Die Welt über Europa
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Entwicklungshilfe: Wenn die EU Korruptionshilfe betreibt...
21. Dezember 201242516 De Standaard Brüssel -
EU-US: Briten werden schwächer ohne die EU, sagt Washington
19. Dezember 201218712PresseuropThe Daily Telegraph -
Gesundheit: Griechenlands Robin-Hood-Ärzte
29. Oktober 2012400329 The New York Times New York -
Europäische Union: Reiche Regionen wollen raus
8. Oktober 201224436 The New York Times New York -
Debatte: Auch Europa beliefert Waffensucht der USA
27. Juli 20127314PresseuropThe Washington Post -
Geopolitik: Zypern und der europäische Traum
2. Juli 2012909 Project Syndicate Prag -
Aus nordafrikanischer Sicht: Der Maghreb träumt nicht länger von Europa
20. Juni 201216612 Slate Afrique Paris -
Israel-EU: Lady Ashton trifft einen empfindlichen Nerv
26. März 20121679 Ha’aretz Tel-Aviv -
Eurozone: Was Lateinamerika Europa lehren kann
9. November 201142511 El País Madrid -
Eurozonenkrise : USA besorgt über den Zerfall der EU
13. Oktober 2011314PresseuropUSA Today -
Schuldenkrise: Eurozone auf Todesfahrt
26. September 20114237 The New York Times New York -
Naher Osten: Europas setzt sich zwischen die Stühle
21. September 2011832 An-Nahar Beirut -
Schengen-Raum : Millionen-Handel an Ostgrenze Europas
5. September 20111042 The New York Times New York -
Demokratie: EU-Eliten versagen den Völkern die Macht
24. August 20113826 The New York Times New York -
Aus Amerika: Geschichtslektion für Europa
12. August 20113PresseuropTime -
Naher Osten: Europa muss seine Rolle übernehmen
28. Juli 2011751 Al Hayat London -
Aus den USA: Tatsächlich ein alter Kontinent
29. Juni 20111293 The New York Times New York -
Amerika über Europa: Im Herzen des Euroschlamassels
17. Januar 20113PresseuropThe New York Times -
Aus Amerika: Die Europäische Union stirbt
2. September 20102437 The Washington Post Washington D.C. -
Nahost: Nützliches Europa außen vor
2. September 2010PresseuropLa Vanguardia -
China: Schön wie ein Europäer
11. August 201057PresseuropLa Vanguardia -
Sparpolitik: Europas Medizin gut für Amerika
13. Juli 2010291 NRC Handelsblad Amsterdam -
ISRAEL/PALÄSTINA: Europa lag richtig... 1980
14. Juni 2010391 The New York Times New York -
EU-USA: Brüssels Schuld an Ankaras Befremdung
10. Juni 2010PresseuropFinancial Times -
Diplomatie: Wie China Europa übergeht
8. Juni 2010571 Hindustan Times New Delhi -
Debatte: Warum so viel Hass?
3. Juni 20101341 EUobserver.com Brüssel -
Aus kanadischer Sicht: Europa: beispielhaft ökologisch
21. Mai 2010PresseuropThe Walrus -
Wirtschaft: Spitzenrenner Europa
20. April 2010PresseuropNewsweek -
Wirtschaft: Sozialdemokratie beißt nicht
12. Januar 2010672 The New York Times New York -
Europäische Linke: Die letzten Tage des Sozialismus
29. September 2009PresseuropInternational Herald Tribune -
EU-Israel: Antisemitische Schweden?
24. August 20095 Presseurop -
Moldau: Die Wahl der Kulturen
28. Juli 20091 Timpul Kischinau -
Kriegsverbrechen: Lebensschützer Karadzic "verteidigte die Bienen"
27. Juli 2009PresseuropThe New York Times -
Aus moldawischer Sicht: Europa, meine Liebe
12. Juni 2009Contrafort Chişinău -
Türkei: Auf der blauen Welle Richtung EU
10. Juni 2009Referans Istanbul -
Europäische Integration: Zidane for President!
10. Juni 2009PresseuropThe Wall Street Journal Europe
Es ist fast unmöglich zu überprüfen, wie EU-Hilfen von den Entwicklungsländern ausgegeben werden. Während ein Korruptionsskandal um EU-Hilfen Uganda erschüttert, fragen sich die Kommentatoren in Kampala, warum Europas Geberländer ein korruptes Land weiter mit Geld versorgen.
Die lange Reihe von Sparpaketen hat Hunderttausende griechische Arbeitslose um ihre Krankenversicherung gebracht – eine verzweifelte Situation, die Ärzte im Untergrund zu entlasten versuchen.
Die Krise lässt alte historische und wirtschaftliche Zerwürfnisse zwischen reichen Regionen und zentralen Regierungen wieder aufleben. Doch wie am jüngsten Beispiel Katalonien zu sehen ist, liegt die Frage darin, ob die EU nun die Stabilität oder sezessionistische Tendenzen unterstützt.
Seit dem 1. Juli hat Nikosia die Ratspräsidentschaft der EU inne. Gas, Beziehungen zur Türkei, Nahost-Politik: Europa sollte die Gelegenheit nutzen, um eine neue Mittelmeerpolitik zu erarbeiten, schreibt die amerikanische Politologin Anne-Marie Slaughter.
Auf der anderen Seite des Mittelmeers lässt die Eurokrise den Stern Europas verblassen. Die Union ist zerstrittener denn je, ausschließlich mit sich selbst beschäftigt und der nationale Egoismus der Mitgliedstaaten nimmt zu. Sie ist nicht mehr ein Modell, dem man folgen möchte. Heute schaut man eher auf die aufstrebenden Schwellenländer.
Die Parallelen, die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton am Tag nach der Schießerei in Toulouse zwischen den von Mohamed Merah erschossenen jüdischen Schülern und den jungen Kriegsopfern in Syrien, Gaza oder Sderot zog, löste eine Welle der Empörung in Israel aus. Doch das Land sollte aufhören, die Rolle des ewigen Opfers zu spielen, findet Redakteur Gideon Levy.
Während der Diskussionen mit dem IWF haben sich die Länder der Eurozone dazu verpflichtet, “alles nötige” zu tun, um Euroland vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Und doch, so Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman, scheinen sie alles zu tun, um die Einheitswährung zu torpedieren.
Die EU bietet eine Alternative zur Position der USA über die Anerkennung eines palästinensischen Staats bietet. Damit setzt sie sich der Kritik und dem Druck sowohl der Palästinenser als auch der Israelis aus.
Trotz der Milliarden, die in die Hightech-Überwachung gepumpt wurden, gehören die Grenzen Rumäniens und Bulgariens noch immer zu den durchlässigsten ganz Europas. Warum das so ist? Vielleicht bieten die prächtigen Villen der Zollbeamten ein Anhaltspunkt.
In einem Punkt haben die Populisten Recht: Die EU hört nicht auf ihre Bürger. Und das Vorgehen ihrer Anführer und ihrer Institutionen verstärkt nur den Eindruck, dass die europäische Integration durch technokratische Maßnahmen erfolgt, auf welche die Bevölkerungen keinen Einfluss haben.
Die Europäische Union spielt seinen langem nur eine Nebenrolle in der arabischen Welt, dabei könnte sie neben den USA und Russland, die beide von den Umwälzungen in der Region überfordert sind, eine konstruktive Kraft sein, schreibt eine arabische Kolumnistin der Zeitung Al-Hayat.
Ratlos gegenüber der Schuldenkrise, in Libyen und Afghanistan ins Wanken geraten: Europa wird nicht nur schwächer, sondern es wird auch zum Problem für die Vereinigten Staaten. So lautet das harte Urteil der New York Times.
Die Europäische Union stirbt – keinen dramatischen und plötzlichen Tod, sondern langsam und stetig, so dass Amerika eines Tages über den Atlantik schauen und realisieren wird, dass die europäische Integration, die wir ein halbes Jahrhundert lang für selbstverständlich gehalten haben, nicht mehr existiert, schreibt ein ehemaliger Berater Bill Clintons.
US-amerikanische Wirtschaftsexperten kritisieren die europäische Sparpolitik. Für Melvyn Krauss lässt diese Kritik vor allem erkennen, dass die europäische Wirtschaft und das Konsumentenverhalten missverstanden werden. Anstatt Europa zu kritisieren wäre Amerika besser beraten, ganz ähnliche Taktiken zu verfolgen.
Vor 30 Jahren verteidigte Europa das Selbstbestimmungsrecht für das palästinensische Volk. In den Nachwehen des Angriffs der Gaza-Flottille durch die israelische Armee erklären nun zwei israelische Autoren, dies sei nach wie vor die einzige praktikable Lösung für den Nahostkonflikt.
Vor fünf Jahren war China die große Hoffnung der Europäischen Union. Brüssel war der Überzeugung, auch das Reich der Mitte folge dem Weg des postmodernen Pazifismus, den Europa selbst eingeschlagen hatte. Heute erkennen die Europäer, dass das alles nur ihr großes westliches Wunschdenken war.
Europa sieht sich selbst als wohlwollende, friedliche Macht, die als Vorbild in der ganzen Welt beneidet wird. In Wirklichkeit wird es wahrgenommen als buntes Sammelsurium, als alte Kolonialmacht, die sich heute als abgeschottete Festung hinter den Vereinigten Staaten verschanzt. Wenn Europa Bedeutung haben will, dann muss es sich ändern.
Die Kritiker von Barack Obamas Gesundheitsreform beschuldigen den US-Präsidenten, aus Washington eine Sozialdemokratie zu machen. Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Paul Krugman wendet ein, dass die von den amerikanischen Konservativen so gegeißelte europäische Sozialdemokratie eigentlich funktioniert. Ganz gut sogar.
Der Besuch des israelischen Ministerpräsidenten in Europa am 25. August könnte unter keinem schlechteren Stern stehen: Schweden, das Land mit dem derzeitigen EU-Vorsitz, ist in eine diplomatische Krise mit Israel verstrickt, seitdem letzte Woche ein Artikel in der Tageszeitung Stockholm Aftonbladet veröffentlicht wurde, in welchem israelische Soldaten beschuldigt werden, 1992 mehrere Palästinenser getötet zu haben, um ihre Organe zu entnehmen.
Vier Monate nachdem sie gegen den letzten Wahlausgang auf die Straße gingen, begeben sich die Moldawier am 29. Juli zu vorgezogenen Parlamentswahlen an die Urne. Über die Bestätigung der regierenden Kommunisten hinaus steht das Verhältnis zwischen der westlichen und der euro-asiatischen Mentalität auf dem Spiel, schreibt die Tageszeitung Timpul.
Der moldawische Schriftsteller Vitalie Ciobanu erweckt die Idylle zwischen seiner Großmutter und einem italienischen Soldaten während des Zweiten Weltkriegs wieder zum Leben. In ihrer Liebe sieht er eine Metapher für die Beziehungen zwischen Moldawien und Europa.
Auf den ersten Blick ist der Sieg der Konservativen im Europaparlament eine schlechte Nachricht für die Türkei. Doch nach Meinung der Istanbuler Tageszeitung Referans begünstigt das neue Kräfteverhältnis nach dem Erfolg der Grünen einen EU-Beitritt.