Landwirtschaft
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Kriminalität : Die Bio-Mafia
21. Mai 2013137424 Die Tageszeitung Berlin -
Porträt : Die Lövin beißt sich durch
8. Mai 20134551 Fokus Stockholm -
Landwirtschaft : „Rumänien, neues Eldorado für den Erwerb von Agrarland”
8. Mai 2013988PresseuropJurnalul Naţional -
Polen: Auseinandersetzung mit den Slowaken
27. März 20134223PresseuropGazeta Wyborcza -
Czech Republic: Nečas kürzt Bauern mehr EU-Fördermittel als nötig
13. März 2013121PresseuropHospodářské noviny -
EU-Parlament: Der Anfang der Rettung der Fische
8. Februar 201359PresseuropLibération, La Vanguardia, Le Monde, Süddeutsche Zeitung -
GAP: Die grüne Revolution hängt von Europa ab
30. Januar 201358315 La Repubblica Rom -
Geopolitik: Rumänien: Kornkammer Europas?
8. Januar 20132666 Adevărul Bukarest -
EU-Haushalt: Schafft die GAP ab
27. November 201237338 The Guardian London -
Ungarn: Der Kampf ums Land
30. Oktober 20121219 Le Monde Paris -
Rumänien: Bio fällt auf fruchtbaren Boden
30. April 20124201 Le Monde Paris -
Umwelt: EU zu lax im Umgang mit Pestiziden?
4. April 201263PresseuropLe Monde -
Landwirtschaft: EU-Marokko-Ablommen ein Schlag für Spanien
17. Februar 20127410PresseuropEl País -
Fischerei: EU-Abkommen mit Marokko scheitert an Sahara
15. Dezember 201160PresseuropEl País -
GAP: Der Kreuzzug von Kommissar Cioloş
13. Oktober 201122PresseuropPresseurop -
Italien: Kein Grana Padano ohne die Inder
9. September 2011454 The New York Times New York -
Umwelt: Die schmutzige Seite der „sauberen“ Energie
18. August 20113818 La Repubblica Rom -
Polen: Falsches Bio, echtes Gold
8. August 20113331 Polityka Warschau -
Polen: Kein Eldorado an der Weichsel
2. August 201141 NRC Handelsblad Amsterdam -
Irland: Aufstand der Torfstecher
23. Juni 201172 The Guardian London -
EHEC: Peanuts für die Bauern
8. Juni 20111PresseuropLa Razón -
Polen: Zuckermarktreform, die bittere Pille
23. Februar 2011PresseuropDziennik Gazeta Prawna -
Landwirtschaft : GAP: Vom Brachland zum Vorzeige-Acker
19. November 2010PresseuropLibération -
EU-Haushalt: Wohin steuert die GAP?
18. November 201047 Svenska Dagbladet Stockholm -
Fischfang : Schweden und Dänen im Kabeljau-Krieg
15. November 201011PresseuropGöteborgs-Posten -
Nahrungsmittel: Panik im Mehlsack
6. August 2010PresseuropGazeta Wyborcza -
Rumänien: Bananenrepublik im wahrsten Sinne
21. Juli 2010PresseuropRomânia libera -
Österreich: Der Speck ist weg
24. März 20101PresseuropDer Standard -
GVO: Barroso stolpert über eine Kartoffel
3. März 2010PresseuropLe Soir -
Viehzucht: Schweine haben kein Schwein
22. Februar 20101081 De Morgen Brüssel -
Transgener Anbau: Barrosos Hunger nach GVO
15. Februar 2010441 Adevărul Bukarest -
Griechenland: Landwirte gegen Sparpolitik
26. Januar 2010PresseuropTo Ethnos -
Rumänien: Gesundes neues und teures Jahr
4. Januar 2010PresseuropRomânia libera -
Wein: Der Tokajer-Krieg
23. Dezember 200922 Polityka Warschau -
Fischfang: Kabeljau darf wieder ins Netz
15. Dezember 2009PresseuropPúblico -
Viehzucht: Niederlande im Q-Fieber
10. Dezember 2009PresseuropNRC Handelsblad -
CO2: Europas giftige Landwirtschaft
23. November 2009281 Le Figaro Paris -
GAP: Zucker-Zocker in Europa
17. November 2009351 International Herald Tribune Paris -
Milchkrise: Dolchstoß für Milchkühe
20. Oktober 200918 La Repubblica Rom -
Wirtschaft: Wer hat Geld für den Milchmann?
21. September 2009Le Monde Paris -
GAP: Es grünt so grün meine Subvention
3. September 200919 The Daily Telegraph London -
Gemeinsame Agrarpolitik: Finger weg von den Milchquoten
23. Juli 2009PresseuropLa Libre Belgique -
Tschechische Republik: Acker zu verschleudern
6. Juli 200915 Respekt Prag -
Frankreich: Gepunschter Rosé vertreibt polnischen Klempner
2. Juni 2009PresseuropLe Monde -
Lebensmittelindustrie: Von Etiketten, Lobbying und Orangeade ohne Apfelsinen
29. Mai 200941 La Stampa Turin
Der Betrug bei Biozertifikaten hat eine neue Dimension angenommen: Große Mengen, internationale Warenflüsse, ein komplexes Firmengeflecht, korrupte Aufsichtsorgane...das kann man getrost als organisierte Kriminalität bezeichnen, meint die TAZ.
Seit ihrer Wahl 2009 ins Europäische Parlament hat sich die Schwedin Isabella Lövin ein einziges Ziel auf die Fahne geschrieben: Den Kampf gegen die Überfischung. Auch wenn sie dabei manchem Volksvertreter auf die Füße tritt oder Arbeitsplätze in ganzen Landstrichen bedroht.
Die Reform der gemeinsamen Agrarpolitik soll dieses Jahr abgestimmt werden und zu mehr Nachhaltigkeit und fairem Handel beitragen. Bedroht wird sie allerdings durch den Einfluss von Lobbygruppen der Agrar- und Nahrungsmittelindustrie, meint der Gründer der Slow-Food-Bewegung und richtet einen Appell an die Bürger und die Europaabgeordneten.
Der Kampf um Rohstoffe wird sich 2013 noch verschärfen. Zur Deckung ihres Energiebedarfs hält sich die EU an Russland, doch eines ihrer Mitgliedsländer könnte sie mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen beliefern. Vorausgesetzt, die Rumänen nehmen ihre Chancen wahr.
Die Gemeinsame Agrarpolitik war einer der Streitpunkte des letzten EU-Gipfels. Wie können wir mitten in einer Wirtschaftskrise die Franzosen unterstützen und eine 50 Milliarden Euro teure Politik verteidigen, die reichen Landbesitzern zugute kommt und nichts für den Umweltschutz tut, schimpft Umweltkolumnist George Monbiot.
Ab 2014 können Ausländer Agrarflächen erwerben, die heute den Ungarn vorbehalten sind. Viktor Orbans Regierung versucht die von der EU gesetzte Frist aufzuschieben. Bis zu ihrem Ablauf konkurrieren Landwirte und reiche, oft regierungsnahe Persönlichkeiten um die interessanten Grundstücke.
Verführerisch günstiges Ackerland lässt sie nicht lange zögern: In Rumänien bauen sich immer mehr Europäer ihre eigenen Landwirtschaftsbetrieb auf und tragen zur Modernisierung der Lokalkultur bei, insbesondere im Bio-Bereich.
Manche Erzeugnisse der weltweit berühmten italienischen Lebensmittelindustrie werden von indischen Arbeitern in Italiens Landwirtschaftsprovinzen am Leben erhalten. Und da regt sich nicht einmal die immigrantenhetzerische Lega Nord auf.
Die unter der Krise leidenden italienischen Bauern steigen massiv auf den profitableren intensiven Maisanbau zur Biogasproduktion um. Nur werden sie so nunmehr zum Spielball von Spekulanten und schaden der biologischen Vielfalt, kritisiert ein Mitbegründer der Slow-Food-Bewegung.
In Sachen Betrug hat so jedes EU-Land seine Spezialität: Die Griechen haben Olivenbäume aus Plastik erfunden und die Italiener die virtuellen Orangen. In Polen sind falsche Bio-Bauernhöfe in Mode. Nur: Sie sind völlig legal, wir Polityka berichet.
Seit den Neunzigerjahren haben sich Hunderte von Landwirten aus ganz Europa und insbesondere aus den Niederlanden in Polen niedergelassen, weil dort Ackerland so günstig war. Doch nun will Warschau kleine lokale Betriebe fördern, was die ausländischen Landwirte benachteiligt.
Am 18. November veröffentlicht die EU-Kommission ein Positionspapier zur Gemeinsamen Agrarpolitik. Hauptanliegen: eine Umverteilung der Staatsausgaben und Hilfen an die landwirtschaftlichen Betriebe.
Die Züchter könnten gut darauf verzichten, die Ferkel sowieso: Die grausame, schmerzhafte Kastration der Schweine dient nur dazu, die deutschen Verbraucher bei Laune zu halten. Deshalb sollte sie verboten werden, protestiert der berühmte flämische Lyriker und Schriftsteller Dimitri Verhulst.
Schon gleich nach ihrer Einsetzung wirft die neue EU-Kommission die Debatte über die Einführung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) wieder auf. Ein Thema, über das sich die Mitgliedsstaaten, die Lobbys und Brüssel schon lange streiten.
Nirgendwo auf der Welt ist Zucker teurer als in der Europäischen Union. Dafür gibt es zwei Gründe: großzügige Agrarsubventionen, die den 7 Milliarden Euro schweren Sektor abstützen... und lukrative Betrügereien, die von den Begünstigten, also den europäischen Zuckerfirmen selbst ausgeführt werden. Ein Bericht des International Herald Tribune.
Der Sturz des Milchpreises in Europa während der letzten Monate hat die Herstellungskosten so in die Höhe getrieben, dass manche Milchbauern ihre Kühe lieber schlachten, als ein Verlustgeschäft zu machen. Darum fordern sie, dass die politische Diskussion um Quoten und Subventionen weitergeführt wird. Ein Bericht aus Norditalien.
Liberalisieren oder regulieren? Angesichts des Streiks und der Milchablassungen, die in mehreren Ländern von den schwer getroffenen Milchbauern organisiert wurden, sind sich die Mitgliedsstaaten und die EU-Kommission bei der Antwort auf diese Frage uneinig. Eine Debatte, die schwer zu entscheiden sein wird, betont Le Monde.
Bestellbarer Boden ist in der Tschechischen Republik billiger zu haben als sonstwo in Europa. Ab 2011 dürfen die Parzellen an Ausländer verkauft werden. Muss man sich nun in und um Pilsen fürchten von reichen europäischen Landwirten überollt zu werden, fragt das Prager Magazin Respekt.
Wein als Puder, Käse ohne Milch, Bioprodukte mit GVO. All diese Produkte entsprechen den EU-Normen. Schuld daran ist die nordeuropäische Lobby der Nahrungsmittelindustrie, schreibt La Stampa. Die Mittelmeeranreiner, allen voran Italien, hätten gerne eine Union, die Landwirtschaft von hoher Qualität unterstützt.