Euro
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Italien: Sparplan-Hokuspokus
1. September 2011PresseuropLa Repubblica -
Deutschland: Industrie-Präsident will den Euro retten
29. August 2011PresseuropBerliner Zeitung -
Schuldenkrise: Athen und Helsinki: Ungeliebter Alleingang
23. August 201143PresseuropPresseurop -
Deutschland: Zankapfel „Euro-Bonds”
23. August 2011PresseuropHandelsblatt -
Presseschau: Das „Königspaar“ überzeugt nicht
19. August 2011541 Presseurop -
Europäische Integration: Den Euro retten? Deutschland raus!
18. August 201131818 The Times London -
Frankreich-Deutschland: Gute Ideen mit Verspätung
17. August 2011415 La Stampa Turin -
Presseschau: Das „Königspaar“ am Krankenbett des Euro
16. August 201182 Presseurop -
Schuldenkrise: „Europa reagiert"
12. August 20111PresseuropLa Vanguardia -
Eurokrise: Kollateralschaden Schweiz
11. August 20111294 De Volkskrant Amsterdam -
Schuldenkrise: Erst Lähmung, dann Panik
11. August 2011391 ABC Madrid -
Schuldenkrise: Zypern wird EU um Hilfe bitten
11. August 2011PresseuropPolitis -
Schuldenkrise: Als gäbe es keine Lösungen
10. August 201114211 Mediapart Paris -
Schuldenkrise: Röslers Stabilitäts- und Profilierungspakt
10. August 20111PresseuropFinancial Times Deutschland, Financial Times Deutschland -
Presseschau: EZB greift ein: zu spät, zu schwach
9. August 2011292 Presseurop -
Tschechische Republik: Euro-Beitritt, jetzt erst recht
8. August 2011887 Respekt Prag -
Schuldenkrise: Es ist ein Notfall, Dr. Merkel
5. August 201121215 La Repubblica Rom -
Schuldenkrise: EZB allein zuhause
5. August 20111PresseuropLa Vanguardia -
Schuldenkrise: „Europa fehlt es verdammt noch mal an Glaubwürdigkeit“
4. August 2011502 Presseurop -
Eurozone : Spanien und Italien in der Schuldenspirale
3. August 20111503 El País Madrid -
Eurokrise: Wie retten wir die gemeinsame Währung?
1. August 20112PresseuropUważam Rze -
Ideen: Währungsunion, die europäische Zeitbombe
22. Juli 20111986 The Guardian London -
Eurokrise: Teure Verschnaufpause
22. Juli 2011571 Die Welt Berlin -
Schuldenkrise: Für Dublin und Lissabon wird’s billiger
22. Juli 2011PresseuropIrish Independent -
Eurozone: Erleichterung und Misstrauen in Athen
22. Juli 2011262 Presseurop -
Eurozone: Schmerzvolle griechische Lektion
22. Juli 2011PresseuropGazeta Wyborcza -
Eurokrise: Schluss mit den Spielchen
20. Juli 2011901 Ta Nea Athen -
Schuldenkrise : Italien und Spanien in Turbulenzen
19. Juli 2011512PresseuropPresseurop -
Europäische Banken: Stresstests: Klappe halten, weitermachen
18. Juli 20111061 Mediapart Paris -
Eurokrise: Ohne Wall Street geht’s nicht
14. Juli 201110311 Die Zeit Hamburg -
Spanien: Die guten Geschäfte der Ratingagenturen
14. Juli 20111PresseuropEl Periódico de Catalunya -
Schuldenkrise : Nach Portugal ist auch Irland Ramsch
13. Juli 20111PresseuropThe Irish Times -
Schuldenkrise: Spanien gibt Deutschland die Schuld
13. Juli 20111PresseuropLa Vanguardia -
Eurozone: Entscheidende Schlacht um Italien
12. Juli 20111354 La Repubblica Rom -
Schuldenkrise: „Das ist der Euro, ihr Idioten!“
12. Juli 20111317 Presseurop -
Eurokrise: Italien am Abgrund?
11. Juli 20111PresseuropFinancial Times Deutschland, Financial Times Deutschland -
Euro-Zone: Die EZB im Widerstand
8. Juli 201150 Presseurop -
Schuldenkrise: Alle gegen die Rating-Agenturen
7. Juli 2011891PresseuropPresseurop -
Schuldenkrise: Portugals Ramschniveau lässt Irland zittern
7. Juli 2011PresseuropThe Irish Times -
Portugal: Moody‘s stuft Portugal auf Ramschniveau
6. Juli 20111Presseuropi -
Griechenland: Neuer Ärger für Athen
5. Juli 2011PresseuropPúblico -
Griechenland : Athen unter “EU-Protektorat”
4. Juli 2011PresseuropTo Ethnos -
Schuldenkrise: Hilf Griechenland so hilft Griechenland dir
1. Juli 2011PresseuropHandelsblatt -
Deutschland: Merkel, Alptraum der Wirtschaft
28. Juni 20111PresseuropHandelsblatt -
Schuldenkrise : Garantien in Lissabon, grünes Licht in Athen
24. Juni 2011PresseuropPúblico -
Schuldenkrise: Rettet Griechenland und geht unter
24. Juni 201125PresseuropPresseurop -
Schuldenkrise: Euro: Was die 27 vorbereiten
23. Juni 2011622 Le Monde Paris -
Schuldenkrise: Bitte nicht zur Last fallen
23. Juni 20112PresseuropLa Tribune -
Schuldenkrise: Black Box EZB
21. Juni 20111473 Mediapart Paris -
Schuldenkrise: Vorsichtiger Optimismus in Dublin
21. Juni 2011PresseuropIrish Independent
Am Donnerstag (18. August) war ein neuer Einbruch an den europäischen Börsen zu verzeichnen: das Treffen zwischen dem „Königspaar“ Sarkozy-Merkel am Anfang der Woche hatte nicht gereicht, um einer Wirtschaft zu helfen, die an Fahrt verliert, wie die europäische Presse feststellt.
Trotz aller demonstrativen Einstimmigkeit von Paris und Berlin sind die Visionen für Europa beider Länder äußerst verschieden. Und Deutschland ist zum größten Hindernis auf dem Weg zu mehr Integration geworden. Deshalb, so schreibt ein Kommentator der Times in seinem Leitartikel, müsse Frankreich in Europa das Heft in die Hand nehmen und sich von seinem Partner distanzieren.
Die von Angela Merkel und Nicolas Sarkozy bei ihrem Treffen am 16. August vorgeschlagenen Maßnahmen sind im Kampf gegen die Schuldenkrise nützlich. Wären sie Monate früher getroffen worden, wäre diese Krise zu vermeiden gewesen.
Angela Merkel und Nicolas Sarkozy treffen sich am 16. August in Paris, um jeden Zweifel der Märkte an ihrer Unterstützung des europäischen Finanzstabilisierungsfonds aus dem Weg zu räumen. Die europäische Presse sieht die Entwicklung des Euro allerdings skeptisch, da sich die beiden Länder nicht über die Einführung von Euroanleihen einig werden.
Obwohl die Schweiz kein EU-Mitglied ist und die öffentlichen Finanzen in Ordnung sind, leidet das Land unter der Eurokrise. Der einst so stabile Schweizer Franken hat in den letzten Wochen Rekordhöhen erreicht. Eine Katastrophe für den Export und die Tourismusbranche.
Das Zögern der europäischen Entscheidungsträger sowie die Gerüchteküche sind die Gründe für die neuen Börsenabstürze weltweit. Damit der Euro von dem Strudel nicht mitgerissen wird, ist eine finanzielle Integration nötig. Und nur Angela Merkel kann den Ausschlag in die eine oder andere Richtung geben.
Die europäischen Regierungen sind sich zwar über die Diagnose der kranken Weltfinanz und insbesondere der Eurozone einig, sie handeln aber unorganisiert und scheinen den Ernst der Lage nicht erfasst zu haben. Dabei ist die Zeit knapp, notiert Mediapart, und es gibt viel Arbeit.
An diesem 9. August macht die europäische Presse — mit Ausnahme der britischen — geschlossen mit einem Thema auf: Die Talfahrt der Aktienkurse trotz Einschreitens der Europäischen Zentralbank.
Gerade jetzt, wo die Existenz der Gemeinschaftswährung durch die Schuldenkrise bedroht wird, soll Prag der Eurozone beitreten? Die Idee mag geradezu hanebüchen erscheinen. Dabei wäre genau das vernünftig, meint eine tschechische Journalistin.
Die europäische Bürokratie arbeitet langsam und Deutschland verweigert weiterhin beharrlich die einzige Therapie, die den Euro und Europa retten kann: gemeinsame Verantwortung für die Staatsschulden und Verzicht auf nationale Souveränität in der Haushaltspolitik.
Während Rom und Madrid sich damit abmühen, die Märkte zu beruhigen und von ihrer Kreditwürdigkeit zu überzeugen, meldet die europäische Presse Skepsis an: Sind die 27 Länder und die EU-Institutionen wirklich fähig, sich in der Krise als glaubwürdige Akteure zu behaupten?
Mit jedem Tag werden die beiden Länder gegenüber den Märkten schwächer. Je mehr die Finanzierung ihrer Staatsschulden kostet, desto weniger Chancen haben sie, der Krise zu entkommen. Und bis jetzt weiß niemand, wie diese Spirale gestoppt werden kann.
Die Eurozone rückt immer näher an die von vorneherein zum Scheitern verurteilte Finanzunion heran. Doch Skeptiker sollten sich nicht freuen, denn das Chaos wird auch Großbritannien berühren.
Immerhin, die Euroländer haben sich auf dem Brüsseler Sondergipfel auf ein neues Rettungspaket für Griechenland geeinigt. Gelöst ist das Grundproblem deswegen noch lange nicht, und die Rechnung wird in der Zwischenzeit immer höher, warnt die Welt.
Das neue Rettungspaket entschärft das Risiko eines griechischen Bankrotts. Die Athener Presse bleibt aber geteilter Ansicht über seine konkreten Folgen.
Auf dem Sondergipfel der Eurozone wird sich entscheiden, ob die Griechenlandkrise gelöst werden kann. Dafür sei es höchste Zeit, meint ein Kolumnist aus Athen. Denn die Griechen haben es satt zu tun, was von ihnen verlangt wird, ohne dafür echte Gegenleistungen zu erhalten.
Den am 15. Juli veröffentlichten Ergebnissen der Stresstests zufolge sind die europäischen Banken widerstandsfähig. Das Problem ist, dass diese Tests den Bankrott eines Landes, den alle fürchten, unberücksichtigt lassen. So werden die Siebenundzwanzig die Krise nicht in den Griff bekommen, warnt Mediapart.
Es ist der zentrale Streitpunkt dieser Tage: Sollen private Anleger sich an den Rettungsaktionen für die Schuldenländer beteiligen? Deutschland vertritt diese Ansicht, vor allem mit Blick auf seine Parlamentarier, und führt die EU damit in eine Politik, die diejenigen vertreibt, die Union dringenst braucht: die Finanziers.
Italiens Wirtschaft steht nicht am schlechtesten in der Europäischen Union da, doch hohe Verschuldung und schwaches Wachstum machen es anfällig für Spekulation. Und jetzt, da diese neue Front eröffnet wird, könnte sich dort die Zukunft des Euro entscheiden.
Die Märkte stehen skeptisch dem griechischen Rettungsplan gegenüber und fahren nun Attacken auf die spanischen und italienischen Staatsschulden. Für die spanische Presse sind die Europäer schuld, die unfähig sind, zur Rettung der gemeinsamen Währung an einem Strang zu ziehen.
Indem sie den Leitzins anhebt und die portugiesischen Staatsanleihen garantiert, stellt sich die Europäische Zentralbank als Gegengewicht gegen die Rating-Agenturen, ohne dabei Krisenländer zu begünstigen, schreibt die europäische Presse.
Während die Einheitswährung wieder einmal kurz vor dem Zusammenbruch steht, treten die Regierungschefs der 27 EU-Staaten im Rahmen des Europäischen Rats in Brüssel zusammen, um ein System auszutüfteln, das eine Wiederholung der Griechenlandkrise garantiert ausschließt.
Für zahlreiche Ökonomen ist eine Umschuldung für Griechenland der einzige Ausweg aus der Schuldenkrise. Eine Option, die von der Europäischen Zentralbank kategorisch abgelehnt wird: das europäische Bankensystem würde zusammenbrechen. Zu einer Refom ist es jedoch nicht in der Lage.