Bücher und Musik
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Deutschland: Preußlers Ewigkeit
21. Februar 201316PresseuropSüddeutsche Zeitung -
Deutschland: Ich lach mich braun – Hitler sells
1. Februar 201339269 Le Temps Genf -
Rumänien: Unsere arme Literatur...
24. Januar 20131817 România libera Bukarest -
Kroatien: Der Präsident, der weiß, wo die Musik spielt
20. Dezember 2012131 Le Monde Paris -
Deutschland: Literarische Offensive gegen das „System Merkel“
24. August 201210618PresseuropDer Spiegel -
Russland: Pussy Riot oder Zurück in die kommunistische Zukunft
21. August 201214912 Respekt Prag -
Musik: Radiohead sauer auf EU-Kommission
12. Juli 2012852PresseuropThe Daily Telegraph -
Eurovision: Rambo Amadeus: der Crash der Klischees
18. Mai 2012951 Tportal Zagreb -
Griechenland: Das Leben ist (fast) ein Krimi
16. Mai 20122995 The Guardian London -
Literatur: 2011 - das Jahr des Übersetzers
28. Dezember 20114564 The Observer London -
Geschichte: Die Bücher der Dissidenten
27. Dezember 2011153 Lidové noviny Prag -
Musik: Eurokrise: selbst Hardrocker kriegen weiche Knie
8. Dezember 2011334PresseuropThe Wall Street Journal Europe -
Literatur: Brüssel macht den Low-Cost-Kafka
4. November 201188PresseuropFrankfurter Allgemeine Zeitung -
TV: In Rumänien riecht Eurovision nach Erdöl
16. Mai 2011742PresseuropAdevărul -
Musik: Eurovision – Europa von morgen
13. Mai 20112278 The Wall Street Journal Europe Brüssel -
Literatur : Paolo Rumiz, Seele ohne Grenzen
22. April 20111491 Le Figaro Paris -
Debatte: Der Leviathan ist hier, in Brüssel
25. März 20117606 Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurt -
Spanien: Der Flamenco verliert seinen „Papst“
14. Dezember 2010PresseuropABC -
Literatur: Hat Amerika Europa entdeckt?
10. Dezember 2010104 The New York Times New York -
Europäer der Woche: Wie ich den irischen Boom überlebte
24. November 20104661 The Times London -
Literatur: Houellebecq ist Dichter-König
9. November 2010PresseuropLibération -
Schweden: Millenniums Zerrspiegel
6. Juli 2010841 Fokus Stockholm -
Portugal: Präsident schwänzt Saramagos letzte Ehre
21. Juni 2010PresseuropPúblico -
Dänemark: Künstlerasyl für Schriftsteller aus Simbabwe
16. Juni 2010PresseuropJyllands-Posten -
Literatur: Schreib mir den Europaroman
4. Juni 2010572 El País Madrid -
Musik: Eurovision, besser als eine EU-Richtlinie
28. Mai 2010752 Irish Independent Dublin -
Kultur: Europa braucht mehr Mainstream
23. April 20101274 Rue89 Paris -
Frankreich: Die Existenzkrise der Buchmesse
25. März 2010PresseuropLibération -
Literatur: Falscher Shakespeare doch echt
16. März 2010PresseuropThe Daily Telegraph -
Europäerin der Woche: Florence Aubenas: Im Herzen der Krise
26. Februar 2010102 Le Monde Paris -
Europäerin der Woche: Helene Hegemann, Dichterin 2.0
11. Februar 20101654 Berliner Zeitung Berlin -
Literatur: Max Havelaar, mehr als fairer Handel
30. Dezember 2009321 Trouw Amsterdam -
Karl Marx: Laut Papst eine gute Droge
22. Oktober 200916PresseuropThe Times -
Literatur: Saramago gegen die Götter-Riege
22. Oktober 2009PresseuropDiário de Notícias -
Tschechische Republik: Kundera-Affäre wieder aktuell
21. Oktober 2009PresseuropLidové noviny -
Literatur: Ein Nobelpreis gegen die Diktatur
9. Oktober 200926 Presseurop -
Rehabilitiert: Oscar Wilde: ein Hauch von Heiligkeit
17. Juli 2009PresseuropThe Times -
Musik: Madonna non grata am 15. August
15. Juli 2009PresseuropHandelsblatt -
Literatur: Holland trauert um seinen Lieblingspoeten
13. Juli 2009PresseuropDe Volkskrant -
Zusammenleben: Fake Oddity, Brücke zwischen Frankreich und Türkei
3. Juli 200915 Cafebabel.com Paris -
Hommage: Die letzte Europa-Tournée des Michael Jackson
29. Juni 2009Presseurop -
Verlag: Bücher nach Maß in der spanischen Nationalbibliothek
23. Juni 20091PresseuropABC -
Kultur: Mit Jamben zur EU-Verfassung
16. Juni 2009372 Evenimentul Zilei Bukarest -
Niederlande: "Anne kommt nach Hause"
12. Juni 2009PresseuropTrouw -
Sprache: Der bestmögliche Verrat
5. Juni 2009464 Libération Paris -
Musik: Tschechen trauern um ihr « Enfant terrible »
1. Juni 2009PresseuropMladá Fronta DNES
Pünktlich zum 80. Geburtstag von Hitlers Machtergreifung steht ein Buch auf den deutschen Bestseller-Listen: „Er ist wieder da“ von Timur Vermes, der erzählt wie Hitler im Berlin des Jahres 2011 wieder auftaucht. Eine Polit-Satire, die auch die Debatte über die Banalisierung des Bösen neu entfacht.
Die Rumänen haben die Freizügigkeit, Informations- und Redefreiheit, aber verachten ihre eigene Sprache und Kultur, schreibt ein rumänischer Publizist. Wen wundert es, wenn der Analphabetismus alle Rekorde bricht?
Im Jahr 2013 wird der kroatische Staatschef viel zu tun haben: Am 1. Juli 2013 tritt sein Land der Europäischen Union bei. Der untypische Präsident wird also warten müssen, bevor er sich wieder ans Klavier setzen und seine Oper über John Lennon fertigstellen kann.
Der Prozess um die drei Frauen der Punk-Band Pussy Riot, die am 17. August zu zwei Jahren Straflager verurteilt wurden, erinnert an das Verfahren gegen die tschechoslowakische Rockgruppe Plastic People in den 1970er Jahren. Es herrscht dieselbe Intoleranz gegenüber den „Unruhestiftern“ und Regimekritikern.
Frech und fröhlich: Der Turbo-Folk-Sänger wird für Montenegro beim Eurovison Song Contest an den Start gehen. „Euro neuro“ heißt sein Titel, in dem er die Klischees über den Balkan und dessen Beziehung zu Europa auf die Schippe nimmt.
Ein Roman über einen Serienmörder in Athen ist so wirklichkeitsnah, dass Autor Petros Markaris seine Leser mahnen muss, ihn nicht nachzuahmen. Der Grund: Es geht um die steuerhinterziehende griechische Elite und die Opfer des korrupten Systems.
Dem weltweiten Erfolg von Stieg Larsson und Haruki Murakami ist unter anderem der Übersetzungs-Boom zu verdanken, der seit mehr als einer Generation nicht mehr so groß gewesen ist. Ist es jedoch überhaupt möglich, den heiligen Gral, die perfekte Übereinstimmung mit dem Original, zu erreichen?
Sie haben die Werke Václav Havels und aller im kommunistischen Regime der Tschechoslowakei verbotenen Schriftsteller verlegt. Vierzig Jahre ist es her, dass Zdena und Josef Škvorecký in Toronto mit Sixty-Eight Publishers einen der wichtigsten osteuropäischen Dissidentenverlage gründeten.
Der am 14. Mai stattfindende und in Westeuropa oft als Veranstaltung zweiter Klasse betrachtete Eurovision Song Contest begeistert die Forscher, die anhand des populären Wettbewerbs das „neue Europa“ entschlüsseln.
Reisender, Schriftsteller und Journalist. Italiener, vom Balkan und ein bisschen slawisch. All dies ist Paolo Rumiz, der Europas Erschütterungen hautnah miterlebt hat und darüber auf sehr persönliche Weise zu berichten weiß.
In Brüssel haust ein bürokratisches Ungeheuer. Der deutsche Essayist Hans Magnus Enzensberger hat es analysiert und ruft die Europäer dazu auf, ihm Paroli zu bieten.
Mit der Unterstützung der unabhängigen Verlage und durch den Einsatz der Kulturinstitute und Kulturbüros des Alten Kontinents stößt die europäische Literatur endlich bis in die Vereinigten Staaten vor, die doch traditionsgemäß vor übersetzten Büchern eher zurückscheuen.
Der irische Autor Julian Gough überlebte die Jahre des Keltischen Tigers mit kaum mehr als Luft und Liebe. Hier erzählt der heute in Berlin lebende Ire, wie er skeptisch (und knapp bei Kasse) blieb, während der Rest des Landes im Immobilienfieber schwelgte (und pleite ging).
Gibt es die schwedischen Sozialdemokraten noch oder wurden sie endgültig durch die Millenium-Trilogie ausgelöscht, die eine korrupte, düstere und gewalttätige Gesellschaft beschreibt? Stieg Larssons Biograph hat diese Frage zwei anderen schwedischen Meistern des Krimis gestellt.
Kann man einen Roman schreiben, der die literarischen Eigenheiten von mehreren Ländern in sich vereint? Mit "El comienzo de la primavera" sei dies dem jungen und talentierten Argentinier Patricio Pron gelungen, meint der spanische Schriftsteller Félix de Azúa.
Der Eurovision Song Contest ist nicht nur ein Festival an Geschmacklosigkeit, Kitsch und Schmalz, findet die irische Autorin Martina Devlin. Er bietet auch die Gelegenheit, einen Blick auf die Länder zu werfen, mit denen wir heute verbandelt sind.
Nach der Kultur-Übermacht der USA kommt nicht mehr Europa, sondern es sind Länder wie China, Indien oder Brasilien, die ihre Kultur exportieren. Es wird Zeit, darauf zu reagieren, wird in einem kürzlich in Frankreich erschienenen Buch gefordert, denn sonst gerät Europa an den Rand der globalisierten Welt.
Die Journalistin Florence Aubenas tauchte nach ihrer Geiselhaft im Irak sechs Monate lang in die Welt der prekären Arbeitsverhältnisse ein. Ihren Erfahrungsbericht veröffentlichte sie in einem Buch, in dem eine in Europa verkannte Realität aufgezeigt wird.
Der Name, der wie kein anderer für Fair Trade steht, ist zuerst einmal der Name des Titelhelden eines niederländischen Romans. Das 1859 erschienene Buch über die Unterdrückung der Indonesier zu Kolonialzeiten ist immer noch brandaktuell, trotz seines unkonventionellen Stils, der auch heute noch den Leser verwirrt.
Die am 8. Oktober ausgezeichnete deutsche Schriftstellerin rumänischer Abstammung trägt gleich mehrere europäische Vergangenheiten in sich. Die Presse aus ihren beiden Heimatländern begrüßt die Anerkennung einer Autorin, die ein Licht auf zeitgenössische Konflikte wirft.
Aus dem Treffen eines jungen Franzosen und eines türkischen Studenten in Lyon wurde eine Band. Die Rocker von Fade Oddity wollen jetzt die Türkische Kulturzeit in Frankreich nutzen um die Aufmerksamkeit des Publikums auf die Vorteile des multikulturellen Zusammenlebens zu lenken. Porträt einer etwas anderen Gruppe.
Weltereignis. Der Tod von Michael Jackson füllt die Titel fast aller europäischen Zeitungen. In jedem Land erinnert die Presse an das künstlerische Genie des King of Pop erinnern, aber auch an seine dunklen oder tragischen Seiten. Presseurop sammelt die besten Titel.
Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben ihre liebe Not, die Idee einer europäischen Verfassung dem Bürger schmackhaft zu machen. Wenn es auf die Form doch nur ankäme: Ein Künstlerkollektiv beschloss das Dokument neu zu schreiben - in Versform. Poetisch und surrealistisch.
In seinem jüngsten Essay "Traduire" singt der belgische Philosoph und Jurist François Ost eine Hymne auf die Mehrsprachigkeit, einzige Alternative zur Vorherrschaft des "global english".