Wirtschaftskrise
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Gespräch
Geert Mak – Europas Wiedereroberung
9. Januar 20127NRC Handelsblad Rotterdam -
Arbeitslosigkeit
Ode an den flexiblen Arbeitsmarkt
19. Oktober 201116De Volkskrant Amsterdam -
Immigration
Großer Aufbruch in Europa
14. Oktober 20113Adevărul Bukarest -
Wirtschaftskrise
Lasst mich Steuern zahlen, ich bin so reich
30. August 20111The Guardian London -
12. August 2011Le Vif/L’Express Brüssel
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11. August 2011
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21. Juli 2011PresseuropRzeczpospolita
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5. Juli 20111Financial Times London
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Portugal
Welche Zukunft nach den Wahlen?
3. Juni 2011PresseuropPúblico -
Debatte
Lasst Europa beben
2. Juni 20116Hospodářské noviny Prag -
Griechenland
Zurück zu Mama
3. Mai 2011De Volkskrant Amsterdam -
Europäische Union
Wie eingebildet ist die Kranke?
2. Mai 20113Gazeta Wyborcza Warschau -
27. April 20113El País Madrid
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20. April 2011PresseuropThe Irish Times
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Weißrussland
Minsk greift nach Strohhalmen
19. April 20111PresseuropGazeta Wyborcza -
Meinung
Europäer einig... im Argwohn
14. März 20111PresseuropThe Guardian -
Rumänien
Europas Arme
3. März 2011PresseuropRevista 22 -
Spanien
Ratingagenturen vor Gericht
21. Februar 2011PresseuropPúblico -
Spanien
Erneuter Rummel um Rumasa-Gruppe
18. Februar 2011PresseuropABC -
Portugal
Du – Jugend ohne Zukunft
14. Februar 20112Público Lissabon -
Portugal
Der neue Goldrausch
11. Februar 2011PresseuropVisão -
Europäische Integration
Paris und Berlin spielen Brüssel zu
9. Februar 20112The Times London -
Bulgarien
Aufschwung wird warten müssen
2. Februar 2011PresseuropDnevnik -
Spanien
Grünes Licht für Rentenreform
28. Januar 20111PresseuropABC -
Großbritannien
BIP, Rezession und schlechtes Wetter
26. Januar 2011PresseuropThe Independent -
Regierungskrise
Heute Belgien, morgen Europa
20. Januar 201126Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurt -
Amerika über Europa
Im Herzen des Euroschlamassels
17. Januar 20112PresseuropThe New York Times -
12. Januar 2011El País Madrid
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Schuldenkrise
Allheilmittel Eurobonds?
11. Januar 2011La Vanguardia Barcelona -
Finanzkrise
Für die Banken sterben? Nein danke!
10. Dezember 20105România libera Bukarest -
Institutionen
Die Eurokratie zieht Profit aus der Krise
8. Dezember 2010Przekrój Warschau -
Schuldenkrise
Wütendes Belgien dementiert Pleite-Gerüchte
26. November 2010PresseuropDe Morgen -
17. November 2010Süddeutsche Zeitung München
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Wirtschaftskrise
Schirm aufspannen!
12. November 20103Presseurop -
Europäische Union / USA
Zwist zieht über den Atlantik
11. November 20101Il Sole-24 Ore Mailand -
Schuldenkrise
Spanische Ängste und irischer Humor
11. November 2010PresseuropEl País -
Internationaler Handel
Peking kauft unser Schweigen
8. November 2010Público Lissabon -
Integration
Bundesstaat Europa? Gerade passiert.
3. November 20103The Times London -
San Marino
Tod einer Steueroase
18. Oktober 2010La Stampa Turin -
Portugal
IWF gibt Lissabon Sturmwarnung
7. Oktober 20101Presseuropi -
Krise
Planlos in die Zukunft
4. Oktober 20103La Repubblica Rom -
Soziale Krise
Ungarn ist am Ende
28. September 2010Magyar Nemzet Budapest -
Mittelmeerunion
Aus der Traum
23. September 2010El País Madrid -
Deutschland
Einmal Siemens, immer Siemens
23. September 2010PresseuropFrankfurter Rundschau -
Arbeitsmarkt
Warum die EU keine Arbeitsplätze schafft
22. September 2010The Independent London -
Griechenland
Die Rettung lohnt sich nicht
8. September 2010PresseuropHospodářské noviny -
Finanzen
Wachhund mit Milchzähnen
7. September 2010De Standaard Brüssel -
Wirtschaftskrise
Zombiebank treibt Irland an den Abgrund
1. September 2010PresseuropThe Irish Times -
Europa in Fragen
Die kopflose EU
30. August 20102Trouw Amsterdam -
Deutschland
Täuschend echter Aufschwung
16. August 2010PresseuropFrankfurter Rundschau
Was wird das Jahr 2012 dem Projekt Europa bringen? Ein gemeinschaftliches System mit einer starken Europäischen Kommission oder ein dezentralisiertes, zwischenstaatliches System, wie es Deutschland will? Der Historiker Geert Mak hat ein düsteres Buch über die Zukunft der Europäischen Union geschrieben.
Trotz der Eurokrise gibt es keine Anzeichen auf eine massive Abwanderung von Griechen, Spaniern oder Portugiesen. Nur wenige Südeuropäer wagen den Weg in gesündere Euro-Lände, um Arbeitslosigkeit und Niedriglöhnen zu entkommen.
Getrieben von der Wirtschaftskrise verlassen viele Europäer ihr Heimatland. Für junge Menschen aus dem Süden und dem Osten liegt die Zukunft derzeit im Norden.
Viele Staaten wollen im Jahr 2012 ihre Haushalte sanieren – und das auf Kosten der Mittelklasse. Mehrere Superreiche haben in verschiedenen Ländern ihre Bereitschaft siganlisiert die Last zu teilen und bitten darum, höher besteuert zu werden.
Sowohl die EU als auch die USA strampeln sich ab, um auf ihre jeweils eigene Art und Weise mit der Wirtschaftskrise fertig zu werden. Ein großer Irrtum, findet Gideon Rachman, da ihre Probleme mehr oder weniger dieselben sind.
Mit unseren verschuldeten Staaten und unseren erschütterten internationalen Institutionen weiß keiner, was die Zukunft wohl bringt. Doch aus der Krise sollte eine neue Denkweise erstehen, findet ein tschechischer Ökonom.
Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit und der schweren Wirtschaftskrise in Griechenland müssen viele einstige Nestflüchter wieder bei ihren Eltern Unterschlupf suchen. Dabei profitieren sie von den starken Familienbanden, die eigentlich zur griechischen Krise beigetragen haben.
Fast alle Beobachter sind sich einig, dass die EU in einer Krise steckt, die ihre Zukunft in Frage stellt. Ihre Anpassungsfähigkeit und die Beiträge ihrer jüngsten Mitglieder werden ihr jedoch aus dieser hinaushelfen. Der polnische Leitartikler Jacek Pawlicki zeichnet ein optimistisches Szenario.
Arbeitslosigkeit, Unsicherheit, ungewisse Zukunft: die spanische Jugend bekommt die Wirtschaftskrise am eigenen Leib zu spüren. Deswegen geht sie aber noch lange nicht auf die Straße, bemerkt El País.
Damit die einen ad vitam aeternam von ihren „sozialen Errungenschaften“ profitieren können, werden andere ihrer Rechte beraubt. Diese anderen sind die jungen Menschen, unsere Kinder.
Der Wettbewerbspakt ist weniger ein deutsch-französischer Versuch, die Macht in der EU an sich zu reißen, sondern vielmehr ein Schritt in Richtung föderales Europa, urteilt Times-Kolumnist Anatole Kaletsky. Der Entwurf einer Wirtschaftsregierung wird deshalb auch die Folgen der Finanzkrise nicht mildern können.
Ein Land, das es nicht mehr gibt, braucht auch keine Regierung mehr. Wird das politische Theaterspiel zwischen Wallonen und Flamen so zum Beispiel, von dem Europa in Zukunft zu lernen hat?, fragt sich die FAZ.
Spanien ist in Europa das Land mit den meisten Hochgeschwindigkeitsstrecken. Aber ist das ökologisch? Und sinnvoll, in Krisenzeiten?
2010 kam die Idee eigener europäischer Staatsanleihen erstmals ins Gespräch. So langsam macht sie ihren Weg durch Europas Regierungssitze. Deutschland wehrt sich. Aber schon bald könnten die Eurobonds die einzige Alternative sein, um überschuldete Staaten vor den Finanzmärkte zu retten.
Soll Brüssel die Rettung bankrotter Banken unterstützen? Nein, findet ein rumänischer Jurist, denn die Aufrechterhaltung des Wohlfahrtstaats ist wichtiger. Als Beispiel nennt er die Isländer, die sich dafür entschieden haben, die Rettung ihrer Banken nicht zu finanzieren.
Die Krise habe der Europäischen Union die Gelegenheit geboten, manchen „schwachen“ Ländern bestimmte Machtbefugnisse zu entziehen, meint die polnische Wochenzeitung Przekrój. Ein Vorgehen, das die Debatte über das „demokratische Defizit“ des europäischen Projekts wieder von neuem entfacht.
Seit der Krise Griechenlands im letzten Frühjahr wirkte kein anderes Land den Märkten gegenüber so verletzlich wie Irland. Während sich die Idee eines Rettungsplans für das Land in den Köpfen ausbreitet, sorgt sich die europäische Presse um die Folgen für die anderen Mitgliedsstaaten der EU.
Nach einer kurzen Periode der Einigkeit als Antwort auf die Bankenkrise, driften die Wirtschaftspolitiken von Europa und den Vereinigten Staaten wieder auseinander. Mangelnde Koordination bedroht die Stabilität des Aufschwungs. Der EU-USA-Gipfel vom 20. November in Lissabon sollte dazu dienen, die verlorene Eintracht wieder herzustellen.
Das von der Wirtschaftskrise hart getroffene Portugal begrüßt – wie auch Griechenland oder Frankreich – enthusiastisch die chinesischen Investoren. Natürlich hat die Partnerschaft mit Peking ihren Preis: das Ende des westlichen Traums, China eine Lektion in Sachen Demokratie erteilen zu können.
Vergessen Sie Angela Merkels Vertragsänderungen oder David Camerons Kritteleien über den EU-Haushalt, das wahre Ereignis beim letztwöchigen Gipfeltreffen in Brüssel war Europas wichtiger Schritt in Richtung eines Einheitsstaates.
Früher galt die kleine Republik am Fuße des Apennins als sicherer Anlageort für Schwarzgeld, doch sie wurde mit voller Wucht von der Wirtschaftskrise und Roms verschärften Maßnahmen gegen Kapitalflucht getroffen.
In Amerika und Europa sieht die Wirtschaftskrise immer mehr aus wie eine Existenzkrise. Es gibt zwar Lösungen, um eine andere Zukunft aufzubauen, wie der französische Soziologe Alain Touraine bemerkt, nur sind die Politiker nicht bereit, sie durchzuführen.
Das durch Krise und Korruption angegriffene Ungarn ist unfähig, seine Jugend zu halten, schreibt die Editorialistin Matild Torkos. Ihrer Meinung nach ist das Land am Ende. Und die EU, die das alles zugelassen hat, ist auch nicht viel besser dran.
Die Begeisterung, die den Start der Mittelmeerunion begleitete, ist abgeebbt. Der Grund, so der französische Philosoph Sami Naïr, ist das Fehlen eines ernsthaften Konzepts.
Europäische Länder glänzen mit traumhaften Produktivitätsraten, scheitern aber daran, Jobs zu schaffen. Das liegt an Standortverlagerungen, aber auch an einem zu strengen Arbeitnehmerschutz, erklärt The Independent.
Als Lehre aus der globalen Finanzkrise einigten sich die Siebenundzwanzig am 7. September auf die Reform der Finanzaufsichtsbehörde für Banken, Versicherungen und Börsen. Doch, so schreibt De Standaard, fehle es ihr an Mitteln, um wirklich durchgreifen zu können.
Die EU durchlebt derzeit eine Wirtschaftskrise sowie politische und soziale Schwierigkeiten, doch es scheint ihren führenden Köpfen an Durchsetzungswillen zu fehlen, um dem abzuhelfen. Der Politologe Rob de Wijk fordert sie dazu auf, die Tendenz umzukehren, um den Niedergang des Kontinents zu bremsen.