Kultur & Debatten
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Frankreich: Die Existenzkrise der Buchmesse
25. März 2010PresseuropLibération -
Sprachen: Französisch widersteht, Deutsch vergeht
22. März 20101555 Rzeczpospolita Warschau -
Estland: Weiße Seiten gegen dunkle Gesetze
19. März 2010PresseuropPostimees -
Literatur: Falscher Shakespeare doch echt
16. März 2010PresseuropThe Daily Telegraph -
Irland: Die Vereinigung rechnet sich
12. März 201027 The Guardian London -
Niederlande: Stuyvesant-Sammlung unterm Hammer
9. März 2010PresseuropDe Volkskrant -
Eine Stadt in Europa: Ruhr - aus Kohle mach Kultur
5. März 201069 Der Spiegel Hamburg -
Internet: Privatleben? Altersabhängig
3. März 201061 The Times London -
Datenschutz: Berlin löscht, EU schöpft
3. März 201019 Süddeutsche Zeitung München -
Kino: Ein Prophet: Sprache ist Macht
2. März 20101512 The Guardian London -
Dänemark: Streitbarer Kompromiss
26. Februar 20101PresseuropPolitiken -
Europäerin der Woche: Florence Aubenas: Im Herzen der Krise
26. Februar 2010102 Le Monde Paris -
Identität: Lob auf das multiple Ich
19. Februar 20101812 De Standaard Brüssel -
Die Europäerin der Woche: Agata Buzek, Papas talentiertes Liebchen
19. Februar 2010Polska The Times Warschau -
Medien: Für Pressefreiheit klicken Sie auf Island
18. Februar 2010861 Adevărul Bukarest -
Mehrsprachigkeit: Ciao domnule Orban et danke you
11. Februar 2010211 Dilema Veche Bukarest -
Kino: Berlinale: Masse statt Klasse
11. Februar 2010PresseuropDer Tagesspiegel -
Europäerin der Woche: Helene Hegemann, Dichterin 2.0
11. Februar 20101654 Berliner Zeitung Berlin -
Belgien: Türkische Filme größer als Hollywood
10. Februar 201013 De Standaard Brüssel -
Eine Stadt in Europa: Teschen: und in der Mitte eine Grenze
5. Februar 2010241 Polityka Warschau -
Tschechische Republik: Prag will Nobel für chinesischen Dissidenten
4. Februar 2010PresseuropLidové noviny -
Kommunikation: Warum so hässlich?
2. Februar 201062 NRC Handelsblad Amsterdam -
TURM ZU BABEL: Das bläst mich auf
29. Januar 2010Cafebabel.com Paris -
Internet: E-Museen spinnen ihr Netz
29. Januar 201090 De Volkskrant Amsterdam -
Trend: Kassenschlager Opernkino
27. Januar 2010Svenska Dagbladet Stockholm -
Europäer der Woche: Cantona: unterm Trikot ein Künstler
26. Januar 201051 Le Monde Paris -
Ungarn: Pécs, nur die Kultur fehlt
22. Januar 201020 Hírszerzö Budapest -
Dänemark: Mohamed-Karikaturist unterstützt Haiti
21. Januar 2010PresseuropJyllands-Posten -
Niederlande: Undercover bei den Populisten
13. Januar 20101PresseuropHP/De Tijd -
Fernsehen: Wir wollen europäische Stars !
8. Januar 20101 Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Frankfurt -
Niederlande: Philips lässt Eindhoven in neuem Glanz erleuchten
6. Januar 2010De Volkskrant Amsterdam -
Großbritannien: Die Stimmen des Nordens
5. Januar 2010Télérama Paris -
Presserecht: Im Königreich des guten Rufs
4. Januar 2010191 Der Spiegel Hamburg -
Dänemark: Mohammed-Karikaturen: Kein Ende in Sicht
4. Januar 2010PresseuropJyllands-Posten -
Literatur: Max Havelaar, mehr als fairer Handel
30. Dezember 2009321 Trouw Amsterdam -
Rumänien: "Adio" Cotidianul
23. Dezember 2009PresseuropCotidianul -
Anschauungen über Europa / 1: Warum liebt mich keiner?
23. Dezember 200950 Cicero Berlin -
Osteuropa: Radio Free Europe, Ceausescus Plage
17. Dezember 2009142 Jurnalul Naţional Bukarest -
TURM ZU BABEL: Dudu gibt den Ton an
11. Dezember 20091 Cafebabel.com Paris -
Wahlen in Rumänien: Wanderer, kommst du nach Bukarest...
4. Dezember 2009Libération Paris -
TURM ZU BABEL: Mit Kutte, Rute oder Besen
4. Dezember 200939 Cafebabel.com Paris -
Religion: Glaube, ein relativer Wert
2. Dezember 2009191 El Mundo Madrid -
TURM ZU BABEL: Immer selbes Summen im Ohr
27. November 2009Cafebabel.com Paris -
Literatur: Kafkas Prozess vor Gericht
24. November 2009PresseuropDie Zeit -
TURM ZU BABEL: Von Korinthen, Fliegen und Kichererbsen
23. November 2009Cafebabel.com Paris -
Tschechische Republik: Stinkefinger in der Samtenen Revolution
23. November 2009PresseuropTýden -
Belgien: Neue Medien lassen Königin Fabiola sterben
17. November 2009PresseuropLe Soir -
1989: Eine sanft masochistische Revolution
16. November 200910 Lidové noviny Prag -
Slowakei: Presse: Gegängelt in den Druck
16. November 20091 De Volkskrant Amsterdam -
Frankreich: Mundverbot für Autoren?
13. November 2009PresseuropLibération
Nach 15 Jahren Friedensprozess scheint der Gedanke an ein vereinigtes Irland nicht mehr so abwegig wie früher. Sogar die Unionisten sollten sich diesem Standpunkt anschließen, findet Seumas Milne im Guardian.
Das Ruhrgebiet erlebte Aufstieg und Fall einer ganzen Industrie. Im Jahr der Kulturhauptstadt soll der Strukturwandel besiegelt werden. Aber wie soll das gehen, mitten in der Wirtschaftskrise, und in einer Region mit einer so prägenden Montangeschichte, fragt der Spiegel.
In welchem Umfang sollte man die persönlichen Informationen im Internet kontrollieren können? In Sachen Privatsphäre existiert so etwas wie ein Generationskonflikt, meint der britische Journalist David Aaronovitch.
Das deutsche Verfassungsgericht hat am 2. März verfügt, alle im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung gehorteten Daten zu löschen. Dabei hätte es die EU-Richtlinie zum Kampf gegen den Terrorismus attackieren müssen. Denn sie macht die Datensammlung erst möglich, meint die Süddeutsche Zeitung.
Anlässlich der Zeremonie der französischen Césars räumte Jaques Audiards Ein Prophet ordentlich ab und schickt sich nun an, den Oscar für den besten ausländischen Film nach Hause zu tragen. Eine der Lektionen des Films: In der hektischen globalisierten Welt gehört die Zukunft denjenigen, die zwei oder sogar drei Sprachen beherrschen.
Die Journalistin Florence Aubenas tauchte nach ihrer Geiselhaft im Irak sechs Monate lang in die Welt der prekären Arbeitsverhältnisse ein. Ihren Erfahrungsbericht veröffentlichte sie in einem Buch, in dem eine in Europa verkannte Realität aufgezeigt wird.
Flame, Wallone oder Belgier? Oder vielleicht einfach Europäer? Für den Schriftsteller Geert van Istendael ist die Identitätsvielfalt der Untertanen Alberts II. kein Handicap. Im Gegenteil. In einer sich wandelnden Welt könnte das eine Inspiration für andere Völker sein.
Die Berlinale kürte sie zu einer der zehn besten europäischen Jungschauspieler des Jahres. Eine begehrte Rolle nach der anderen wird mit der polnischen Akteurin besetzt. Die Tochter des Präsidenten des EU-Parlaments ist nämlich gerade dabei, sich einen Vornamen zu machen.
In Island sollen medienfreundliche Gesetze zusammengetragen und die Journalisten weltweit vor Prozessen geschützt werden. Mehrere Abgeordnete unterstützen die Idee, welche die Internetseite WikiLeaks auf den Weg gebracht hat.
Eigentlich sollte das Ressort der Mehrsprachigkeit vor allem den neuen rumänischen Kommissar Leonard Orban nach dem Beitritt seines Landes beschäftigen, doch es erwies sich als ganz und gar nicht überflüssig. Schade, dass es in der neuen Zusammensetzung nicht beibehalten wurde.
Den Flamen sind sie gelegentlich zu unfein, außerdem laufen sie nicht selten ohne Untertitel. Dennoch locken türkische Filme oft mehr Zuschauer in die Kinos als die heimischen Produktionen. Zu verdanken ist das dem zahlenmäßig zwar begrenzten aber dennoch sehr fordernden Publikum, berichtet De Standaard.
Es ist nicht einfach, Geburtstag zu feiern, wenn die Geschichte einen geteilt hat. Trotz der bestehenden Spannungen zwischen Polen und Tschechen in der Region, ist die Grenze, die beide Städte trennt, zunehmend ein Gewinn für das tägliche Leben in Teschen und Tschechisch Teschen.
Es kommt viel — schlecht gemachte — Kommunikation aus Brüssel. Ob im Internet, in Broschüren oder mit ihren Logos: die europäischen Institutionen sind an Einfallslosigkeit nicht zu übertreffen. Lasst endlich echte Designer ran, fleht ein niederländischer Journalist.
Die erfolgreiche Website der Tate zeigt, wie das Internet dazu beitragen kann, die Sammlungen – und die Depots – der großen Museen aufzuwerten, ihre Ausstrahlung zu intensivieren und neue Besucher anzuziehen.
In ganz Europa vermehren sich die von der New Yorker Metropolitan Oper ins Leben gerufenen Live-Übertragungen kultureller Events in die europäischen Kinosäle. So kann Kultur wirklich demokratisiert werden, freut sich Svenska Dagbladet.
Nach seiner Rolle in Ken Loachs Looking for Eric steht der ehemalige Star von Manchester United auf der Bühne eines großen Pariser Theaters. Porträt des legendären Fußballers in seiner zweiten Haut eines sensiblen und passionierten Künstlers.
Die gemeinsam mit Istanbul und Essen zur Europäischen Kulturhauptstadt 2010 gewählte ungarische Stadt Pécs hat Schwierigkeiten, aus dem Schatten von Budapest zu treten. Ist das Land unfähig, ein Ereignis zu veranstalten, das Europas Interesse erweckt, fragt sich die Nachrichtenwebseite Hírszerzö.
Früher konnte man im Fernsehen Stars und Serien aus anderen Ländern entdecken. Heute, meint der Journalist Nils Minkmar, sind die Grenzen zwar geöffnet, aber Europa ist im Fernsehprogramm noch nicht angekommen.
Liverpool, Manchester, Leeds… im Norden Großbritanniens spricht man in jeder Stadt ein anderes Englisch. Heute ist man wieder stolz auf die früher verpönten lokalen Dialekte. Selbst die stets sprachlich korrekte BBC stellt sie wieder ins Rampenlicht.
Der Name, der wie kein anderer für Fair Trade steht, ist zuerst einmal der Name des Titelhelden eines niederländischen Romans. Das 1859 erschienene Buch über die Unterdrückung der Indonesier zu Kolonialzeiten ist immer noch brandaktuell, trotz seines unkonventionellen Stils, der auch heute noch den Leser verwirrt.
Die Wähler lehnen sie ab, ihre Spitzenpolitiker sind blass, und sie ist schlecht nicht sexy: Die EU hat ein Image-Problem. Philosoph Wolfram Eilenberger findet die wahren Gründe der Europa-Müdigkeit zwischen Mythos und Realität.
Im Kommunismus war Radio Free Europe die einzige Möglichkeit, sich darüber zu informieren, was in Europa und in der Welt geschah. Die Rumänen ehren am Vortag des 20. Jahrestages der Revolution, durch die Nicolae Ceausescu zu Fall kam, den Radiosender, der zum Albtraum der Regierungen geworden war.
Macht das Baby "brähä", kehren Eltern oft per "happi happi" ins Säuglingsstadium zurück. So ist das überall in Europa. Cafebabel.com sammelt die Redewendungen der Jüngsten und ihrer Eltern.
Das Schweizer Referendum über Minarette hat die Debatte über die Stellung des Islam in Europa neu angefacht. Dem muslimischen Philosophen Tariq Ramadan, der immer wieder den positiven Beitrag der Muslime für die Kultur des alten Kontinents betont, antwortet der Journalist Arcadi Espada, dass die Religion keine Frage von moralischer Überlegenheit ist.
Einige der kitschigsten Pop-Songs besitzen die Gabe uns ein Loch ins Hirn zu bohren und sich dort häuslich einzurichten. Cafebabel.com spürt den gefürchteten Ohrwurm in allerlei europäischen Erscheinungsformen auf.
Der gewaltlose Fall des kommunistischen tschechoslowakischen Regimes am 17. November 1989 fand ohne die Erregung statt, die Revolutionen sonst so an sich haben. Der Journalist Jiří Peňás liefert hier eine psychoanalytische Interpretation der Ereignisse.
Slowakischen Journalisten führen kein ruhiges Leben. Immer wieder müssen sie einer populistischen Regierung die Stirn bieten, die stets das gleiche Ziel verfolgt: ihnen den Maulkorb anzulegen. Dafür erlässt sie Gesetze oder bringt sie vors Gericht. Dennoch schaffen es die Journalisten immer wieder, zahlreiche Skandale aufzudecken.