Kultur & Debatten
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Europäische Integration: SimEuropa ist kein Spiel
24. September 2012109 15 The Economist London -
Fotografie: Ihr Europa ist auch unseres
21. September 2012111 2 Público Lissabon -
Debatte: Glauben wir an die EU?
21. September 2012285 92 Gazeta Wyborcza Warschau -
Niederlande: Die „kleinen Hände” aus dem Osten im Rampenlicht
14. September 2012115 4 De Volkskrant Amsterdam -
Debatte: Die Eurozone wertet Europa ab
11. September 2012198 118 Ta Nea Athen -
Eurokrise: Ein neuer Religionskrieg
7. September 2012533 274 Corriere della Sera Mailand -
Europäische Union : Reformen? Ja, aber bitte nicht so schnell!
6. September 2012107 34 Süddeutsche Zeitung München -
Interview (2/2): Glucksmann: „Europa leidet auch am Scheitern der Intellektuellen“
4. September 2012172 13 Der Spiegel Hamburg -
Interview (1/2): Glucksmann: “Das Krisenbewusstsein kennzeichnet die europäische Moderne"
3. September 2012136 9 Der Spiegel Hamburg -
Humor in Europe (10/10) : Das Comeback der griechischen Komödie
31. August 201278 2 Le Monde Paris -
Humor in Europa (9/10) : Der Kreml, ein unendliches Reservoir für Spötter
30. August 201249 6 Le Monde Paris -
Humor in Europa (8/10): Die Belgier: zwischen „Zwanze“ und Witz
29. August 201261 2 Le Monde Paris -
Debatte: Die richtige europäische Gemeinschaft
28. August 2012188 90 Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurt -
Humor in Europa (7/10) : Die Wikinger-Karikatur hat noch schöne Tage vor sich
28. August 201279 3 Le Monde Paris -
Humor in Europa (6/10) : Britisches Understatement, eine ernste Angelegenheit
27. August 201272 37 Le Monde Paris -
Humor in Europa (5/10) : Mit rumänischem Witz gegen die Diktatur
24. August 2012208 16 Le Monde Paris -
Deutschland: Literarische Offensive gegen das „System Merkel“
24. August 2012106 18PresseuropDer Spiegel -
Humor in Europa (4/10): Torrente, dümmer geht’s nimmer
23. August 201273 2 Le Monde Paris -
Humor in Europa (3/10): Die Sitcom, bei der sich die Mittelschicht vor Lachen biegt
22. August 201277 1 Le Monde Paris -
Debatte: Fremde Freunde Europäer
22. August 2012391 90 Dagens Nyheter Stockholm -
Humor in Europa (2/10): Italienische Selbstironie, ein Nationalsport
21. August 2012144 15 Le Monde Paris -
Russland: Pussy Riot oder Zurück in die kommunistische Zukunft
21. August 2012149 12 Respekt Prag -
Humor in Europa (1/10): Deutsche Satire oder „politische Hygiene“
20. August 2012120 25 Le Monde Paris -
Digitale Bohème: Mit 1000 Euro in Berlin
14. August 2012284 27 Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurt -
Deutschland : Die Kanzlerin verkauft sich gut – im Ausland
13. August 201241 6Presseurop -
Kulturerbe: Auch für Steine gibt es kein Geld
10. August 2012391 17 El País Madrid -
Debatte: Für die Vereinigten Kleinstaaten von Europa
8. August 2012371 99 EUobserver.com Brüssel -
Debatte: Europa ist wie Japan 1860
6. August 2012289 37 Svenska Dagbladet Stockholm -
Debatte: Der Euro unseres Unbehagens
2. August 2012155 48 Público Lissabon -
Jugend: Warten auf den europäischen Frühling
1. August 2012493 19 Polityka Warschau -
Eurokrise: Was gesagt werden muss
26. Juli 2012224 47 Süddeutsche Zeitung München -
Kino: Portugal: Action... cut!
25. Juli 201275 2 Libération Paris -
Debatte: Eine sozialistische Mumie namens EU
18. Juli 2012188 54 Rzeczpospolita Warschau -
Geopolitik: In dieser Welt werden wir nie souverän sein
13. Juli 2012391 60 The Times London -
Debatte: Leben im norwegischen Stil
13. Juli 2012190 74 The Daily Telegraph London -
Musik: Radiohead sauer auf EU-Kommission
12. Juli 201285 2PresseuropThe Daily Telegraph -
Deutschland: Im Gleichschritt hinter der Kanzlerin
12. Juli 2012234 260 Die Tageszeitung Berlin -
Debatte: Europäer kommen zuerst aus Nationen
10. Juli 2012208 88 NRC Handelsblad Amsterdam -
Debate: Die EU ist ein Reich, und Reiche verheißen Krieg
9. Juli 20121146 120 NRC Handelsblad Amsterdam -
Debatte: Die Manipulation von Europas DNA
6. Juli 201296 29 Gazeta Wyborcza Warschau -
Europäisches Parlament: ACTA — siegte die Demokratie oder der Populismus?
5. Juli 2012131 7PresseuropMediapart , Gazeta Wyborcza, Rzeczpospolita & 2 weitere -
Internet: ACTA landet im Müll
4. Juli 201249 6PresseuropRzeczpospolita -
Debatte: Fünf Vorschläge für ein neues Europa
4. Juli 2012183 122 Internazionale Rom -
Krisenpolitik: Das Ende der Methode Merkel
3. Juli 2012156 38 Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurt -
Ex-Jugoslawien: Kusturicas schlechtes Nationalismus-Remake
27. Juni 2012182 Politika Belgrad -
Rumänien: Die Versuchung des Victor Ponta
22. Juni 2012105 2 Revista 22 Bukarest -
Debatte: Zurück ins demokratische Mittelalter
19. Juni 2012459 15 The Daily Telegraph London -
Griechenland: „Wir leben im Licht eines toten Sterns“
17. Juni 2012385 50 Le Monde Paris -
Debatte: Welchen Weg nimmt Europa in der Krise?
15. Juni 201228 5PresseuropHandelsblatt -
Presse: Minderheitensprachen brauchen Medien
14. Juni 201280 1 Hufvudstadsbladet Helsinki
Die führenden EU-Politiker und EU-Regierungen planen eifrig die Zukunft der EU. Doch diese Fantasien der Variante „mehr Europa“ vergessen eines: Die Krise der Eurozone, die im tatsächlichen Leben stattfindet, so schreibt Charlemagne im Economist.
Welches Europa ist unser Europa? Wie sehen und erleben wir es? Wir leben alle in demselben Raum, aber wir sehen ihn nicht auf dieselbe Weise. Diese Feststellung sticht in der Ausstellung European Photo Exhibition Award ins Auge, die bis 18. November in Paris in der Stiftung Calouste Gulbenkian läuft.
Eine Krise ist ein guter Zeitpunkt für eine Gewissensfrage. Wenn morgen in Europa Krieg ausbräche, wäre dann irgendjemand bereit, für die Ideen von Schumans und Monnets Gemeinschaftsmethode zu sterben?
Mit einem Stück über osteuropäische Migranten will ein Theatermacher aus einem südniederländischen Dorf, in dem 3000 Osteuropäer leben, dafür sorgen, dass die alteingesessenen Dorfbewohner und die Zuwanderer nicht mehr aneinander vorbei leben.
Seit Monaten erwägen Griechen und Deutsche die Möglichkeit, Athen könne aus dem Euro austreten. Doch diese Diskussion unterstellt, dass es außerhalb der gemeinsamen Währung gar keine EU gibt. Eine solche Einstellung begünstigt Spaltung und gegenseitige Verachtung, wie der griechische Autor Petros Markaris ausführt.
Die Gegenüberstellung der „tugendhaften“ Länder des Nordens und der „verschwenderischen“ im Süden erinnert an den Bruch zwischen den strengen und enthaltsamen Protestanten und den Katholiken, die schnell bereit sind, sich ihre Wirtschaftssünden verzeihen zu lassen, meint ein italienischer Leitartikler und exzellenter Vatikan-Kenner.
Schuldenunion? Bankenunion? Politische Union? Von überall her kommen Veränderungsvorschläge, um die politische und wirtschaftliche Krise in Europa zu lösen. Aber die Europäer scheinen nicht bereit dazu, einen Schritt in Richtung Integration zu gehen.
Europa durchläuft eine Vertrauenskrise und ist gezwungen, seine demokratischen Grundlagen zu überdenken. Bei diesen Herausforderungen ist es nötig, die Solidarität innerhalb der EU zu stärken und eine Gemeinschaft aufzubauen, die offensiver auf die Herausforderungen von Außen reagiert, meint der französische Intellektuelle André Glucksmann.
Gebeutelte Finanzen, destabilisierte Gesellschaften, ein geschwächtes Gemeinschaftsprojekt: die Probleme, mit denen die EU nun seit einigen Jahren ringt, sind vielfältig. Nach der Sommerpause stehen für die Politiker und Bürger Europas einige wichtige Entscheidungen bevor. Der Spiegel hat mit dem französischen Intellektuellen André Glucksmann gesprochen, wie wir dafür einen neuen Antrieb finden können.
Zum Abschlus der Serie über den Humor schaut Le Monde nach Athen, wo Filme aus den 50er Jahren den Humor wiederbeleben, der Mut macht und neuen Tatendrang weckt. Ein Anliegen von denkbar großer Aktualität.
Die Regimes wechseln, die Zensur schlägt weiter zu, doch die einfachen Leute machen dennoch Witze, um die Lächerlichkeit der Lage zu bewältigen. In seiner vorletzten Folge der Reihe rund um den Humor macht Le Monde einen Abstecher nach Moskau, wo die Fackel der Impertinenz noch lange nicht erloschen ist.
In Flandern direkt, eher hintergründig in Wallonien - der belgische Humor spiegelt die Komplexität und die Vielfältigkeit des Landes. Was aber über allem thront, ist eine gesunde Mischung aus Selbstironie, Bescheidenheit und Spöttelei.
Die Fiskalunion als Ergänzung der Gemeinschaftswährung ist der einzige Ausweg aus der Krise - ohne damit die kulturellen Unterschiede einzuebnen. Das richtige Europa ist eine Lerngemeinschaft, gegründet auf Freiwilligkeit und Selbstbestimmung, meint der deutsche Schriftsteller und Publizist Martin Walser.
Wenn man weit vom Rest der Welt entfernt lebt und von einem Wikinger-Volk abstammt, dessen Kommunikationsfähigkeiten einen zweifelhaften Ruf genießen, muss man sich eine raffinierte Selbstironie aneignen. Im siebten Teil der Serie führt uns Le Monde nach Reykjavik, wo die Parodie immer noch das beste Mittel gegen insularen Narzissmus ist.
Der Humotr ist im Königreich das, was die Nelson-Säule auf dem Trafalgar Square ist: ein Denkmal! Über diese Eigenschaft, für die die Briten in der ganzen Welt bekant sind, wird nicht gelacht, wie Le Monde im sechsten Teil der Serie über Humor in Europa erklärt.
Unter dem Regime Ceaucescus erzählten sich die Rumänen Witze, um die Schrecken der Diktatur zu bannen. Im fünften Teil der Serie über den Humor in Europa erklärt Le Monde wie man heute in Bukarest über den Kapitalismus lacht.
Torrente, der Antiheld der gleichnamigen Fernsehserie hat es geschafft die Spanier mit seinem vulgären und befreienden Humor zu entzücken. Im vierten Teil seines Panoramas des europäischen Humors untersucht Le Monde diese extreme Karikatur eines Landes in der Krise.
Die Sitcom „Solsidan“ spottet über die Mittelschicht, die von Reichtum träumt. Wenn die Schweden das so lustig finden, dann muss da was dran sein, schreibt Le Monde im dritten Teil seiner Serie über Humor.
Kulturelle Unterschiede hindern die Europäer daran, eine wirklich einheitliche Gemeinschaft zu schaffen. Nicht die unterschiedlichen Wirtschaftsleistungen. Daher ist es auch nicht erstaunlich, dass es so schlecht um die Union steht.
Beißender Spott gehört zu Italien wie die „commedia dell'arte“ und der Karikaturist Altan. Im zweiten Teil seiner Serie über Humor sagt Le Monde den Archetypen der italienischen Gesellschaft noch ein langes Leben voraus.
Der Prozess um die drei Frauen der Punk-Band Pussy Riot, die am 17. August zu zwei Jahren Straflager verurteilt wurden, erinnert an das Verfahren gegen die tschechoslowakische Rockgruppe Plastic People in den 1970er Jahren. Es herrscht dieselbe Intoleranz gegenüber den „Unruhestiftern“ und Regimekritikern.
Bierernst, die Deutschen? Ganz im Gegenteil. Im ersten Teil seiner Serie über Humor in Europa entdeckt Le Monde das Kabarett, das Prinzip des „gemeinsamen Lachens“ und findet den deutschen Humor gut durchorganisiert.
Blogs, Twitter, Start-ups: Berlin will die Stadt in Deutschland sein, in der man kulturell noch was bewegen kann. Deswegen ist es auch Zentrum des Kampfes für ein bedingungsloses Grundeinkommen, um all diese Kreativität zu ermöglichen. Hämisch porträtiert ein Blogger ein „unstetes, opportunistisches Milieu“.
Auch die Kulturgüter leiden unter den Sparmaßnahmen, unter denen die europäischen Länder ächzen, insbesondere in Südeuropa. Hier befindet sich ein Großteil des Kulturerbes Europas, hier wurden auch die Haushalte am drastischsten gekürzt, mit verheerenden Folgen.
Die Größe eines Landes ist entscheidend: wirtschaftlich, diplomatisch und auch in der Verwaltung. Im weltweiten Vergleich sind die EU-Staaten einfach zu klein. Die Lösung? Europa nach dem Vorbild der USA umbilden. Das zumindest schlägt der Journalist Philip Ebels vor.
Erdacht, um ein halbes Jahrtausend Konflikt zu beenden, steht die politische Einigung Europas heute vor einer unsicheren Zukunft. Weder teilen die Europäer noch eine gemeinsame Vision, noch werden die USA die Existenz des Euro akzeptieren, sagt der portugiesische Essayist Eduardo Lourenço.
Jeder fünfte Jugendliche in Europa ist heute arbeitslos. In manchen Ländern sogar jeder zweite. Auf solche Zahlen wartete die Jugend in arabischen Staaten nicht, um sich gegen ihre Regierungen aufzulehnen. Was wird geschehen, wenn unser Sozialmodell ihnen auch die letzte Hoffnung raubt?
Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, die Fakten schonungslos auszusprechen. Gut, dass wir uns da auf die Politik verlassen können, konstatiert die Süddeutsche Zeitung und druckt ein Best-of der Politiker-Sprüche zur Eurokrise.
Die junge Garde des portugiesischen Kinos macht auf den internationalen Festivals auf sich aufmerksam. Doch in der Heimat spart Vater Staat aufgrund der Krise immer mehr an der Kulturförderung. Die unabhängigen Produktionsfirmen sind in Gefahr.
Europa wird überreguliert und von einer selbstzufriedenen Bürokratie verwaltet. Zudem verlässt man sich zu sehr auf staatliche Interventionen. Sollte die EU nicht ihren unternehmerischen Geist wiederfinden, wird sie im Museum enden, meint der ehemalige polnische Verhandlungsführer für den EU-Beitritt seines Landes.
Euroskeptiker wettern über die an Brüssel abgetretene Souveränität. Aber warum echauffieren sie sich nicht darüber, dass Staaten seit 1945 auch Macht an Organisationen wie die Vereinten Nationen, die NATO und den Weltwährungsfonds abgetreten haben.
Norwegen, das zum Europäischen Wirtschaftsraum, aber nicht zur EU gehört, ist das Traumland für die britischen Euroskeptiker. Doch wäre dieser Status auch etwas für Länder, die das sinkende europäische Schiff verlassen wollen?
Deutschlands Medien sind quasi gleichgeschaltet, kritisiert Autor Robert Misik. In der Euro-Krise beten sie simple Vorurteile nach, bringen bar jeden ökonomischen Sachverstands Propagandafloskeln unter die Leute und sind damit mitverantwortlich an Angela Merkels umstrittener Krisenpolitik.
Die EU ist ein Reich, sagt Historiker Thierry Baudet. Das sei auch in Ordnung so, antwortet Philosoph Roger Scruton, solange sie die Nationen unter ihrem Dach nicht abwertet. Denn aus ihnen komme der Gemeinschaftssinn.
Die EU hat den Frieden in Europa gesichtert, heißt es. Der Historiker Thierry Baudet sieht das anders. Seine provokante These lautet, dass ein Prozess, in dem Staaten ihre Souveränität abgegeben, unausweichlich zu Konflikten führt. Daher empfielt er: Raus aus dem Euro und die nationalen Grenzen wiederherstellen.
Ob es nun wirtschaftliche Solidarität oder politische Einheit bedeutet, „Mehr Europa“ scheint der Ausweg aus der aktuellen Krise zu sein, schreibt ein polnischer Redakteur. Doch wie können wir das erreichen, ohne die Kluft zwischen dem, was die EU braucht, und dem, was die europäischen Gesellschaften zu akzeptieren gewillt sind, noch zu vertiefen?
Durch ihre Ablehnung des Anti-Piraterie-Handelsabkommens ACTA haben die EU-Abgeordneten bewiesen, dass sie empfänglich für die Stimmung der Öffentlichkeit sind, freut sich die europäische Presse. Doch werden damit nicht die Grundsätze des geistigen Eigentums hinterfragt?
Die politische Union als logische Folge der Währungsunion kann nur entstehen, wenn die EU sich mit demokratischeren Strukturen ausrüstet, die mehr Europäer einbezieht. Eric Jozsef, Redakteur bei Internazionale, macht einige Vorschläge, wie das bewerkstelligt werden könnte.
Lasst mich machen und vertraut mir! — Die typische Methode der deutschen Kanzlerin stößt in der Krise Europas an ihre Grenzen. Wenn sie Unterstützung für ihre Politik finden will, muss sie mit den Menschen auf dem ganzen Kontinent kommunizieren.
Am 28. Juni, einem in höchstem Maße symbolischen Datum der serbischen Nation, wird der bosnisch-serbische Filmregisseur den ersten Teil der neuerrichteten Stadt Andrićgrad - eine Hommage an den Schriftsteller Ivo Andrić - einweihen. Ein Projekt, das Geschichte und Gedenken instrumentalisiert, kritisiert ein Belgrader Journalist.
Der Vorwurf, die Kulturszene an die Leine nehmen zu wollen, hat einen Proteststurm von Künstlern gegen die rumänische Regierung ausgelöst. Sie befürchten Parallelen zum autoritären Gebaren ihrer Nachbarn in Ungarn und der Ukraine, meint Revista 22.
Die verheerenden Auswirkungen der Sparpolitik auf die griechische Bevölkerung sind eine Warnung, dass die Geschichte kein endloser Steigflug zu Fortschritt und Erleuchtung ist. Zivilisationen können auch zusammenbrechen, warnt Boris Johnson.
Der Dramatiker Dimítris Dimitriádis glaubt, dass die griechische Krise das Ergebnis eines mehrere Jahrhunderte anhaltenden Verfalls im Zeichen der Auflösung des Staats und des Verlusts von moralischem Sinn ist. Für ihn ist sein Land tot, und um neu aufzuleben, muss es diesen Tod akzeptieren.
In einem Kontinent, in welchem sprachliche Fragen manchmal noch Anlass zu nationalen Spannungen geben, spielen die Medien der Minderheiten eine verkannte, aber wichtige Rolle.