Ideen
-
Deutschland
Nennt uns Nazis, wenn’s euch Spaß macht
3. Februar 2012264Die Zeit Hamburg -
Schuldenkrise
10 Thesen gegen den Aberwitz
27. Januar 201224Süddeutsche Zeitung München -
19. Januar 201267De Morgen Brüssel
-
Schottland
Wie das Königreich noch zu retten ist
13. Januar 201225The Guardian London -
Nationalität
Doppelte Staatsangehörigkeit, dein ist die Zukunft
11. Januar 201216The Economist London -
Debatte
Die freie Ideenwirtschaft
10. Januar 20128Financial Times London -
Gespräch
Geert Mak – Europas Wiedereroberung
9. Januar 20127NRC Handelsblad Rotterdam -
Rettungspolitik
Gegen alle Regeln
6. Januar 201252Die Zeit Hamburg -
Eurokrise
Wird die EU wie Titos Jugoslawien enden?
5. Januar 201267Politika Belgrad -
Gespräch
Eine gewisse Vorstellung vom Wissen
30. Dezember 201119Télérama Paris -
Interview
Andrzej Stasiuks Lektion über Europa
26. Dezember 201112Wprost Warschau -
Eurokrise
Über Inseln und Utopien
23. Dezember 201139Público Madrid -
Europäische Union
Lasst unsere Ideale nicht untergehen!
20. Dezember 201134El País Madrid -
Debatte
Europas sieben Sünden (2/2)
15. Dezember 201124Die Zeit Hamburg -
Debatte
Europas sieben Sünden (1/2)
14. Dezember 201121Die Zeit Hamburg -
Schuldenkrise
Lebewohl, liebe Souveränität
8. Dezember 201117El País Madrid -
2. Dezember 201113Der Spiegel Hamburg
-
Europäische Union
Gebt Demokratie eine Chance!
1. Dezember 201130The Guardian London -
Eurokrise
Das Panik-Prinzip
30. November 201114Berliner Zeitung Berlin -
Debatten
Ängste in Zeiten der Krise
29. November 201117Aftonbladet Stockholm -
Debatte
Die Krise zerreisst uns
29. November 20117The Irish Times Dublin -
Wer hat Angst vor Deutschland / 5
Unsere schrecklich nette Familie
25. November 201119Die Zeit Hamburg -
Wer hat Angst vor Deutschland / 3
Wir Technokraten mit Goethe unterm Arm
23. November 201115Der Spiegel Hamburg -
Europäische Union
Die Revolution von oben
23. November 20115Libération Paris -
Wer hat Angst vor Deutschland / 2
“Jetzt spricht man deutsh”
22. November 201110Berliner Zeitung Berlin -
18. November 201113De Volkskrant Amsterdam
-
Debatten
Wo ist der Feind, der uns vereint?
17. November 20118Hospodářské noviny Prag -
Debatten
Zur Verteidigung der Technokraten
17. November 201110The Guardian London -
Schuldenkrise
Europa gegen das Volk?
11. November 201123The Economist London -
Eurokrise
Technokratie ist nicht die Lösung
7. November 20116Il Sole-24 Ore Mailand -
Griechen-Referendum
Demokratie auf Ramsch-Status
2. November 201118Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurt -
Sparmaßnahmen
Der Zynismus der griechischen Eliten
21. Oktober 20115The Guardian London -
14. Oktober 201116El País Madrid
-
Rettungsschirm
Erspart uns den Euro-Neusprech
7. Oktober 20111Süddeutsche Zeitung München -
Schuldenkrise
Vorsicht vor den Euro-Rettern
5. Oktober 20117Der Freitag Berlin -
Deutschland
Berlin im Bann der Piraten
20. September 20115Süddeutsche Zeitung München -
Eurozonenkrise
Nationale Identität als Rettungsanker
16. September 201115The Guardian London -
Politikfiktion
Aus eins mach drei
16. September 201112De Volkskrant Amsterdam -
9/11, 10 Jahre später
Der Osten steigt auf über Ground Zero
9. September 20112The Guardian London -
Eurokrise
Für einen neuen deutschen Weg
31. August 20116Der Spiegel Hamburg -
Jugend
Vandalismus der Verlierer
25. August 201110Die Welt Berlin -
Politic-Fiction
Eine eigenständige Supermacht
22. August 20115Le Figaro Paris -
Polen
Realitätsfremde Polen
18. August 2011PresseuropGazeta Wyborcza -
Endstation für den Euro 4/4
Endspiel in Shanghai
17. August 20111Le Monde Paris -
Endstation für den Euro 3/4
Wall Streets gnadenlose Diagnose
16. August 2011Le Monde Paris -
Endstation für den Euro 2/4
Der Schneeballeffekt
14. August 2011Le Monde Paris -
Endstation für den Euro 1/4
Berlin bereitet Euro-Ausstieg vor
12. August 201110Le Monde Paris -
Schuldenkrise
Wo sind die Chefs?
8. August 20115The Guardian London -
Debatte
Der Irrsinn ist menschlich
1. August 20111Corriere della Sera Mailand -
Norwegen
Ein Niemand namens Anders Breivik
25. Juli 20118The Daily Telegraph London
“Gauleiter”, “Besatzungsmacht” – es ist jedes Mal dasselbe: Berlin versucht seine Position in der Eurokrise durchzusetzen und wird im Gegenzug mit Nazi-Vergleichen überzogen. Die Zeit überlegt, wie die Deutschen damit umgehen sollten.
Es ist der Wahnsinn, der zur Selbstverständlichkeit wurde: Seit Jahren wird das Gemeinwesen geplündert und die Demokratie ruiniert. Der deutsche Schriftsteller Ingo Schulze hat genug. Zehn Gründe, sich selbst wieder ernst zu nehmen.
Heute, in Zeiten der Krise, braucht die europäische Integration eine neue Legitimität, die über das ursprüngliche Prinzip der Väter der Union „Nie wieder Krieg“ hinausgeht. Die europäischen Politiker sollten beim Wähler verteidigen, was die Union den Menschen konkret bieten kann, anstatt weiterhin das Abschreckungsargument „Krieg“ zu benutzen, meint Paul Schaeffer.
Die meisten Schotten sind zwar gegen einen völligen Bruch mit Großbritannien, doch sie befürworten eine Form der Autonomie, zu welcher die Erhebung eigener Steuern gehört. Die widerstrebenden Engländer sollten dies akzeptieren, findet Simon Jenkins.
In einer multikulturellen, globalisierten Welt ist es gang und gäbe, mehrere Identitäten zu haben. Deshalb sollten die Staaten, so The Economist, den Zugang zur Nationalität – und zum Wahlrecht – leichter machen.
Während die Finanzkrise im Westen weiter grassiert, bricht die dominante Ideologie der über alles triumphierenden freien Marktwirtschaft zusammen. Doch welche neuen Trends zeichnen sich ab? Welche werden sich durchsetzen? Die Frage stellt sich Gideon Rachman.
Was wird das Jahr 2012 dem Projekt Europa bringen? Ein gemeinschaftliches System mit einer starken Europäischen Kommission oder ein dezentralisiertes, zwischenstaatliches System, wie es Deutschland will? Der Historiker Geert Mak hat ein düsteres Buch über die Zukunft der Europäischen Union geschrieben.
Wer Fehler macht, soll auch die Folgen spüren. – Dieses Kerngesetz der Marktwirtschaft wird seit den 5 Jahren Krise mit Füßen getreten. Die Politik muss entscheiden zwischen Wohlstand und Moral, schreibt die Zeit.
Von Belgrad, Zagreb oder Sarajevo aus gesehen, besitzt die wirtschaftliche und institutionelle Krise der Union einen Hauch von Déjà-vu. Manches erinnert an die Zeit vor dem Zusammenbruch der von Tito gegründeten Föderation, schreibt die serbische Tageszeitung Politika. Auszüge.
Literatur, Philosophie, Naturwissenschaften: Heute entwickeln sich die Hilfsmittel, mit denen wir die Welt verstehen, voneinander getrennt, wie der Intellektuelle und Humanist George Steiner bedauert. Dabei ist die Kultur das, was uns rettet, insbesondere in Europa.
Warum fällt es Deutschen und Polen schwer, sich zu verstehen? Woran erkennt man einen Polen? Wie können wir Deutschland zu einer nützlichen Vorherrschaft in der EU verhelfen? Hierzu ein paar Ideen des unklassifizierbaren polnischen Schriftstellers.
Mit ihrem Nein zur Rettung der Banken und der Erstattung der Auslandsschulden ihres Landes haben die Isländer gezeigt, dass es möglich ist, den Gesetzen des Kapitalismus zu entkommen und sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, freut sich ein Historiker.
Der Aufbau der europäischen Union brachte dem Alten Kontinent seinen Wohlstand zurück, doch er hat ihn seine Seele gekostet, bedauert der spanische Philosoph Rafael Argullol. Es ist noch nicht zu spät jene Werte, die Europas Stärke ausmachen zu bejahen, aber wir müssen uns beeilen.
Mit großer Geste schwenken Europas Politiker gerne die Fahne des Gemeinschaftssinns. Doch in der Tagespolitik strafen sie ihre vermeintliche Tugend Lügen. Fortsetzung der von der Zeit initiierten Sünden-Tour durch Europa.
Mit großer Geste schwenken Europas Politiker gerne die Fahne des Gemeinschaftssinns. Doch in der Tagespolitik strafen sie ihre vermeintliche Tugend Lügen. Die Zeit erstellt einen Katalog der Egoismen, die der Gemeinschaft Schaden zufügen.
Falls sie von den 27 abgesegnet wird, dann wäre die von Angela Merkel und Nicolas Sarkozy vorgeschlagene Fiskalunion ein neuer, entscheidender Schritt in Richtung des europäischen Föderalismus. Doch sind auch alle bereit, den Preis dafür zu zahlen und ihre Haushaltsautonomie aufzugeben?
Es reicht ihm. Der Philosoph hat seinen Schreibtisch verlassen, weil er die Idee von Europa retten will: vor unfähigen Politikern und der dunklen Macht der Märkte.
Wird die EU zu einem Europäischen Empire deutscher Prägung? Diese Furcht ist verbreitet und beschrien, aber wir sollten sie nutzen und uns endlich eine neue Organisationsform für die Union ausdenken, schlägt Ulrich Beck vor. Einer Union, die sich auf die Gemeinschaft ihrer Bürger stützt.
Angst, Alarm, Apokalypse: Stimmungen statt Fakten steuern den Menschen, schreibt Zukunftsforscher Matthias Horx. Das gilt auch für die Euro-Krise.
Im Schatten der Krise entsteht ein neues Europa, dominiert von Mutlosigkeit und Misstrauen gegenüber der Politik, von Nationalismus und lslamfeindlichkeit. Eine Bedrohung, die ernster zu nehmen sei, als die Zahlen der Schuldenkrise, schreibt Afonbladet.
Schulden und Sparpolitik sind für die meisten Europäer die neue Realität. Für manche jedoch ist diese Situation eine Gelegenheit, schnellen Profit zu schlagen. Wie man in diesem Kontext überhaupt noch von Völkern und Gemeinschaft sprechen kann, fragt der irische Kolumnist John Waters.
Eine Familie mit überstrengen Eltern, schwarzen Schafen und tough love: das ist heute Europa, meint ein Redakteur der Zeit und ruft dazu auf, die historisch beispiellose Kultur der Solidarität zu verteidigen.
Was Deutschlands Führung in der EU bedeutet, ist nicht so ganz klar – am wenigsten den Deutschen selbst. Ein Spiegel-Kolumnist sucht die Antwort in zwei Büchern zwischen der verlorenen Seele und dem Genius des Landes.
Die politischen Machtwechsel in Griechenland, Italien und Spanien zeigen, dass die europäischen Politiker die Machtverhältnisse zwischen Gesellschaft und Staat, zwischen Wirtschaft und Politik umwälzen. Nur weiß niemand, wo darin der Platz der Bürger sei, meint der französische Philosoph Etienne Balibar.
“Europa spricht Deutsch”, posaunt Volker Kauder und sorgt damit für Verstimmung bei Deutschlands Nachbarn. – Vielleicht war das aber eine dringend notwendige kalte Dusche, bemerkt die Berliner Zeitung. Denn ein Bund freier Demokratien sieht anders aus.
In der derzeitigen Krise dozieren die Holländer gerne über die Bürger in Europas kränkelnden Volkswirtschaften von Griechenland bis Italien. Jetzt, da aber die Rezession droht, sollten sie eines nicht vergessen: ihr eigener Wohlstand beruht nicht nur auf ihren Tugenden.
Ein Feindbild ist das Beste, um eine kollektive Identität zu schaffen. Doch diese Lebensweisheit aus dem 19. Jahrhundert trifft auf die aktuelle Krise kaum zu. Nur wenn die Europäer ihr Verhältnis zur Macht ändern, können sie gemeinsam die Krise bewältigen, schreibt ein tschechischer Journalist.
Die Ernennung von Lucas Papademos und Mario Monti in Griechenland und Italien wurde in der britischen Presse heftig kritisiert. Doch außerhalb Großbritanniens haben Fachexperten oft eine positive Rolle in der Politik gespielt. Deshalb sollten wir aufhören, über die Technokraten herzuziehen, meint der Guardian-Journalist Philip Oltermann.
Die Bemühungen zur Rettung des Euro können nicht unendlich gegen den Willen der Wähler ablaufen, mein Charlemagne von The Economist.
Regierungen von “Experten”, die in Italien und Griechenland vorgeschlagen wurden, könnten in Notsituationen gewiss gute Entscheidungen treffen, doch sie würden das Misstrauen der europäischen Bürger gegenüber einer noch indirekteren Demokratie noch vertiefen. Um dies zu vermeiden, muss die Politik ihre Rolle zurückgewinnen.
Wer seinem Volk eine Schicksalsfrage zur Abstimmung vorlegt, gilt in Europa als gemeingefährlich. Das ist die Botschaft der Märkte und seit Montag Abend auch der Politik.
Nach zwei Tagen massiver Streiks und Straßenschlachten scheint Griechenland langsam immer näher an den Abgrund zu rücken. Die europäischen Staats- und Regierungschefs versammeln sich am Sonntag zu einem allerletzten Versuch, den Euro zu retten. Ein griechischer Autor verurteilt die griechischen Eliten, die sein Land in diese kritische Situation gebracht haben.
In Griechenland sind sie auf der Straße, in Spanien besetzen sie Plätze, und auf der anderen Seite des Atlantiks wollen sie der Wall Street die Stirn bieten: Kritiker der bestehenden Ordnung. Die Idee der Demokratie, ob direkt oder indirekt, steckt in der Krise und muss sich dringend erneuern.
Der deutsche Ausdruck für Euro-Rettungsfonds ist der “Rettungsschirm”. Das ist ein einfaches Wort, um komplexe Finanzmechanismen zu beschreiben. Aber der Vergleich hinkt, gewaltig!, schreibt Axel Hacke.
Wer Europa retten möchte, der sollte sich jetzt gegen Kanzlerin Merkel und Präsident Sarkozy & Co. wenden. Denn sie werben für eine Union mit Demokratiedefizit, Steuerwettlauf und Sozialdumping.
Sie fordern Transparenz und direkte Demokratie, und fast jeder zehnte Berliner Wähler gab ihnen ihre Stimme. Die Piratenpartei ist nicht mehr nur eine Partei für Net-Nerds in Kapuzenpullis, sondern vertritt gesamtgesellschaftliche Forderungen, schreibt die Süddeutsche.
Der sich anbahnende griechische Zahlungsausfall hat eine arrogante, anmaßende EU zum Wendepunkt geführt. Und die Rückkehr zu einer nationalen Dimension ist das Resultat, auf das wir uns freuen können, schreibt ein britischer Journalist.
Sehen wir den Tatsachen ins Auge: Manche Länder der Gemeinschaftswährung haben nur wenig gemeinsam, was eine Bewältigung der Krise unmöglich macht. Die Lösung, schreibt ein niederländischer Ökonom, sei die Schaffung von drei Euro-Gruppen, mit mehr oder minder strengen Auflagen.
Wir haben die Jahre nach den Angriffen auf Amerika damit verbracht, uns auf die Terrorbedrohung und die Kriege in Afghanistan und den Irak zu konzentrieren. Dabei haben wir den wahren globalen Wandel aus den Augen verloren: Den langsamen und unaufhaltsamen Aufstieg Chinas, schreibt The Guardian
Angesichts der Krise und der Protesbewegungen der europäischen Jugend gibt es nur eine Lösung: mehr Europa. Ein politisches Ziel, das Angela Merkel mutig zur Priorität machen muss, so wie früher die Ostpolitik in den siebziger Jahren, meint der Soziologe Ulrich Beck.
Aus dem friedlichen Europa wird wieder ein brodelnder Kontinent. In Frankreich, Griechenland und Spanien protestieren Jugendliche gegen ihre Situation, in London legen sie Stadtteile in Schutt und Asche. Was läuft da schief?
Der Figaro beginnt seine Sommerserie "Die Welt in 20 Jahren" mit einer europäischen Episode: Die Taufe des Flaggschiffs der europäischen Kriegsmarine im Jahr 2031 gibt den Startschuss für die lang erwartete gemeinsame EU-Verteidigung, das letzte Element des acht Jahre zuvor eingeleiteten „Großen Auffahrens“, mit dem die EU endlich auf internationaler Ebene den ihr gebührenden Platz einnimmt.
Vierter und letzter Teil der Fiktion von Le Monde. Nach wochenlanger Recherche schafft es eine Journalistin des Wall Street Journal, die Quelle des Dokuments, welches die Eurozone erschüttert und weltweit die Börsen in Panik versetzt, zu interviewen.
Die um den US-Finanzguru George Soros und den ehemaligen EU-Kommissar versammelte Elite der Hochfinanz kann nur feststellen, dass der Euro aufgrund der Unfähigkeit der europäischen Politik in der Sackgasse steckt.
Fortsetzung der Fiktion aus Le Monde „Endstation für den Euro“: Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, den Euro-Stabilitätsfonds für unrechtmäßig zu erklären, scheinen die 27 EU-Mitglieder sich mit der Idee abzufinden, das ein Land aus der Eurozone aussteigt.
Am Abend seiner Wiederwahl erfährt Nicolas Sarkozy, dass die parteiinternen Gegner von Angela Merkel ihren Sturz vorbereiten und aus dem Euro aussteigen wollen. Kurz darauf erklärt das deutsche Bundesverfassungsgericht den permanenten Stabilitätsmechanismus für rechtwidrig. Le Monde beschreibt das gar nicht so unwahrscheinliche Ende der Gemeinschaftswährung... als Politfiktion.
Bestenfalls gelähmt, schlimmstenfalls verantwortungslos treten die meisten europäischen Politiker in der Eurokrise auf. Der Ernst der Lage fordert aber starke Männer und Frauen mit zündenden Ideen, die die Dinge in die Hand nehmen, und sich nicht von ihnen treiben lassen.
Abgesehen von den politischen Delirien, die Anders Breivik getrieben haben, ist es das Böse in seiner dümmsten Form, das am 22. Juli zum Vorschein kam, schreibt der italienische Schriftsteller Claudio Magris.
Am Geisteszustand des norwegischen Massenmörders gibt es nichts zu untersuchen. Wir können seine infantile Ideologie ignorieren. Anders Breivik war nur an sich selbst interessiert, schreibt Boris Johnson.