Euro
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Frankreich-Italien: Wachstums-Achse gegen Spar-Achse
15. Juni 20125620PresseuropLe Monde, La Repubblica, La Stampa -
Schuldenkrise: Enorme Kapitalflucht
14. Juni 2012589PresseuropCorriere della Sera -
Krise in der Eurozone: Nicht Griechenland, sondern Europa ist das Problem
14. Juni 201211417PresseuropLe Soir -
Zypern: Schnell, ein Schuldenplan!
13. Juni 2012838 Cyprus Mail Nicosia -
Schuldenkrise: Italien glaubt sich sicher
13. Juni 201251125PresseuropLa Stampa, Il Sole-24 Ore -
Bankenkrise: Die große Lüge
12. Juni 201241928 Jornal de Negócios Lissabon -
Schuldenkrise: Tun sie etwas, Frau Merkel!
12. Juni 20124935PresseuropIl Sole-24 Ore, Financial Times -
Spanien: Pokern um die Rettung-Light
11. Juni 201210668 El País Madrid -
Spanien: Erleichterung und Besorgnis in Europa
11. Juni 2012771PresseuropDe Volkskrant, Les Echos, Die Welt & 2 weitere -
Banken-Krise: Spanien zwischen Panik und Prognose
6. Juni 2012162166 La Vanguardia Barcelona -
Schuldenkrise: Der Preis des Euros: deutsches Geld, französische Unabhängigkeit
6. Juni 20127941PresseuropSüddeutsche Zeitung -
Krise in der Eurozone: Hier kommen die Vereinigten Staaten von Europa
5. Juni 201279891 The Guardian London -
Spanien: Vorsicht vor den „Men in Black“
5. Juni 20121208PresseuropABC -
Euro-Krise: Ein Maastricht II für Spanien- und Zypern-Rettung?
4. Juni 20129215PresseuropDiário económico -
Euro-Zone: Barroso plädiert für Bankenunion
31. Mai 20124221PresseuropDer Standard -
Griechenland: Attitüden und Plattitüden
31. Mai 201216337 Coulisses de Bruxelles Brüssel -
Eurokrise: Berlin will Europa mit Treuhand und Agenda 2010 retten
28. Mai 201217644PresseuropDer Spiegel -
Europäischer Rat: Krise? Da ist der Ausweg!
24. Mai 2012162120 France Inter Paris -
Literatur: Sarrazins Kreuzzug gegen den Euro
23. Mai 20122911PresseuropFrankfurter Rundschau -
Griechenlandkrise: Athen braucht “Geuro”
22. Mai 2012863PresseuropEUobserver.com -
G8: Wachstum wecken, eine große Aufgabe
21. Mai 201216344 El País Madrid -
Spanien : EZB beteiligt sich an Bankenreform
16. Mai 2012505PresseuropCinco Días -
Griechenland-Krise: Der Euro-Ausstieg: ein Bluff
15. Mai 201229684 La Stampa Turin -
Euro-Zone: Euro-Schutzwall könnte mit Griechenland zu Fall kommen
15. Mai 2012651PresseuropFinancial Times -
Griechenland: Athen „muss den Euro jetzt verlassen”, meint Der Spiegel
14. Mai 20128614PresseuropDer Spiegel -
Euro-Zone: Wachstum muss her!
10. Mai 2012303107 Il Sole-24 Ore Mailand -
Schuldenkrise: Draghi stellt Wachstumsplan vor
4. Mai 20128323Presseurop -
Euro-Zone: Europa braucht den deutschen Sparmeister
26. April 20128935 Die Zeit Hamburg -
Wirtschaft: IWF, der schwierige Verbündete
18. April 2012199122 NRC Handelsblad Amsterdam -
Eurozone: Eine teure Illusion
2. April 20122958 De Volkskrant Amsterdam -
Italien: Die Werkstatt der falschen Euros
23. März 20123514 La Repubblica Rom -
Eurogruppe : Ein Deutscher an die Spitze?
19. März 2012521PresseuropSüddeutsche Zeitung, Financial Times Deutschland, Financial Times Deutschland -
Eurozone: Der Sturm ist vorüber. Politiker, jetzt seid ihr dran!
14. März 201210557 La Stampa Turin -
Eurozone: Eurogruppe gibt Spanien keinen Rabatt
13. März 2012528PresseuropEl País -
Eurozone: Wer bekommt die Griechenland-Hilfe?
9. März 20127058PresseuropDie Gazette -
Griechenland: Der vereitelte Schiffbruch
9. März 201294146 To Ethnos Athen -
Niederlande: Euro-Ausstieg: Wilders’ Argumente überzeugen nicht
6. März 20124517PresseuropDe Volkskrant -
Tschechische Republik: Prag im Abseits?
5. März 2012481PresseuropHospodářské noviny -
Schuldenkrise: Bundesbank weist EZB zurecht
1. März 2012557PresseuropFrankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung -
Eurokrise: Arm wie ein Grieche in Deutschland
29. Februar 201242819 Cicero Berlin -
Schuldenkrise: Zweitwährung für Schuldenländer
29. Februar 201212945 Eesti Päevaleht Tallinn -
Deutschland: Merkels Mini-Parlament scheitert an Karlsruhe
29. Februar 2012461PresseuropSüddeutsche Zeitung -
Griechenland: Mauern ist keine Option
22. Februar 201219798 La Repubblica Rom -
Griechenlandkrise: Rettungspaket: Die Banken sagen danke
22. Februar 201223924PresseuropDie Tageszeitung -
Eurozone: EU verstärkt Kontrolle der Länderhaushalte
22. Februar 2012604PresseuropFinancial Times -
Griechenland: Wir können uns keine Fehler mehr leisten
21. Februar 20125510 To Ethnos Athen -
Griechenlandkrise: Die Rettung rettet nicht, sagt die Troika
21. Februar 201233911PresseuropFinancial Times -
Griechenlandkrise: Brüssels tödliche Therapie
15. Februar 201247796 Die Zeit Hamburg -
Griechische Krise: Europas Mitschuld am Athener Debakel
10. Februar 201241256 La Stampa Turin -
Schuldenkrise: Europas Schicksal auf Montis Schultern
10. Februar 2012953PresseuropTime
Seit Wochen lag es in der Luft: Nikosia steht kurz davor, die EU um eine Notfall-Hilfspaket von geschätzten 3-4 Milliarden Euro zu bitten. Damit will es seine von den griechischen Schulden gebeutelten Banken rekapitalisieren. Die Zeit drängt, berichtet die englischsprachige Tageszeitung Cyprus Mail.
Der Zusammenbruch des spanischen Bankensystems ist eine staatliche Schande, meint der Leiter des portugiesischen Jornal de Negócios. Denn er ist auf die Komplizenschaft von Banken und Politikern und die Verleugnung der Krise zurückzuführen. Die Konsequenzen tragen aber die Bürger.
Nachdem sie wochenlang abstritt, dass der spanische Bankensektor Hilfe brauchte, entschloss sich die Regierung in Madrid doch dazu, die EU um ihre Unterstützung zu ersuchen. Und pokerte geschickt, damit auch die Deutschen mitmachten. Hier die Entschlüsselung.
Wann wird der Rettungsplan für den spanischen Bankensektor fertig sein? Seit Wochen stellt sich die europäische Presse diese eine Frage. Daran, dass er kommen wird, zweifelte wohl niemand. Am 9. Juni bat die Regierung die EU nun endlich darum, die tief in Immobilienkredit-Schulden steckenden spanischen Banken zu rekapitalisieren.
Bis zu dieser Woche hat Madrid geglaubt, man könne mit Bankenhilfen bis zur Wahl in Griechenland warten. Weil sich keine einfache Lösung zeigt, herrscht jetzt Panik.
Wenn Deutschland für die Krise der Eurozone zahlen soll, dann ist eine finanzielle und politische Union der wahrscheinliche Preis. Die Pläne dafür werden bereits entworfen, im Hinblick auf den EU-Gipfel vom 28.-29. Juni, der vielleicht eine große Tragweite haben wird.
Eine Mehrheit der Griechen ist der Meinung, dass die Euro-Gruppe und der IWF ihnen zuviel abverlangt. Am 17. Juni werden sie vermutlich den Gegnern des von der Regierung unterzeichneten Sparplans eine parlamentarische Mehrheit verschaffen. Doch lange wird man die Reformen nicht aufschieben können, will das Land nicht im Chaos versinken.
Am Sondergipfel vom 23. Mai haben die siebenundzwanzig EU-Mitgliedsstaaten akzeptiert, die Diskussionen über gemeinsame Investitionen und Eurobonds zu eröffnen. Damit haben sie es endlich geschafft, die Kluft zwischen „tugendhaften“ und „verschwendirischen“ Ländern zu überwinden. Ein Schritt in Richtung mehr wirtschaftliche Integration.
Beim Treffen der G8 in Camp David kamen die reichsten Länder darin überein, das Wachstum anzukurbeln, insbesondere in Europa. Das wäre ein radikaler strategischer Wandel im Vergleich zum bisher gefahrenen Sparkurs. Sind die führenden Politiker dazu bereit?
Während eifrig über einen eventuellen Austritt Griechenlands aus der Eurogruppe spekuliert wird, sollte man bedenken, dass das Land nicht ohne die Gemeinschaftswährung überleben und Europa sich einen derartigen Austritt nicht leisten kann. Deshalb sollten alle mit offenen Karten spielen.
Die unterschiedlichen Wahlergebnisse vom 6. Mai haben gezeigt, wie zerrissen das Verhältnis zwischen Politikern und Bürgern ist. Um zu verhindern, dass die Situation aus dem Ruder läuft, muss die obsessive Sparpolitik jetzt beendet werden. Solidarität und die Integration müssen gestärkt werden, denn sie haben Europa stark gemacht, meint ein italienischer Leitartikler.
Holland, Frankreich, die EZB...: Europa steht gegen Deutschlands strikten Sparkurs auf. Der Fiskalpakt könnte scheitern. Aber Berlin muss sich und Europa zur Disziplin drängen, schreibt ein deutscher Wirtschaftsjournalist.
Der Internationale Währungsfonds hat gerade Europa vor der Gefahr einer neuen Krise gewarnt. Zwar gehört die Institution zur Troika, die den strauchelnden Ländern Hilfe leisten soll, doch unter dem Vorsitz der neuen Direktorin, der Französin Christine Lagarde, zeigt sich der Retter seit einem Jahr weniger versöhnlich.
Nun ist genug Geld da, um die Eurozone vor einer neuen Krise zu schützen, versicherten die europäischen Finanzminister am 29. März. Zieht aber erst einmal ein neues Unwetter auf, droht dieser buchhalterische Hokuspokus schneller aufzufliegen als man denkt.
Aus der Gegend um Giugliano, einer der Camorra-Hochburgen in der Nähe von Neapel, kommt fast die Hälfte der im Umlauf befindlichen Euro-Banknoten. Mehr als eine Milliarde wurden so durch ein internationales Netzwerk in den Verkehr gebracht – durch seine Ableger in Afrika und Lateinamerika ist die Stabilität der Gemeinschaftswährung bedroht.
Die europäische Wirtschaft scheint den Höhepunkt der Krise überstanden zu haben und befindet sich auf dem Genesungsweg. Nun darf sich die Politik nur nicht mehr zum Sklaven ihrer eigenen Unentschlossenheit und der bevorstehenden unvorhersehbaren Wahlergebnisse machen.
Als die griechische Regierung 85 bis 95 Prozent ihrer Gläubiger überzeugen konnte, einem Schuldenschnitt zuzustimmen, tat sie letzten Endes, was von ihr erwartet wurde. Nun heißt es, den der Bevölkerung auferlegten Opfern einen Sinn zu verleihen.
Beamte, die wegen Geldmangels nicht mehr arbeiten können, Rentner ohne Rente: Experten haben ausgerechnet, wie sich das griechische Sparpaket in Deutschland anfühlen würde. Das Ergebnis ist beunruhigend, wie viele andere Nachrichten, die uns aus dem Krisenstaat erreichen.
Anstatt die Eurozone zu verlassen, täten die am höchsten verschuldeten Länder gut daran, zusätzlich eine nationale Währung einzuführen. Sie wäre parallel zur Gemeinschaftswährung im Umlauf, wie es schon einmal bei den ehemaligen Sowjetrepubliken zum Zeitpunkt ihrer Unabhängigkeit der Fall war, schreibt ein estnischer Politologe.
Soll Europa Griechenland aus der Eurozone werfen, und zum Schutz eine Mauer um sie hochziehen? Die Idee scheint nach dem Geschmack einiger Staatenlenker zu sein. Die Krise würde sie aber nicht lösen. Vielmehr wäre sie das Ende unserer gemeinsamen Kultur.
Die Eurogruppe hat sich endlich auf ein zweites Rettungspaket für Griechenland in Höhe von 130 Milliarden Euro geeinigt. Zusätzlich werden 107 Milliarden Euro Schulden erlassen. Doch ohne ein wirkliches Konjunkturprogramm wird dieser Betrag nicht zur wirtschaftlichen Erholung des Landes reichen, warnt To Ethnos.
Die Eurogruppe vertagt ihr Treffen und stoppt damit vorerst ein weiteres Rettungspaket für Griechenland. “Politische Garantien” zur Einhaltung des Sparplans fehlen, heißt es. Aber statt der brutalen Schocksanierung aus Brüssel braucht Athen jetzt ein Aufbauprogramm. Statt Stigmatisierung, Solidarität.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.