten
22. Juli 20101PresseuropDie Tageszeitung -
Niederlande: Surinames Präsident unerwünscht
20. Juli 2010PresseuropTrouw -
Union für das Mittelmeer : Ein Meer voller Schwierigkeiten
19. Juli 201017PresseuropLa Vanguardia -
Deutschland / Russland : Von Freundschaft und Verträgen
16. Juli 2010PresseuropSüddeutsche Zeitung -
Menschenrechte : Die kubanischen Regimekritiker rufen die EU zu Wachsamkeit auf
15. Juli 2010PresseuropLa Vanguardia -
Sparpolitik: Europas Medizin gut für Amerika
13. Juli 2010291 NRC Handelsblad Amsterdam -
Umfrage: Polen haben Russen ein bisschen lieber
12. Juli 2010PresseuropDziennik Gazeta Prawna -
Afghanistan: Britische Army lässt Krieg den Amerikanern
8. Juli 2010PresseuropThe Independent -
Wirtschaftskrise: Chinas neue Seidenstraße nach Europa
7. Juli 20103384 The Daily Telegraph London -
Entkolonialisierung: Was gibt’s zu feiern im Kongo?
30. Juni 201034 Presseurop -
G8-G20: Wieder viel Gipfel um nichts
28. Juni 2010331 Presseurop -
Diplomatie: Warum die EU beim G20 scheitern wird
25. Juni 201024 Público Lissabon -
Schweden: Carls Bildts dunkle Affären
22. Juni 2010PresseuropDagens Nyheter -
EU-Libyen: Gaddafi, Europas Erpresser
15. Juni 2010651 Rue89 Paris -
ISRAEL/PALÄSTINA: Europa lag richtig... 1980
14. Juni 2010391 The New York Times New York -
EU-USA: Brüssels Schuld an Ankaras Befremdung
10. Juni 2010PresseuropFinancial Times -
Diplomatie: Wie China Europa übergeht
8. Juni 2010571 Hindustan Times New Delhi -
Debatte: Warum so viel Hass?
3. Juni 20101341 EUobserver.com Brüssel -
EU – Türkei: Ankara kehrt Europa den Rücken
2. Juni 201037 La Stampa Turin -
EU-Russland: EU-Diplomatie, Neues vom Katzentisch
2. Juni 2010PresseuropLe Figaro -
Diplomatie: Der Übergriff belastet Israel
1. Juni 2010407 Presseurop -
EU - Russland : Stelldichein im Zweitakt
31. Mai 2010Presseurop -
EU-USA: Schluss mit lustig
27. Mai 2010PresseuropSüddeutsche Zeitung -
Deutschland: Private Krieger für Somalia?
25. Mai 2010PresseuropSüddeutsche Zeitung -
Marokko: Marrakesch verkauft seine Seele an Europa
24. Mai 201074 De Volkskrant Amsterdam -
Aus kanadischer Sicht: Europa: beispielhaft ökologisch
21. Mai 2010PresseuropThe Walrus -
EU-Lateinamerika: Die Krise verbindet — oder nicht
20. Mai 201013 Presseurop -
PORTUGAL/BRASILien: Sócrates hofft auf Lula
19. Mai 2010PresseuropDiário de Notícias -
Internationaler Handel : EU vor lateinamerikanischer Chance
17. Mai 2010PresseuropEl País -
Diplomatie: Obama, der Videoalliierte
17. Mai 2010Le Monde Paris -
Europäer der Woche: Ahmet Davutoglu, zwischen zwei Welten
14. Mai 201031 Adevărul Bukarest -
Zweiter Weltkrieg : Gewinner und Verlierer in Moskau
10. Mai 2010PresseuropGazeta Wyborcza -
Republik Moldau / Russland: Die unablehnbare Einladung
3. Mai 2010PresseuropJurnal de Chişinău -
Demokratie: Europas Hirngespinst von afrikanischen Wahlen
29. April 201073 Trouw Amsterdam -
Ukraine-Russland: Kurswechsel in Kiew
28. April 201015 Presseurop -
Wirtschaft: Spitzenrenner Europa
20. April 2010PresseuropNewsweek -
Europa: Gut für die glückliche Globalisierung
15. April 2010506 De Volkskrant Amsterdam -
Diplomatie: Van Rompuy, unerkannt durch Washington
14. April 201011 De Standaard Brüssel -
EU-Mittelmeerkonferenz: Gipfel versinkt im Sprachsumpf
14. April 2010PresseuropEl Periódico de Catalunya -
Afghanistan: Rom lässt eigene NGO hängen
13. April 2010PresseuropIl Manifesto -
Polen/Russland: Putins Kniefall
8. April 2010PresseuropGazeta Wyborcza -
POLEN: Russen erfahren Wahrheit über Katyń
6. April 2010PresseuropGazeta Wyborcza -
EU-Diplomatie: Der zahnlose Riese
29. März 2010131 El País Madrid -
Deutschland / Türkei: Einig im Dissens
29. März 2010PresseuropDie Tageszeitung -
EU-Iran: Brüssel kontert iranische Zensur
24. März 20101PresseuropLe Monde
Für Rabat ist die spanische Enklave Melilla besetztes Gebiet. Die vielen dort arbeitenden Marokkaner hängen jedoch an ihrer Besonderheit und möchten keine Statusänderung.
Der türkische Teil Zyperns versucht trotz internationalen Embargos seine eigenen wirtschaftlichen Ressourcen zu entwickeln. Erfolgreichster Trend: Kasinos, um ausländische Touristen anzulocken.
Den mehr als 90.000, der internationalen Presse zugespielten Dokumenten zum Afghanistankrieg zufolge lässt kaum etwas darauf schließen, dass sich das Land stabilisiert. Der Westen wäre gut beraten, seine Strategie der Aufstandsbekämpfung vor Ort aufzugeben und sich statt dessen auf die Bekämpfung des Terrorismus zu konzentrieren.
US-amerikanische Wirtschaftsexperten kritisieren die europäische Sparpolitik. Für Melvyn Krauss lässt diese Kritik vor allem erkennen, dass die europäische Wirtschaft und das Konsumentenverhalten missverstanden werden. Anstatt Europa zu kritisieren wäre Amerika besser beraten, ganz ähnliche Taktiken zu verfolgen.
Dadurch, dass es kürzlich einen Vertrag über 3,3 Milliarden Euro zur teilweisen Pachtung des Hafens von Piräus abschloss, hat China in Europa Fuß gefasst. The Daily Telegraph berichtet über die Strategie des Reichs der Mitte, das in diejenigen EU-Staaten investiert, die am meisten mit der Weltwirtschaftskrise zu kämpfen haben.
Die Demokratische Republik Kongo feiert fünfzig Jahre Unabhängigkeit. Aus diesem Anlass hinterfragt die europäische Presse die Zukunftsperspektiven des Landes, Symbol des Kolonialismus auf dem afrikanischen Kontinent.
Der von den Spaltungen zwischen Europäern und Amerikanern geprägte G20-Gipfel in Toronto endete mit der Ablehnung der europäischen Vorschläge, insbesondere in Sachen Bankenabgaben und Finanzaufsicht. Nur die – von den 27 unterstützte – Reduzierung der Staatsdefizite wurde verabschiedet.
Während des Gipfels der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer am 26. und 27. Juni wollen Frankreich und Deutschland die europäischen Vorschläge zur Regulierung des Bankwesens einbringen. Doch indem sie mit dem Alleingang drohen, riskieren sie die Isolation.
Als Drehscheibe der Immigration nach Südeuropa legt Libyen Europa gegenüber ein widersprüchliches Verhalten an den Tag. Während die Europäer auf Zusammenarbeit hoffen, um die Migrantenströme einzudämmen, diktiert der libysche Staatsführer ihnen seine Bedingungen und, so Rue89, "spielt mit ihren Nerven".
Vor 30 Jahren verteidigte Europa das Selbstbestimmungsrecht für das palästinensische Volk. In den Nachwehen des Angriffs der Gaza-Flottille durch die israelische Armee erklären nun zwei israelische Autoren, dies sei nach wie vor die einzige praktikable Lösung für den Nahostkonflikt.
Vor fünf Jahren war China die große Hoffnung der Europäischen Union. Brüssel war der Überzeugung, auch das Reich der Mitte folge dem Weg des postmodernen Pazifismus, den Europa selbst eingeschlagen hatte. Heute erkennen die Europäer, dass das alles nur ihr großes westliches Wunschdenken war.
Europa sieht sich selbst als wohlwollende, friedliche Macht, die als Vorbild in der ganzen Welt beneidet wird. In Wirklichkeit wird es wahrgenommen als buntes Sammelsurium, als alte Kolonialmacht, die sich heute als abgeschottete Festung hinter den Vereinigten Staaten verschanzt. Wenn Europa Bedeutung haben will, dann muss es sich ändern.
Die Spannungen zwischen der Türkei und Israel sind nach dem mörderischen Angriff der Zahal auf die Flottille pro-palästinensischer Aktivisten weitaus größer als alle herkömmlichen Risse in der Freundschaft zwischen Ankara und Jerusalem. Hier zeigt sich die schwerwiegendste Krise im einst soliden und verheißungsvollen Verhältnis zwischen der Türkei und dem Westen.
Der israelische Militärangriff gegen die "Freiheitsflottille", die mit Hilfslieferungen und propalästinensischen Aktivisten nach Gaza unterwegs war, endete mit dem Tod von mehreren Passagieren an Bord des türkischen Schiffes Mavi Marmara und führte zu empörten Reaktionen in der europäischen Presse. Diese fordert ein Eingreifen der internationale Staatengemeinschaft und der EU gegenüber Israel, und fürchtet die Konsequenzen der eskalierenden Spannungen zwischen Israel und der Türkei.
Der EU-Russland-Gipfel in Rostow steht im Zeichen der Krise und einer vorsichtigen Annäherung beider Blöcke. Während sich Europa von Moskau wünscht, dass es sich seinem wirtschaftlichen, sozialen und politischen Modell anschließt, setzt der Kreml allein auf die Zusammenarbeit mit Europa, um seine Wirtschaft zu modernisieren.
In den letzten Jahren haben sich 8000 vorwiegend aus Europa stammende Ausländer in Marrakesch niedergelassen. Durch ihre Anwesenheit und ihre hohe Kaufkraft verändert sich das Gesicht der marokkanischen Stadt.
Während der Sturm der Wirtschaftskrise Europa ins Gesicht bläst, endete am 19. Mai der sechste EU-Lateinamerika-Gipfel mit mehreren Handelsabkommen und viel gutem Willen. Doch seien die beiden Kontinente sich nicht viel näher gekommen, findet die lateinamerikanische und spanische Presse.
Der erste amerikanische Präsident "aus dem Pazifikraum" hat keine besondere Beziehung zu Europa, doch er braucht die drei mächtigsten Nationen des Kontinents. Ergebnis, so Le Monde: eine Beziehung auf Distanz, per Videokonferenz.
Kann die Türkei ihre pro-europäische Orientierung mit ihrem Aktivismus in der islamischen Welt vereinbaren? Die Antwort auf diese Frage hängt insbesondere von einem Mann ab: dem türkischen Außenminister, Politikprofessor und einflussreichen Vertreter einer neo-osmanischen Außenpolitik.
Geblendet von ihrem Wunsch, Afrika zu demokratisieren, merken die Europäer nicht, dass sie der Günstlingswirtschaft Vorschub leisten und das Wohl der Bevölkerung in den Hintergrund stellen, bedauert der Schriftsteller Alphonse Murambi. Seiner Meinung nach müssen die Nationen das Schicksal des Kontinents selbst in die Hand nehmen.
Die russische Flotte bleibt weiterhin auf der Krim. Im Gegenzug dafür erhält die Ukraine billiges Gas. Das Abkommen zwischen Kiew und Moskau, dem das ukrainische Parlament am 27. April zugestimmt hat, löst in der europäischen Presselandschaft verschiedenste Reaktionen aus. Sorgen bereitet vor allem, dass sich die Ukrainer von der EU abwenden könnten.
Die Europäische Union muss ihre Bürger besser gegen Populismus schützen, ansonsten wird die Zeit der zweiten Globalisierung, in der wir heute leben, in einer Krise ungeahnten Ausmaßes enden, warnt der Philosoph Paul Scheffer.
Die Union würde gern zum Zirkel der internationalen Mächte gehören. Wird sie sich dank des von Catherine Ashton kürzlich vorgestellten Organisationsplans für den "Europäischen Auswärtigen Dienst" in die Rangliste der Weltmächte katapultieren können? Sieht man sich an, wie umfangreich die Verwaltung ist, wie ungern die Staaten auf ihre Vorrechte verzichten und wie entschlossen sie institutionelle Kämpfe um ihre Einflussbereiche führen, so scheint dies eher unwahrscheinlich.