Kultur & Debatten
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Humor: In der Krise sind auch Götter machtlos
25. Mai 201232665 The Times London -
Debatte: Europa hat jetzt die Wahl
25. Mai 20129829PresseuropThe Economist -
Eurovision 2012: Baku kauft sich einen guten Ruf
25. Mai 20128020 Eesti Päevaleht Tallinn -
Krise in der Eurozone: Isoliert die Deutschen nicht
22. Mai 2012145237 The Independent London -
Portrait: Sascha Lobo, Nerdkönig in der Internetwüste
22. Mai 201281 Die Zeit Hamburg -
Debatte: Konservative: die Verpackung macht’s
21. Mai 20121578 Aftonbladet Stockholm -
Krise in der Eurozone: Lasst uns amerikanischer sein
18. Mai 20129425 Hospodářské noviny Prag -
Eurovision: Rambo Amadeus: der Crash der Klischees
18. Mai 2012951 Tportal Zagreb -
Eurokrise: Athens Schrei vernehmen
17. Mai 20121040176 La Repubblica Rom -
Debatte: Die große Koalition Europas
16. Mai 201216015 Süddeutsche Zeitung München -
Griechenland: Das Leben ist (fast) ein Krimi
16. Mai 20122995 The Guardian London -
Kino in Deutschland: Besinnungsaufsatz statt Filmspektakel
11. Mai 2012982 Die Zeit Hamburg -
Debatte: Eine Petition voller Naivität
10. Mai 20125712PresseuropAftonbladet -
Zeitgenössische Kunst: Die Pinselfabrik von Cluj Napoca
4. Mai 2012155 România libera Bukarest -
Porträt: Max Schrems kündigt Facebook die Freundschaft
27. April 20129254 Süddeutsche Zeitung München -
Europäische Union: Deutschland, übernehmen Sie!
26. April 201214871 De Volkskrant Amsterdam -
Eurokrise: Wenn das Volk zum Störfaktor wird
24. April 2012137898 Frankfurter Rundschau Frankfurt -
Eurokrise: Schadenfreude, mon amour
13. April 2012303165 El País Madrid -
Italien: Venedig, traurig-schöne Schaufensterstadt
12. April 20123529 Corriere della Sera Mailand -
Wirtschaft: Griechenland ist unsere Vorhut
28. März 2012129101 Hospodářské noviny Prag -
Niederlande: Was ist mit Holland los?
26. März 20127128 NRC Handelsblad Amsterdam -
Debatte: Der Deutsche ist kein Arbeitstier mehr
21. März 201235350 The Guardian London -
Debatten: Das Ende der Ideologien
15. März 201245613 Polityka Warschau -
Fiskalpakt: Der Sieg der Margaret Thatcher
12. März 201228525 Aftonbladet Stockholm -
Wirtschaft: Ist Keynesianismus heute ein Gedankenverbrechen?
7. März 201255948 The Irish Times Dublin -
Debatte: Finanzkrise: Politiker auf die Anklagebank?
6. März 201245520 El País Madrid -
Europäischer Rat: Es gibt Alternativen zum Fiskalpakt
2. März 201215842 The Independent London -
Fiktion: Per Anhalter durch die Eurokrise
2. März 201234410 Cicero Berlin -
Internet: ACTA gebremst, Google gerügt
2. März 20124551PresseuropThe Guardian, El País -
Bosnien-Herzegowina: “Liebe in Zeiten des Krieges”: Balsam für die Eliten und die Opfer
28. Februar 20121317 Oslobođenje Sarajevo -
Journalismus: Frankreichs Presse betreibt Selbstkritik
28. Februar 2012703PresseuropLibération -
Eurokrise: Europas Abschied von der Solidarität
24. Februar 201233186 Financial Times London -
Eurokrise: Wie Brüssel Griechenland verwüstet
17. Februar 2012663102 The Daily Telegraph London -
Debatten: Die Nationen werden Europa retten
16. Februar 201217130 Gazeta Wyborcza Warschau -
Debatte: Griechische Faulpelze! Das ideale Vorurteil
13. Februar 201287028 CriticAtac Bukarest -
Internet: ACTA auf dem Müll?
13. Februar 20121311PresseuropRzeczpospolita -
Denkmäler: Wie Europa sein Kulturerbe entseelt
8. Februar 20122012 Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurt -
Ungarn: Viktor Orbán für die Galerie
7. Februar 201226911 SME Bratislava -
Deutschland: Nennt uns Nazis, wenn’s euch Spaß macht
3. Februar 2012436304 Die Zeit Hamburg -
Theater: Ein Breivik-Stück, ein heilsamer Akt
27. Januar 2012833 Politiken Kopenhagen -
Schuldenkrise: 10 Thesen gegen den Aberwitz
27. Januar 2012162524 Süddeutsche Zeitung München -
Presse: Eine Zeitung für das Europa von morgen
26. Januar 20121127PresseuropLa Stampa, Le Monde, Gazeta Wyborcza & 3 weitere -
Interview: “Das Web ist der Grundpfeiler ihres Lebens”
25. Januar 20122241 Gazeta Wyborcza Warschau -
Internet: Ein “Recht auf Vergessen” wäre willkommen
25. Januar 2012577PresseuropLa Repubblica -
Portugal: Guimarães – mit Kultur aus der Krise
25. Januar 20121484 El País Madrid -
Internet: ACTA non grata
24. Januar 2012PresseuropGazeta Wyborcza -
Kino: Das Geheimnis des dänischen Films
20. Januar 20122831 Público Lissabon -
Debatte: Der Krieg als Argument zieht nicht mehr
19. Januar 201218667 De Morgen Brüssel -
Schottland: Wie das Königreich noch zu retten ist
13. Januar 201215425 The Guardian London -
Nationalität: Doppelte Staatsangehörigkeit, dein ist die Zukunft
11. Januar 201231316 The Economist London
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren - darunter dieser estländische Journalist.
Indem sie den Rettungsschirm für die krisengeschädigten Länder der Eurozone unterstützte, ging Angela Merkel schon sehr viel weiter als es ihre Wähler gerne sehen. Die Euro-Bonds, die der neue französische Staatspräsident François Hollande erzwingen will, sind aber wohl ein Schritt zuviel.
Aufstand gegen die Vorratsdatenspeicherung, Misstrauen vor Google und Facebook: Deutschland ist in Sachen Internet ein “Schwellenland”, sagt Sascha Lobo. Dem bekanntesten Blogger und Internierpioneer des Landes geht es da ähnlich. Er ist gefragt - und gehasst.
Vor einem Jahrzehnt noch triumphierte die Sozialdemokratie in zahlreichen Ländern Europas. Heute ist sie kaum noch irgendwo an der Macht. Weil es ihr an neuen Ideen fehlt und vor allem, weil die Konservativen ihre Themen und Terminologie kopierten, um den Erwartungen der Wähler entgegen zu kommen.
Die Griechenland-Krise und das mangelnde Durchsetzungsvermögen der EU-Führungsspitzen haben die eigentliche Herausforderung für die Zukunft der EU in den Hintergrund gedrängt. Im Gegensatz dazu haben die Vereinigten Staaten von Amerika effiziente Lösungen gefunden. Für einen tschechischen Kolumnisten ist es höchste Zeit, sich davon inspirieren zu lassen.
Frech und fröhlich: Der Turbo-Folk-Sänger wird für Montenegro beim Eurovison Song Contest an den Start gehen. „Euro neuro“ heißt sein Titel, in dem er die Klischees über den Balkan und dessen Beziehung zu Europa auf die Schippe nimmt.
Statt die griechischen Verantwortungsträger wie Aussetzige und ihre Wähler wie Pestkranke zu behandeln, täten die europäischen Führungsspitzen, und allen voran die Deutschen, besser daran, ihnen Gehör zu schenken. Stattdessen haben sie nur ihre wirtschaftlichen Forderungen im Kopf. Allerdings lassen sie dabei die demokratischen Grundsätze außer Acht und nagen so am Fundament der Union.
Bisher war eine ideologische Auseinandersetzung in Europa kaum möglich - aus Mangel an demokratischer Debattenkultur. Mit einem französischen Präsident und einer Kanzlerin, die unterschiedliche politische Leitlinien verfolgen, könnte die Union lernen, zu diskutieren, und somit die Leidenschaft der Europäer neu entfachen.
Ein Roman über einen Serienmörder in Athen ist so wirklichkeitsnah, dass Autor Petros Markaris seine Leser mahnen muss, ihn nicht nachzuahmen. Der Grund: Es geht um die steuerhinterziehende griechische Elite und die Opfer des korrupten Systems.
Der Regisseur Dominik Graf hat genug vom thematisch überstrapazierten deutschen Qualitätskino und fordert mehr Mut zu Trivialitäten, Schocks und brüllendem Gelächter. Christian Petzolds „Barbara“ steht als leuchtendes Beispiel einer Filmindustrie entgegen, die sich mit staatstragendem Relevanzkino selbst in eine ästhetische Sackgasse befördert.
Ein Jurastudent aus Wien klagt Facebook an - wegen Missachtung des Datenschutzes. Für Mark Zuckerberg, der den bevorstehenden Börsengang nicht verderben will, und Irland, das den europäischen Firmensitz beherbergt, kommt der Wirbel zur Unzeit.
Anstatt von einer föderalen Union zu träumen, die von Ländern mit wirtschaftlichen und demokratischen Defiziten abhängt, sollte der Einfluss der tugendhaften Länder gestärkt werden. Sie sollten die Führungsrolle übernehmen, meint ein niederländischer Politologe.
Auf den Finanzmärkten geht ein Gespenst um: dass, das Heer von Arbeitslosen und Armen die Politik der Mächtigen nicht mehr abnickt. Allzu viel Demokratie wollen deshalb weder Politiker noch Wirtschaftsbosse wagen.
In Spanien steht die Finanzkrise wieder vor der Tür, während die übrigen EU-Länder sich beglückwünschen, dass nicht sie von dem Missgeschick betroffen sind. Diese Schadenfreude könnte Europa ins Verderben stürzen, warnt ein spanischer Politologe.
Jahr um Jahr wird Venedig mehr zur Geisterstadt, denn hunderte Einwohner flüchten aus der Lagune und überlassen sie internationalen Konzernen und Kunstspekulanten. Alle Versuche die Wirtschaftskraft wieder zu beleben, scheitern an fehlender staatlicher Finanzierung und am Fatalismus der verbliebenen Einwohner.
Ein Fast-Bankrott wie in Griechenland erwartet auch die anderen Länder, sollten sie ihre Verschuldung nicht in den Griff kriegen, meint ein tschechischer Wirtschaftsexperte. Es ist im Interesse aller Länder, sich gemeinsame Regeln zu geben, gemeinsame Disziplin, kurz: den Fiskalpakt. Auch Tschechien.
Das Schweigen des niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte über die Anti-Migranten-Website der PVV von Geert Wilders ist symptomatisch, meint Paul Scheffer. Es fehlt an Visionen zur Zukunft einer Einwanderungsgesellschaft in den Niederlanden.
Viele Länder, allen voran Großbritannien, sehen zu den Deutschen als einem hart arbeitenden Volk auf. Doch solche Eigenschaften gehören schon lange der Vergangenheit an, schreibt der Guardian.
In einer Welt, in der die Krise die Wirtschaftsmodelle und die Geschichte in Frage stellt, kann – so scheint es – keine alternative Utopie entstehen. Aber angesichts des Vertrauensverlustes in die Politik, werden wir weder einen Lenin noch einen Hitler mehr bekommen, allerdings auch keine großen Politiker, wie ein polnischer Kolumnist bemerkt.
Der Anfang März unterzeichnete Fiskalpakt, der den Euro dauerhaft stabilisieren soll, ist nichts anderes als ein „autoritärer Kapitalismus“, wie ihn sich die Eiserne Lady vorstellte. Die Haushaltskürzungen werden allerdings nicht mehr von demokratisch gewählten Regierungen, sondern den Finanzmärkten entschieden, so ein schwedischer Kommentator.
Irland wird das einzige Land sein, das öffentlich über den EU-Fiskalpakt abstimmt. Doch in Wirklichkeit, so meint Journalist Fintan O’Toole, steht etwas anderes auf der Tagesordnung: Neoliberale Ideologie wird zum Status eines unumstößlichen Gesetzes erhoben.
Das Gerichtsverfahren gegen den ehemaligen isländischen Premier begann am 5. März. Geir Haarde wird beschuldigt, 2008 beim Ausbruch der Finanzkrise in seinem Land untätig geblieben zu sein. Sollte man diesem Beispiel auch in anderen Ländern folgen? El País stellte mehreren Experten und Journalisten die Frage.
Der neue Vertrag, den 25 Mitgliedsstaaten am 2. März in Brüssel unterzeichnet haben, soll ein neues Zeitalter der fiskalen Verantwortlichkeit und der Wirtschaftsunion einleiten. Er ist jedoch unausgereift und verstärkt das Demokratiedefizit der EU, findet ein britischer Journalist.
Und wenn die Eurokrise nur ein perfides Experiment wäre? Aufgestellt von einem globalen Zentralrechner? Der Berliner Kabarettist Horst Evers spielt die Eurokrise durch, aber nach den Regeln des Alternativ-Universums von Douglas Adams. Die Menschheit besteht ihre Aufgabe... nicht.
Der Film von Angelina Jolie triumphiert in Bosnien — und steht in Serbien unter heftiger Kritik. Allerdings diene er aber auch der politischen, kulturellen und religiösen Elite Bosniens dazu, die Opferrolle der Bosnier zu verklären, bedauert der kroatische Schriftsteller Boris Dežulović. Auszüge.
Die Solidarität, die immer im Kern des europäischen Projekts stand, beruht heute auf nüchternem Eigeninteresse. Will die EU die aktuelle Krise überwinden, muss sie diesen einfachen Grundsatz wieder neu erlernen.
Das in einer bodenlosen Rezession versunkene Griechenland wird von einer “inkompetenten” EU und ihrem “unbarmherzigen” Währungskommissar Olli Rehn erstickt, moniert Peter Oborne in einer beißenden Kritik.
Indem die Politik ein föderales Europa über die Gemeinschaftswährung aufbauen wollte, hat sie die Macht faktisch der Wirtschaft überlassen. Um sie wieder zu erobern und die Bürgern mit einzubeziehen, muss heute am Aufbau einer Föderation der Nationen gearbeitet werden, meint ein polnischer Historiker.
Arm also schuldig: Befeuert durch die griechische Krise sieht es so aus, als würde diese Einschätzung der Südeuropäer im Norden Europas immer mehr zum Konsens werden. Eine vereinfachte und verlogene Analyse, die uns davon ablenken soll zu verstehen, was wirklich vor sich geht.
Weil Griechenland dem Tourismus zuliebe seine antiken Denkmäler künstlich aufhübscht, laufen Liebhaber des Kulturerbes Sturm. Dabei tut das Land nur offen, was ganz Europa macht: um höherer Einnahmen willen historische Stätten fleddern.
Die Stärkung nationaler Werte steht im Zentrum des politischen Projekts des ungarischen Ministerpräsidenten. Seit Anfang des Jahres stellt sich diese Ambition auf der Budaer Burg aus: Fünfzehn Auftragsbilder werden gezeigt
“Gauleiter”, “Besatzungsmacht” – es ist jedes Mal dasselbe: Berlin versucht seine Position in der Eurokrise durchzusetzen und wird im Gegenzug mit Nazi-Vergleichen überzogen. Die Zeit überlegt, wie die Deutschen damit umgehen sollten.
Kann man das radikale Manifest des Mörders von Oslo und Utøya in Szene setzen? Das Vorhaben eines Theaters in Kopenhagen hat in Norwegen und Dänemark heftige Proteste ausgelöst. Dessen Direktor Christian Lollike ist der Ansicht, dass es wichtig ist, diese Worte zu hören, um unsere Epoche besser zu verstehen.
Es ist der Wahnsinn, der zur Selbstverständlichkeit wurde: Seit Jahren wird das Gemeinwesen geplündert und die Demokratie ruiniert. Der deutsche Schriftsteller Ingo Schulze hat genug. Zehn Gründe, sich selbst wieder ernst zu nehmen.
Während sich die polnische Regierung anschickt, das ACTA-Abkommen gegen Internet-Piraterie zu unterzeichnen, gehen Tausende junger Internetnutzer aus Protest auf die Straße. Wie viele andere Europäer befürchten sie, das Abkommen könne “ihre Lebensentscheidungen und ihre freien Identitätsäußerungen als Piraterie bezeichnen”, wie der Internet-Anthropologe Piotr Cichocki erklärt.
Die portugiesische Stadt Guimaraes setzt auf den Titel europäische Kulturhauptstadt, um die Krise zu überwinden. Dafür werden aus alten, stillgelegten Textilfabriken Mehrzweckhallen.
Während die meisten Länder im Zuge der Sparmaßnahmen das Kulturbudget drosseln, ist das dänische Kino eines der wichtigsten in Europa geworden. Das hat es einer Politik zu verdanken, die gezielt in die Jugend investiert und großzügig Subventionen vergibt.
Heute, in Zeiten der Krise, braucht die europäische Integration eine neue Legitimität, die über das ursprüngliche Prinzip der Väter der Union „Nie wieder Krieg“ hinausgeht. Die europäischen Politiker sollten beim Wähler verteidigen, was die Union den Menschen konkret bieten kann, anstatt weiterhin das Abschreckungsargument „Krieg“ zu benutzen, meint Paul Schaeffer.
Die meisten Schotten sind zwar gegen einen völligen Bruch mit Großbritannien, doch sie befürworten eine Form der Autonomie, zu welcher die Erhebung eigener Steuern gehört. Die widerstrebenden Engländer sollten dies akzeptieren, findet Simon Jenkins.
In einer multikulturellen, globalisierten Welt ist es gang und gäbe, mehrere Identitäten zu haben. Deshalb sollten die Staaten, so The Economist, den Zugang zur Nationalität – und zum Wahlrecht – leichter machen.