Wirtschaft
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France : Rekord-Arbeitslosigkeit — unzureichende Maßnahmen
28. August 20124733PresseuropLes Echos, Le Monde -
Griechenland: Berlin und Paris geben Athen letzte Chance
27. August 20123331PresseuropTo Vima, To Ethnos -
Schweiz : Rohstoff-Paradies in Gefahr
27. August 2012963PresseuropLe Temps -
Euro-Krise: Berlin kehrt zur Realpolitik zurück
23. August 201284373 Il Sole-24 Ore Mailand -
Internationaler Handel: Russlands WTO-Beitritt ist ein gutes Geschäft für Europa
22. August 2012574PresseuropLes Echos -
Schuldenkrise: Banken bereiten sich auf Grexit vor
22. August 2012852PresseuropSüddeutsche Zeitung -
Finnland: Anfälliger und weniger solidarisch
20. August 2012509PresseuropLa Croix -
Eurokrise: Helsinki und Wien bereden den Grexit
17. August 201210824PresseuropKurier, The Daily Telegraph, Bild -
Beschäftigung : Ein Rettungsschirm für Europas Jugend
16. August 201212429PresseuropDe Volkskrant -
Deutschland: 10 Jahre Hartz IV: Berlins umstrittener Jobmotor
16. August 20126537PresseuropFrankfurter Rundschau -
Spanien: Wirtschaften nach deutscher Art
14. August 201212523 Le Monde Paris -
Deutschland : Sind Rekord-Exporte ein Problem?
14. August 20124849PresseuropDer Standard, Financial Times Deutschland, Financial Times Deutschland, Frankfurter Allgemeine Zeitung -
Eurozone crisis: Das Merkel-Memorandum
10. August 20124651PresseuropThe Economist -
Mitteleuropa: Regierungspolitik zwingt Unternehmen in Steuerparadiese
9. August 2012535PresseuropSME, Hospodářské noviny -
Eurokrise : Die Kassandrarufe der Yankees
9. August 20123812PresseuropFrankfurter Allgemeine Zeitung -
Eurokrise: Euro-Angst lässt Banken Barrieren bauen
8. August 2012787PresseuropThe Times -
Eurokrise: Jung und rastlos, Europas neue Bosse
7. August 201236724 International Herald Tribune Paris -
Schuldenkrise: Kapitalflucht aus der Eurozone
7. August 20121137PresseuropFinancial Times, Kurier -
Italien-Deutschland: Stolz und Vorurteil
6. August 2012206118 La Stampa Turin -
Schuldenkrise: „Draghi, der neue Richelieu in Europa“
3. August 201211774PresseuropABC, El País, Corriere della Sera & 4 weitere -
Eurozone: Wenn wir endlich wissen, was Deutschland will
1. August 2012115114 La Vanguardia Barcelona -
Portugal: In Krisenzeiten boomt die Schattenwirtschaft
31. Juli 20125811Presseuropi -
Deutschland: Merkels ungebetene Ratgeber
31. Juli 20123278PresseuropHandelsblatt -
Europa: Dieser Euro hat keinen Sinn mehr
30. Juli 201232093 Die Welt Berlin -
Euro-Zone: „Mario Draghis Zauberworte“
27. Juli 20125448PresseuropCorriere della Sera, El País, El Mundo & 3 weitere -
Schuldenkrise : Reichensteuer ist die falsche Lösung
26. Juli 20122217PresseuropHandelsblatt -
Eurozone: Spaniens Rettung ist nunmehr unumgänglich
24. Juli 201229888 The Guardian London -
Eurozone: Nun auch deutsche Bestnote in Gefahr
24. Juli 20125967PresseuropLe Monde, Frankfurter Allgemeine Zeitung -
Eurokrise: Süd-Euro oder deutsche Rettung?
23. Juli 20126960PresseuropThe Daily Telegraph, Handelsblatt -
Europäische Union: Machtkampf um die Kontrolle der Banken
16. Juli 2012505PresseuropSüddeutsche Zeitung -
Automobilindustrie: PSA: Wie lange überlebt das Made in France?
13. Juli 20122630PresseuropLe Figaro, Libération -
Eurozone : Spanien sieht nichts kommen
9. Juli 20123621PresseuropEl País -
Beschäftigung: Keine Wirtschaft für junge Leute
4. Juli 2012108073 The Guardian London -
Europäische Union : Arbeitslosigkeit, Problem „zum Rotwerden“
3. Juli 2012658PresseuropDer Standard, La Vanguardia -
Großbritannien: Skandal erschüttert Royal Bank of Scotland
29. Juni 2012676PresseuropThe Times -
Sie haben die Krise überwunden (3/3): Schweden: Eine Defizit-Kur schadet nicht
28. Juni 201221229 Dagens Nyheter Stockholm -
Sie haben die Krise überwunden (2/3): Estland: Ein gut subventionierter Sparkurs
27. Juni 20127513 Eesti Päevaleht Tallinn -
Schuldenkrise: Zypern nähert sich der EU - weil es muss
26. Juni 201232PresseuropO Phileleftheros, Politis -
Europäische Union: Mehr Haushaltsbefugnisse für Brüssel
26. Juni 20125014PresseuropFinancial Times -
Sie haben die Krise überwunden (1/3): Slowakei : Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott
26. Juni 20127815 SME Bratislava -
Eurozone: Mario Monti, Retter der Eurozone
25. Juni 2012165204 Financial Times London -
Spanien: Dunkle Zukunft für Minenarbeiter
22. Juni 201210128 El País Madrid -
Krise in der Eurozone: Römisches Treffen zur Rettung des Euro
22. Juni 20124610PresseuropL'Espresso, Le Figaro, La Stampa, El País -
Eurozone: Paris gibt bei Eurobonds nach
21. Juni 20121759PresseuropDie Zeit, La Tribune -
G20: Monti leugnet Rettungsschirm, will jedoch Geld vom EFSF
20. Juni 20125916PresseuropThe Daily Telegraph, The Guardian, Corriere della Sera -
Italien: In Rom ist Rettung kein Tabu mehr
15. Juni 2012262164 Linkiesta Mailand -
Frankreich-Italien: Wachstums-Achse gegen Spar-Achse
15. Juni 20125620PresseuropLe Monde, La Repubblica, La Stampa -
Tschechien: Geldsegen der EU unter Aufsicht
14. Juni 2012888 Respekt Prag -
Schuldenkrise: Enorme Kapitalflucht
14. Juni 2012589PresseuropCorriere della Sera -
Krise in der Eurozone: Nicht Griechenland, sondern Europa ist das Problem
14. Juni 201211417PresseuropLe Soir
Nach dem hektischen Sommer zeichnet sich für die Eurozone jetzt ein ruhigerer Herbst ab: die nordeuropäischen Länder, allen voran Deutschland, zeigen mehr Pragmatismus. Sie sind sich darüber im Klaren, dass das Ende des Euros in- und außerhalb der EU katastrophale Folgen hätte. Sie machen jedoch weiter Druck, denn eine Lösung ist noch lange nicht in Sicht.
Im Kampf gegen die Krise nimmt sich Spanien ein Vorbild an Deutschland, vor allem an dessen Exportüberschuss. Die boomenden Verkäufe ins Ausland sind ein — schwacher — Lichtblick in dem ansonsten von 5,5 Millionen Arbeitslosen gekennzeichneten Land.
Mit einem Klick können junge Trader in der City Regierungen stürzen oder das Überleben des Euro bedrohen. Dabei gestehen sie, die verwirrenden Signale der europäischen Politiker nicht immer zu verstehen, vor allem auf Vorsicht zu setzen und damit einen Teufelskreis ausgelöst zu haben, der die Schuldenkrise antreibt.
Die EZB wird wahrscheinlich eingreifen, aber die Staaten müssen erst um Hilfe ansuchen. Die Erklärung des Präsidenten der Europäischen Zentralbank führte zu einer regen Debatte in der europäischen Presse, die sich fragt, mit welchen Machtbefugnissen Mario Draghi eigentlich ausgestattet ist.
Die Sitzung des Rats der Europäischen Zentralbank am 2. August wird über das Schicksal von Spanien und Italien entscheiden. An diesem Tag werden wir auch endlich herausfinden, wer über den deutschen Standpunkt in der Krise entscheidet, die Bundeskanzlerin oder der Präsident der Bundesbank.
Draghi, Merkel, Hollande oder Juncker mögen sich in demonstrativer Eintracht zum Euro bekennen. Es hat keinen Sinn mehr, schreibt die Welt am Sonntag. Europas Unterschiede sind zu groß für eine gemeinsame Währung.
Mit der Erklärung, alles Notwendige zur Rettung des Euro unternehmen zu wollen, habe der EZB-Präsident den Märkten eine positive Botschaft übermittelt, meint die europäische Presse. Aber ohne weitere Angaben ist es schwierig, die langfristige Wirkung dieser Zusicherung abzuschätzen.
Die spanische Wirtschaft steht vor dem Zusammenbruch, der Immobilienmarkt implodiert, die Banken verzeichnen enorme Verluste, und die Zinsen für zehnjährige Anleihen liegen bei 7,5 %. Wir sollten uns nicht länger an die Hoffnung klammern, eine Rettung sei zu vermeiden, meint der Wirtschaftsredakteur von The Guardian.
Die heutigen Hochschulabsolventen können davon ausgehen, dass sie es nicht so gut haben werden wie ihre Eltern – das ist seit 1945 eine Premiere in unserer Gesellschaft. Und das kaputte Wirtschaftsmodell des Westens kann sich die Versiertheit dieser verlorenen Generation in den neuen Technologien nicht zunutze machen.
Als die Immobilienblase vor zwanzig Jahren platzte, sackten die Staatsfinanzen weg. Statt sich aber zu einer radikalen Sparkur zu zwingen und gleichzeitig Schulden zu bezahlen, nahmen die Schweden mit einem riesigen Haushaltsdefizit vorlieb.
Estland wird oft als Beispiel für die Ausgabenreduzierung hochgehalten. Dabei ließ man dort dank der von der EU im richtigen Moment ausgezahlten Fonds die tiefgreifende Krise von 2007 bis 2009 hinter sich.
Von Bratislava aus gesehen ist die Rettung Spaniens die jüngste Folge einer schlechten Seifenoper, die vor fünfzehn Jahren begann. Damals musste sich die Slowakei ganz auf sich allein gestellt von einer schlimmen Bankenkrise erholen. Eine Lektion, die zum Nachdenken anregt, meint SME.
Nur eine politische Union kann den Euro und die EU noch retten – und nur der italienische Ministerpräsident kann das klar und deutlich sagen und Deutschland überzeugen, meint Wirtschaftsjournalist Wolfgang Münchau vor dem dieswöchigen EU-Gipfel. Doch wird er es tun?
Mehrere hundert spanische Bergarbeitern streiken seit Ende Mai. Jetzt beginnen sie einen Marsch, damit die Subventionen für Kohlebergwerke beibehalten werden. Die Bewegung zum Erhalt eines alten Berufsstandes scheint in der derzeitigen Krise allerdings aussichtslos.
Seit Wochen kursieren die Gerüchte, doch letztendlich war es der britische Daily Telegraph, der am Ende des G20 in Mexiko das Tabu brach und enthüllte, dass Spanien und Italien kurz vor dem Rettungsschirm stehen. Doch ist der Plan, EFSF-Gelder zum Aufkauf von Schulden zu verwenden, wirklich ein Rettungsschirm?
Trotz der Beteuerungen der Regierung prüft das italienische Finanzministerium bereits mit den Vertretern der Troika die Modalitäten einer Rettung. Angestrebt sei eine „Light-Lösung“, die es nicht erlaubt, die drittgrößte Volkswirtschaft des Euroraums mit Griechenland zu vergleichen.
EU-Subventionen sind eine Versuchung für korrupte Politiker. Nach mehreren Skandalen hat Brüssel die Zahlungen eingestellt und begonnen, die Verwendung der Gelder zu kontrollieren. Sehr zum Leidwesen der Regierung, welche den Schuldenberg anwachsen sieht.