Wirtschaftskrise
-
Slowakei: Die Kunst, den Gürtel enger zu schnallen
6. Mai 2013831PresseuropPravda -
Arbeitslosigkeit: Keine „verlorene Generation”
21. Januar 201324628 Dziennik Gazeta Prawna Warschau -
Bevölkerungsschwund: Jetzt ist auch die Geburtenrate in der Krise
15. Januar 20131104PresseuropLe Figaro -
Gespräch: Geert Mak – Europas Wiedereroberung
9. Januar 20122377 NRC Handelsblad Amsterdam -
Arbeitslosigkeit: Ode an den flexiblen Arbeitsmarkt
19. Oktober 201112916 De Volkskrant Amsterdam -
Immigration: Großer Aufbruch in Europa
14. Oktober 20112223 Adevărul Bukarest -
Wirtschaftskrise: Lasst mich Steuern zahlen, ich bin so reich
30. August 20114271 The Guardian London -
Schuldenkrise: Gefährliche Wasser
12. August 201128 Le Vif/L’Express Brüssel -
Wirtschaftskrise: Schwarze Sonne
11. August 201145 -
EU, USA: Amerika und Europa sinken gemeinsam
5. Juli 20112521 Financial Times London -
Portugal: Welche Zukunft nach den Wahlen?
3. Juni 2011PresseuropPúblico -
Debatte: Lasst Europa beben
2. Juni 20111966 Hospodářské noviny Prag -
Griechenland: Zurück zu Mama
3. Mai 2011126 De Volkskrant Amsterdam -
Europäische Union: Wie eingebildet ist die Kranke?
2. Mai 2011733 Gazeta Wyborcza Warschau -
Spanien: Wütend, aber nicht auf den Barrikaden
27. April 20111293 El País Madrid -
Irland: „Financial mania“ offizielle Ursache für Bankenkollaps
20. April 2011PresseuropThe Irish Times -
Weißrussland: Minsk greift nach Strohhalmen
19. April 20111PresseuropGazeta Wyborcza -
Meinung: Europäer einig... im Argwohn
14. März 20111PresseuropThe Guardian -
Rumänien: Europas Arme
3. März 2011PresseuropRevista 22 -
Spanien: Ratingagenturen vor Gericht
21. Februar 2011PresseuropPúblico -
Spanien: Erneuter Rummel um Rumasa-Gruppe
18. Februar 2011PresseuropABC -
Portugal: Du – Jugend ohne Zukunft
14. Februar 20115112 Público Lissabon -
Portugal: Der neue Goldrausch
11. Februar 2011PresseuropVisão -
Europäische Integration: Paris und Berlin spielen Brüssel zu
9. Februar 2011552 The Times London -
Bulgarien: Aufschwung wird warten müssen
2. Februar 2011PresseuropDnevnik -
Spanien: Grünes Licht für Rentenreform
28. Januar 20111PresseuropABC -
Großbritannien: BIP, Rezession und schlechtes Wetter
26. Januar 2011PresseuropThe Independent -
Regierungskrise: Heute Belgien, morgen Europa
20. Januar 201138726 Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurt -
Amerika über Europa: Im Herzen des Euroschlamassels
17. Januar 20113PresseuropThe New York Times -
Spanien: Hochgeschwindigkeit als wären wir reich
12. Januar 201180 El País Madrid -
Schuldenkrise: Allheilmittel Eurobonds?
11. Januar 2011130 La Vanguardia Barcelona -
Finanzkrise: Für die Banken sterben? Nein danke!
10. Dezember 20105925 România libera Bukarest -
Institutionen: Die Eurokratie zieht Profit aus der Krise
8. Dezember 201074 Przekrój Warschau -
Schuldenkrise: Wütendes Belgien dementiert Pleite-Gerüchte
26. November 2010PresseuropDe Morgen -
Pepsch: Nasse Füße
17. November 201016 Süddeutsche Zeitung München -
Wirtschaftskrise: Schirm aufspannen!
12. November 20101253 Presseurop -
Europäische Union / USA: Zwist zieht über den Atlantik
11. November 2010331 Il Sole-24 Ore Mailand -
Schuldenkrise: Spanische Ängste und irischer Humor
11. November 201021PresseuropEl País -
Internationaler Handel: Peking kauft unser Schweigen
8. November 2010170 Público Lissabon -
Integration: Bundesstaat Europa? Gerade passiert.
3. November 20104113 The Times London -
San Marino: Tod einer Steueroase
18. Oktober 201063 La Stampa Turin -
Portugal: IWF gibt Lissabon Sturmwarnung
7. Oktober 20101Presseuropi -
Krise : Planlos in die Zukunft
4. Oktober 20101543 La Repubblica Rom -
Soziale Krise: Ungarn ist am Ende
28. September 201022 Magyar Nemzet Budapest -
Mittelmeerunion: Aus der Traum
23. September 201055 El País Madrid -
Deutschland: Einmal Siemens, immer Siemens
23. September 2010PresseuropFrankfurter Rundschau -
Arbeitsmarkt: Warum die EU keine Arbeitsplätze schafft
22. September 201067 The Independent London -
Griechenland: Die Rettung lohnt sich nicht
8. September 2010PresseuropHospodářské noviny -
Finanzen: Wachhund mit Milchzähnen
7. September 201027 De Standaard Brüssel -
Wirtschaftskrise: Zombiebank treibt Irland an den Abgrund
1. September 2010PresseuropThe Irish Times
- 1 von 4
- next
Bei jeder ernsthaften Krise bedauern wir das Schicksal der jungen arbeitslosen Menschen, die wir „verlorene Generation” nennen. Aber solche Generationen gab es im Laufe der Zeit immer wieder. Und sie haben stets einen Ausweg gefunden, schreibt ein Kolumnist der DGP.
Was wird das Jahr 2012 dem Projekt Europa bringen? Ein gemeinschaftliches System mit einer starken Europäischen Kommission oder ein dezentralisiertes, zwischenstaatliches System, wie es Deutschland will? Der Historiker Geert Mak hat ein düsteres Buch über die Zukunft der Europäischen Union geschrieben.
Trotz der Eurokrise gibt es keine Anzeichen auf eine massive Abwanderung von Griechen, Spaniern oder Portugiesen. Nur wenige Südeuropäer wagen den Weg in gesündere Euro-Lände, um Arbeitslosigkeit und Niedriglöhnen zu entkommen.
Getrieben von der Wirtschaftskrise verlassen viele Europäer ihr Heimatland. Für junge Menschen aus dem Süden und dem Osten liegt die Zukunft derzeit im Norden.
Viele Staaten wollen im Jahr 2012 ihre Haushalte sanieren - und das auf Kosten der Mittelklasse. Mehrere Superreiche haben in verschiedenen Ländern ihre Bereitschaft siganlisiert die Last zu teilen und bitten darum, höher besteuert zu werden.
Sowohl die EU als auch die USA strampeln sich ab, um auf ihre jeweils eigene Art und Weise mit der Wirtschaftskrise fertig zu werden. Ein großer Irrtum, findet Gideon Rachman, da ihre Probleme mehr oder weniger dieselben sind.
Mit unseren verschuldeten Staaten und unseren erschütterten internationalen Institutionen weiß keiner, was die Zukunft wohl bringt. Doch aus der Krise sollte eine neue Denkweise erstehen, findet ein tschechischer Ökonom.
Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit und der schweren Wirtschaftskrise in Griechenland müssen viele einstige Nestflüchter wieder bei ihren Eltern Unterschlupf suchen. Dabei profitieren sie von den starken Familienbanden, die eigentlich zur griechischen Krise beigetragen haben.
Fast alle Beobachter sind sich einig, dass die EU in einer Krise steckt, die ihre Zukunft in Frage stellt. Ihre Anpassungsfähigkeit und die Beiträge ihrer jüngsten Mitglieder werden ihr jedoch aus dieser hinaushelfen. Der polnische Leitartikler Jacek Pawlicki zeichnet ein optimistisches Szenario.
Arbeitslosigkeit, Unsicherheit, ungewisse Zukunft: die spanische Jugend bekommt die Wirtschaftskrise am eigenen Leib zu spüren. Deswegen geht sie aber noch lange nicht auf die Straße, bemerkt El País.
Damit die einen ad vitam aeternam von ihren „sozialen Errungenschaften“ profitieren können, werden andere ihrer Rechte beraubt. Diese anderen sind die jungen Menschen, unsere Kinder.
Der Wettbewerbspakt ist weniger ein deutsch-französischer Versuch, die Macht in der EU an sich zu reißen, sondern vielmehr ein Schritt in Richtung föderales Europa, urteilt Times-Kolumnist Anatole Kaletsky. Der Entwurf einer Wirtschaftsregierung wird deshalb auch die Folgen der Finanzkrise nicht mildern können.
Ein Land, das es nicht mehr gibt, braucht auch keine Regierung mehr. Wird das politische Theaterspiel zwischen Wallonen und Flamen so zum Beispiel, von dem Europa in Zukunft zu lernen hat?, fragt sich die FAZ.
Spanien ist in Europa das Land mit den meisten Hochgeschwindigkeitsstrecken. Aber ist das ökologisch? Und sinnvoll, in Krisenzeiten?
2010 kam die Idee eigener europäischer Staatsanleihen erstmals ins Gespräch. So langsam macht sie ihren Weg durch Europas Regierungssitze. Deutschland wehrt sich. Aber schon bald könnten die Eurobonds die einzige Alternative sein, um überschuldete Staaten vor den Finanzmärkte zu retten.
Soll Brüssel die Rettung bankrotter Banken unterstützen? Nein, findet ein rumänischer Jurist, denn die Aufrechterhaltung des Wohlfahrtstaats ist wichtiger. Als Beispiel nennt er die Isländer, die sich dafür entschieden haben, die Rettung ihrer Banken nicht zu finanzieren.
Die Krise habe der Europäischen Union die Gelegenheit geboten, manchen „schwachen“ Ländern bestimmte Machtbefugnisse zu entziehen, meint die polnische Wochenzeitung Przekrój. Ein Vorgehen, das die Debatte über das „demokratische Defizit“ des europäischen Projekts wieder von neuem entfacht.
Seit der Krise Griechenlands im letzten Frühjahr wirkte kein anderes Land den Märkten gegenüber so verletzlich wie Irland. Während sich die Idee eines Rettungsplans für das Land in den Köpfen ausbreitet, sorgt sich die europäische Presse um die Folgen für die anderen Mitgliedsstaaten der EU.
Nach einer kurzen Periode der Einigkeit als Antwort auf die Bankenkrise, driften die Wirtschaftspolitiken von Europa und den Vereinigten Staaten wieder auseinander. Mangelnde Koordination bedroht die Stabilität des Aufschwungs. Der EU-USA-Gipfel vom 20. November in Lissabon sollte dazu dienen, die verlorene Eintracht wieder herzustellen.
Das von der Wirtschaftskrise hart getroffene Portugal begrüßt – wie auch Griechenland oder Frankreich – enthusiastisch die chinesischen Investoren. Natürlich hat die Partnerschaft mit Peking ihren Preis: das Ende des westlichen Traums, China eine Lektion in Sachen Demokratie erteilen zu können.
Vergessen Sie Angela Merkels Vertragsänderungen oder David Camerons Kritteleien über den EU-Haushalt, das wahre Ereignis beim letztwöchigen Gipfeltreffen in Brüssel war Europas wichtiger Schritt in Richtung eines Einheitsstaates.
Früher galt die kleine Republik am Fuße des Apennins als sicherer Anlageort für Schwarzgeld, doch sie wurde mit voller Wucht von der Wirtschaftskrise und Roms verschärften Maßnahmen gegen Kapitalflucht getroffen.
In Amerika und Europa sieht die Wirtschaftskrise immer mehr aus wie eine Existenzkrise. Es gibt zwar Lösungen, um eine andere Zukunft aufzubauen, wie der französische Soziologe Alain Touraine bemerkt, nur sind die Politiker nicht bereit, sie durchzuführen.
Das durch Krise und Korruption angegriffene Ungarn ist unfähig, seine Jugend zu halten, schreibt die Editorialistin Matild Torkos. Ihrer Meinung nach ist das Land am Ende. Und die EU, die das alles zugelassen hat, ist auch nicht viel besser dran.
Die Begeisterung, die den Start der Mittelmeerunion begleitete, ist abgeebbt. Der Grund, so der französische Philosoph Sami Naïr, ist das Fehlen eines ernsthaften Konzepts.
Europäische Länder glänzen mit traumhaften Produktivitätsraten, scheitern aber daran, Jobs zu schaffen. Das liegt an Standortverlagerungen, aber auch an einem zu strengen Arbeitnehmerschutz, erklärt The Independent.
Als Lehre aus der globalen Finanzkrise einigten sich die Siebenundzwanzig am 7. September auf die Reform der Finanzaufsichtsbehörde für Banken, Versicherungen und Börsen. Doch, so schreibt De Standaard, fehle es ihr an Mitteln, um wirklich durchgreifen zu können.