Die EU in der Welt
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Kosovo: War Europa von Blindheit geschlagen?
17. Dezember 20101353 Presseurop -
Kroatien: “Mister Europa” taucht ab
10. Dezember 2010PresseuropVečernji list -
Republik Moldau: Wahlen ganz umsonst?
29. November 20101PresseuropTimpul -
Westsahara : Endlich ausländische Journalisten vor Ort
22. November 2010PresseuropEl Mundo -
Europäische Union / USA: Zwist zieht über den Atlantik
11. November 2010331 Il Sole-24 Ore Mailand -
Menschenrechte: Mit Kindersklaven im Geschäft
29. Oktober 2010268 Der Spiegel Hamburg -
EU / Kuba: Kuba auf dem Prüfstand
26. Oktober 2010PresseuropPúblico -
Portugal: Angola, Land unbegrenzter Möglichkeiten
22. Oktober 2010447 Libération Paris -
Moldawien: Bald EU-Russland-Abkommen über Transnistrien
15. Oktober 2010PresseuropRomânia libera -
Italien / Afghanistan: Erst die Bomben, dann der Abzug
12. Oktober 2010PresseuropLa Repubblica -
EU-Diplomatie: Aus Schein mach Sein
7. Oktober 201064 Gazeta Wyborcza Warschau -
NAHOST: Paris will EU am Verhandlungstisch
28. September 2010PresseuropLe Figaro -
Mittelmeerunion: Aus der Traum
23. September 201055 El País Madrid -
Diplomatie: EU persona non grata der Vereinten Nationen
15. September 201015PresseuropLe Soir -
Italien – Libyen: Gaddafi trumpft wieder auf in Rom
30. August 2010PresseuropL’Unità -
Afghanistan: Taliban töten zwei Spanier
26. August 2010PresseuropPúblico -
Ukraine-Europa: Bitte beobachten Sie mein Land!
24. August 201085 Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurt -
Diplomatie : EU fordert Sonderstatus in der UNO
24. August 201024PresseuropRzeczpospolita -
Israel: Der Union teuerstes "Mitglied"
18. August 2010931 Público Madrid -
Pakistan: Ohren zu, Augen zu
18. August 2010PresseuropDe Morgen -
EU-Weißrussland: Warten auf das Wunder aus Minsk
17. August 201020 Respekt Prag -
Pakistan: Warum Europa so wenig tut
13. August 2010291PresseuropPresseurop -
Spanien / Marokko: Königlicher Schlichtungsanruf
12. August 2010PresseuropABC -
Spanien: Melilla, Marokkos europäischer Traum
5. August 2010386 De Volkskrant Amsterdam -
Afghanistan: Krieg bis ins Nirgendwo
27. Juli 201019 Financial Times London -
Afghanistan: Der aufgelöste Krieg
26. Juli 201025PresseuropPresseurop -
Union für das Mittelmeer : Ein Meer voller Schwierigkeiten
19. Juli 201017PresseuropLa Vanguardia -
Menschenrechte : Die kubanischen Regimekritiker rufen die EU zu Wachsamkeit auf
15. Juli 2010PresseuropLa Vanguardia -
Afghanistan: Britische Army lässt Krieg den Amerikanern
8. Juli 2010PresseuropThe Independent -
G8-G20: Wieder viel Gipfel um nichts
28. Juni 2010331 Presseurop -
Diplomatie: Warum die EU beim G20 scheitern wird
25. Juni 201024 Público Lissabon -
Schweden: Carls Bildts dunkle Affären
22. Juni 2010PresseuropDagens Nyheter -
EU – Türkei: Ankara kehrt Europa den Rücken
2. Juni 201037 La Stampa Turin -
Diplomatie: Der Übergriff belastet Israel
1. Juni 2010407 Presseurop -
EU - Russland : Stelldichein im Zweitakt
31. Mai 2010Presseurop -
Deutschland: Private Krieger für Somalia?
25. Mai 2010PresseuropSüddeutsche Zeitung -
Marokko: Marrakesch verkauft seine Seele an Europa
24. Mai 201074 De Volkskrant Amsterdam -
EU-Lateinamerika: Die Krise verbindet — oder nicht
20. Mai 201013 Presseurop -
PORTUGAL/BRASILien: Sócrates hofft auf Lula
19. Mai 2010PresseuropDiário de Notícias -
Internationaler Handel : EU vor lateinamerikanischer Chance
17. Mai 2010PresseuropEl País -
Republik Moldau / Russland: Die unablehnbare Einladung
3. Mai 2010PresseuropJurnal de Chişinău -
Demokratie: Europas Hirngespinst von afrikanischen Wahlen
29. April 201073 Trouw Amsterdam -
Europa: Gut für die glückliche Globalisierung
15. April 2010506 De Volkskrant Amsterdam -
Diplomatie: Van Rompuy, unerkannt durch Washington
14. April 201011 De Standaard Brüssel -
Afghanistan: Rom lässt eigene NGO hängen
13. April 2010PresseuropIl Manifesto -
EU-Diplomatie: Der zahnlose Riese
29. März 2010131 El País Madrid -
Deutschland / Türkei: Einig im Dissens
29. März 2010PresseuropDie Tageszeitung -
Afghanistan: Kostspielige Fehlbesetzung
23. März 2010PresseuropLibération -
Naher Osten : Europa sollte Palästina-Hilfe überdenken
22. März 20104 Financial Times London -
Mittelmeerunion: Auf der anderen Seite des Mittelmeers
17. März 201018 El País Madrid
Die Veröffentlichung eines Berichts des Europarats vom 15. Dezember, der die führenden Politiker des Kosovo des Organhandels beschuldigt, stellt die wohlwollende Haltung der EU gegenüber Regierungschef Hashim Thaçi und ehemaligen albanischen Separatisten in Frage.
Nach einer kurzen Periode der Einigkeit als Antwort auf die Bankenkrise, driften die Wirtschaftspolitiken von Europa und den Vereinigten Staaten wieder auseinander. Mangelnde Koordination bedroht die Stabilität des Aufschwungs. Der EU-USA-Gipfel vom 20. November in Lissabon sollte dazu dienen, die verlorene Eintracht wieder herzustellen.
Jeden Herbst werden in Usbekistan Kinder zur Baumwollernte gezwungen. Auch europäische Firmen profitieren von dieser Verletzung der Menschenrechte. Aber die Regierungen, allen voran die deutsche, zeigen kein Interesse, ihren Unternehmen die Zügel anzulegen.
Seit drei Jahren fliehen tausende von Portugiesen vor der Krise. Sie wollen in ihrer ehemaligen afrikanischen Kolonie Fuß fassen, denn dort boomt die Wirtschaft. Die Abwanderung erinnert an die der 60er Jahre.
Ein effizienter diplomatischer Dienst reicht nicht, solange es immer noch keine gemeinsame EU-Außenpolitik gibt, schreibt Gazeta Wyborcza.
Die Begeisterung, die den Start der Mittelmeerunion begleitete, ist abgeebbt. Der Grund, so der französische Philosoph Sami Naïr, ist das Fehlen eines ernsthaften Konzepts.
In der Ukraine gehen die Uhren rückwärts: Keine sechs Monate nach den letzten Wahlen ist vom einstigen demokratischen Aufbruch kaum noch etwas übrig. Der Autor Juri Andruchowytsch beschreibt die "innere Okkupation" seines Landes und richtet einen Appell an Europa.
Israel ist ein privilegierter Partner der EU, dennoch zerstört das Land bei seinen Angriffen auf palästinensische Ziele Einrichtungen, die aus Geldern der Union finanziert wurden. Brüssel zögert, von Israel Schadenersatz einzufordern.
Da die Demokratie in Weißrussland keine Fortschritte macht, hat Brüssel seine Strategie dem autokratischen Staatschef gegenüber geändert. Zusätzlich zu den direkten Verhandlungen mit Alexander Lukaschenko pflegt die EU nun auch Kontakte zur weißrussichen Zivilgesellschaft.
Für Rabat ist die spanische Enklave Melilla besetztes Gebiet. Die vielen dort arbeitenden Marokkaner hängen jedoch an ihrer Besonderheit und möchten keine Statusänderung.
Den mehr als 90.000, der internationalen Presse zugespielten Dokumenten zum Afghanistankrieg zufolge lässt kaum etwas darauf schließen, dass sich das Land stabilisiert. Der Westen wäre gut beraten, seine Strategie der Aufstandsbekämpfung vor Ort aufzugeben und sich statt dessen auf die Bekämpfung des Terrorismus zu konzentrieren.
Der von den Spaltungen zwischen Europäern und Amerikanern geprägte G20-Gipfel in Toronto endete mit der Ablehnung der europäischen Vorschläge, insbesondere in Sachen Bankenabgaben und Finanzaufsicht. Nur die – von den 27 unterstützte – Reduzierung der Staatsdefizite wurde verabschiedet.
Während des Gipfels der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer am 26. und 27. Juni wollen Frankreich und Deutschland die europäischen Vorschläge zur Regulierung des Bankwesens einbringen. Doch indem sie mit dem Alleingang drohen, riskieren sie die Isolation.
Die Spannungen zwischen der Türkei und Israel sind nach dem mörderischen Angriff der Zahal auf die Flottille pro-palästinensischer Aktivisten weitaus größer als alle herkömmlichen Risse in der Freundschaft zwischen Ankara und Jerusalem. Hier zeigt sich die schwerwiegendste Krise im einst soliden und verheißungsvollen Verhältnis zwischen der Türkei und dem Westen.
Der israelische Militärangriff gegen die "Freiheitsflottille", die mit Hilfslieferungen und propalästinensischen Aktivisten nach Gaza unterwegs war, endete mit dem Tod von mehreren Passagieren an Bord des türkischen Schiffes Mavi Marmara und führte zu empörten Reaktionen in der europäischen Presse. Diese fordert ein Eingreifen der internationale Staatengemeinschaft und der EU gegenüber Israel, und fürchtet die Konsequenzen der eskalierenden Spannungen zwischen Israel und der Türkei.
Der EU-Russland-Gipfel in Rostow steht im Zeichen der Krise und einer vorsichtigen Annäherung beider Blöcke. Während sich Europa von Moskau wünscht, dass es sich seinem wirtschaftlichen, sozialen und politischen Modell anschließt, setzt der Kreml allein auf die Zusammenarbeit mit Europa, um seine Wirtschaft zu modernisieren.
In den letzten Jahren haben sich 8000 vorwiegend aus Europa stammende Ausländer in Marrakesch niedergelassen. Durch ihre Anwesenheit und ihre hohe Kaufkraft verändert sich das Gesicht der marokkanischen Stadt.
Während der Sturm der Wirtschaftskrise Europa ins Gesicht bläst, endete am 19. Mai der sechste EU-Lateinamerika-Gipfel mit mehreren Handelsabkommen und viel gutem Willen. Doch seien die beiden Kontinente sich nicht viel näher gekommen, findet die lateinamerikanische und spanische Presse.
Geblendet von ihrem Wunsch, Afrika zu demokratisieren, merken die Europäer nicht, dass sie der Günstlingswirtschaft Vorschub leisten und das Wohl der Bevölkerung in den Hintergrund stellen, bedauert der Schriftsteller Alphonse Murambi. Seiner Meinung nach müssen die Nationen das Schicksal des Kontinents selbst in die Hand nehmen.
Die Europäische Union muss ihre Bürger besser gegen Populismus schützen, ansonsten wird die Zeit der zweiten Globalisierung, in der wir heute leben, in einer Krise ungeahnten Ausmaßes enden, warnt der Philosoph Paul Scheffer.
Die Union würde gern zum Zirkel der internationalen Mächte gehören. Wird sie sich dank des von Catherine Ashton kürzlich vorgestellten Organisationsplans für den "Europäischen Auswärtigen Dienst" in die Rangliste der Weltmächte katapultieren können? Sieht man sich an, wie umfangreich die Verwaltung ist, wie ungern die Staaten auf ihre Vorrechte verzichten und wie entschlossen sie institutionelle Kämpfe um ihre Einflussbereiche führen, so scheint dies eher unwahrscheinlich.
Nach Catherine Ashtons Reise nach Israel und Palästina treffen sich die EU-Außenminister am 22. März in Brüssel um über eine geschlossene Politik im Nahen Osten zu beraten. Laut der Financial Times sollte die EU erst einmal die Frage der Unterstützung der palästinensischen Autonomiebehörde überdenken.
In der heutigen Wirtschaftskrise zeigen sich die Anrainerstaaten auf der Südseite des Mittelmeers dynamisch. Eine Entwicklung, die nun auch von der EU durch regionale Kooperation begleitet werden soll, stellt El País mit Genugtuung fest.